Mi, 08.09.2010 | 16:33 Uhr
Seit Ende April ist ein Fernsehteam des RBB unterwegs von Berlin nach Wladiwostok. Ziel ist eine vierteilige Reisereportage, die dann später im RBB-Fernsehen zu sehen ist. Derzeit hält sich das Team in China auf, nachdem es die Mongolei durchquert hat.
Inforadio begleitet diese ungewöhnliche Reise. Jeden Freitag erkundigen wir uns bei einem Mitglied des Teams nach den neuesten Erfahrungen und Erlebnissen zwischen Berlin und Wladiwostok.
Das Team ist mittlerweile ungefähr 250 km Luftlinie westlich von Wladiwostok - am äußersten östlichen Zipfel von China. Jürgen Hafemann ist von Beruf Sinologe und kann sich von daher sprachlich ganz gut in China bewegen. Der Ort, wo sich das Team aufhält, liegt an einem wunderschön gelegenen See - da ist auch ein großer Naturschutzpark, ein so genannter Geopark. Um das Naturschutzgebiet herum wird intensiv Landwirtschaft betrieben - die Erde ist da sehr fruchtbar und es wird da ein sehr hochwertiger Reis erzeugt. Diese Anbaugebiete werden in China mit dem mittleren Westen der USA verglichen, was die Erträge anbelangt.
Von der Bevölkerung wird das Team sehr freundlich aufgenommen: die Leute sind aufgeschlossen, die Menschen geben gerne Auskunft. Schwierig wird es nur bisweilen, wenn man den offiziellen Weg wählen muss für Betriebsbesichtigungen o.ä. - dann muss man sich Genehmigungen holen, wird auch von vielen Offiziellen begleitet und da stellt sich selten Spontaneität ein.
Mit dem Producer des rbb-Teams, Dr. Jürgen Hafemann, sprach Anne-Katrin Mellmann.