Umgeschichtet

Die Aktuelle Sendung

Das Nationaldenkmal der Gebrüder Grimm vor dem Neustädter Rathaus in Hanua
imago/imagebroker

Auf den Spuren der Gebrüder Grimm

Märchen haben eigentlich keinen Ort, weder einen topographischen, noch einen zeitlichen. Das unterscheidet sie von Sagen, für die oft ein Ereignis, wiederkehrende Handlungen eines spezifischen Milieus, oft aber auch nur eine merkwürdige Felsformation der rekonstruierbare Ausgangspunkt darstellt. Märchen hingegen arbeiten mit existentiellen Grundsituationen und wandern durch die Kulturen. Eigentlich. Doch wer etwa die 600 km lange Deutsche Märchenstraße entlang fährt, findet immer wieder Plätze, die bestimmten Märchen der Brüder Grimm zugeordnet werden. Harald Asel ging in der "GrimmHeimat NordHessen" auf Spurensuche.

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Sendungsarchiv

Blaubeuren: Ausgang der Höhle Sirgenstein, UNESCO Welterbe
imago/Eibner

Eiszeithöhlen: Als der Mensch die Kunst erfand

Im Juli bekamen auf der UNESCO-Konferenz in Krakau sechs Höhlenfundstellen auf der Schwäbischen Alb ihre Einschreibung auf die Welterbeliste. Zu bedeutend und weltweit einzigartig sind die Funde von Kunstwerken und Musikinstrumenten, die auf dem rauen Gelände der Alb überdauerten. Um Funde erster künstlerischer Ausprägungen der letzten Eiszeit in Südwestdeutschland geht es in dieser Ausgabe "Umgeschichtet" - Zeugnisse der ersten nachweisbaren "modernen" Menschen.

Der Historiker Daniel Schönpflug
imago/Gerhard Leber

Kometenjahre: Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg

Der Blick auf den Ersten Weltkrieg wandelt sich. Das mag auch daran liegen, dass 100 Jahre nach Kriegsende viele neue Forschungen und Publikationen veröffentlicht werden. Eine davon ist Daniel Schönpflugs Buch "Kometenjahre - 1918: Die Welt im Aufbruch". Mit dem Historiker sprach Harald Asel darüber, was das Ende des Ersten Weltkriegs für die Zeitgenossen bedeutete, wie viel Neufanfang spürbar war und wie viele enttäuschte Erwartungen zu verkraften waren.

Eine Frau steht in Speyer (Rheinland-Pfalz) im Historische Museum der Pfalz in der Ausstellung "Richard Löwenherz. König - Ritter - Gefangener" vor einer beleuchteten Fotowand, die eine Statue von Richard I. Löwenherz zeigt.
dpa

Der berühmteste Gefangene des Mittelalters

Richard Löwenherz, jener mythenumrankte König Englands aus dem 12. Jahrhundert, wird seit dem 17. September erstmals im Historischen Museum der Pfalz in Speyer mit einer Ausstellung gewürdigt. In Speyer am Rhein war das Machtzentrum des Kaiserreiches: Hier wurde Richard der Prozess gemacht - nahe Speyer, auf der Burg Trifels, war er inhaftiert. Eine Ungeheuerlichkeit für einen Herrscher, und doch Realität im von unterschiedlichen Bündnissen und Loyalitäten geprägten Europa des Mittelalters. Harald Asel ließ sich durch die Ausstellung "Richard Löwenherz. König - Ritter - Gefangener" führen.

Plakat Ausstellung "Moving history", Potsdam
Plakatentwurf Katrin Kassel

1967, der Deutsche Herbst und die RAF

Ab Mittwoch findet fünf Tage lang im Potsdamer Filmmuseum ein Festival statt, das sich mit Geschichte im Film befasst. "Moving History" heißt es und steht unter dem Motto: "1967, der Deutsche Herbst und die RAF". Es wird nicht nur Filmvorführungen und Gespräche mit Regisseuren geben, sondern auch eine Preisverleihung. Was  sich die Macherinnen und Macher des Festivals vorgenommen haben, erzählt Harald Asel in der aktuellen Ausgabe von Umgeschichtet.

Freiheitsschrift mit handschriftlichen Korrekturen von M. Luther
Haus d. Brandneburgisch-Preußischen Gechichte, BNU Strasbourg

"Reformation und Freiheit" zu sehen in Potsdam

Die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum 500. Reformationsjubiäum laufen auf den Höhepunkt zu. Grund genug für Harald Asel, die Ausstellung "Reformation und Freiheit" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zu besuchen.

Stasimuseum Berlin Lichtenberg: Schild im Konferenzzimmer
imago/Sven Lambert

Tag des offenen Denkmals

In dieser Ausgabe "Umgeschichtet" geben wir einen kleinen Vorgeschmack auf den "Tag des offenen Denkmals" am 10. September - "Macht und Pracht" lautet das diesjährige Motto. Viele Orte werden dann ihre Türen öffnen - beispielsweise die Stasizentrale in Berlin Lichtenberg -, die viel mit Macht, aber weniger mit Pracht zu tun haben. Außerdem geht es um die Verabschiedung des Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Martin Gutzeit, um einen Besuch von Schloss Wilhelmshöhe - und um die Einführung des Rechtsverkehrs in Schweden vor 50 Jahren.

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