Sa, 13.03.2010 | 22:02 Uhr
Fünf Jahre ist es her, dass mit Hartz-IV die Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt wurden. Am Berliner Sozialgericht wird in Kürze die 100.000 Klage eingehen. Das Personal ist inzwischen von 55 Richtern auf mehr als das Doppelte aufgestockt worden. Doch auch jetzt kommen sie vor lauter "Hartz-IV" kaum dazu, andere Fälle zu bearbeiten.
In Brandenburg sieht es nicht besser aus. Eine, die dort am Sozialgericht Potsdam arbeitet, ist die Richterin Friederike Weber, zwei Kinder, 39 Jahre alt. Mit ihr hat Marion Lucke gesprochen über: Die Klageflut, die Gesetzeslücken, die dazu geführt haben. Wie sie damit umgeht und welche Konsequenzen das hat, für sie und für ihre Arbeit:
Stand vom 05.02.2010
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 05.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.