Weithin sichtbar - Jugendverkehrsschule Aroser Allee
Thomas Rautenberg, Inforadio
Bild: Thomas Rautenberg, Inforadio

- Sicherheit für die Kleinen - Verkehrsschulen in Berlin

Die Berliner Straßen sind voll und gefährlich - und mittendrin viele Kinder, die auf ihrem Schulweg mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die meisten sind schon sehr sicher, andere haben ihre liebe Mühe, im Straßenverkehr klar zu kommen. Der Berliner Senat ist sich der Gefahren bewusst und hat vor einem Jahr die Fahrradausbildung an den Jugendverkehrsschulen ins neue Schulgesetz geschrieben. Und seit dem tut sich was, wie Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg festgestellt hat.

Fahrradfahren zu lernen ist nicht leicht für Kinder – und  noch viel schwieriger ist es im hektischen Großstadtverkehr, der schon viele Erwachsene überfordert. Doch zum Glück gibt es die Verkehrsschulen: Hier können Kinder das Fahren lernen, wie im richtigen Straßenverkehr: mit Schildern, Abbiegerspuren, Kreuzungen und Kreisverkehr.

Bis vor einem Jahr hing das Wohl oder Wehe der Verkehrsgärten vielfach von der Kassenlage in den einzelnen Bezirken ab – und in Zeiten, wo in Berlin gespart wurde "bis es quietscht", waren die Verkehrsschulen häufig die ersten, die den Rotstift zu spüren bekamen. Die Folgen: Kein festes Fachpersonal mehr, desolate Gebäude und Fahrbahnen sowie der Druck der Baulobby, die die Grundstücke in der Innenstadt gern für den Wohnungsbau genutzt hätte.

Der aktuelle Berliner Senat jedoch hat die Wichtigkeit der Sache erkannt und vor einem Jahr die Arbeit der Jugendverkehrsschulen in das Schulgesetz aufgenommen. Damit wurde nicht nur die Qualität der Verkehrserziehung, sondern auch der Betrieb auf den Übungsplätzen langfristig gesichert.

Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg war unterwegs in den Verkehrsschulen der Hauptstadt. Er hat zugesehen beim Üben und Anleiten und mit Leitern, Lehrern und Schülern gesprochen.

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Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)
Inforadio/A. Kattner

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