Haptgebäude und Vorfeld des ehem. Flughafens Tempelhof
Nadine Kreuzahler/Inforadio
Bild: Nadine Kreuzahler/Inforadio

- Flughafen Tempelhof: Das schwerfällige Tier

Ein größenwahnsinniger Nazi-Bau mit 300.000 Quadratmetern Fläche: Der Flughafen Tempelhof zählte nach seiner Einweihung 1942 viele Jahre lang zu den größten Gebäuden der Welt. Verwinkelt und baufällig. Das meiste steht leer. Nur ein Drittel der Fläche ist dauerhaft vermietet. Aber: hinter den Mauern verbergen sich Überraschungen: Schicke Büros, ein Theater-Fundus, Proberäume. Nadine Kreuzahler hat sich auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof umgesehen.

Modemesse, Filmhafen, Blumenschau, Kreativzentrum - für das Flughafengebäude Tempelhof gab es seit der Stilllegung 2008 schon unzählige Vorschläge. Ende 2015 zogen dann erst mal Geflüchtete ein - und viele Pläne mussten auf Eis gelegt werden.

Jetzt stehen sie kurz vor ihrem Umzug in Wohncontainer auf dem Flugvorfeld. Geht es dann auch voran mit den Umbau-  und Öffnungs-Plänen für das Flughafengebäude? Immerhin: Im August haben die Umbauarbeiten für den Tower mit Dachgalerie begonnen. Ein erster Schritt. Aber was tut sich sonst und wer ist schon vor Ort?

Langfristig will das Land Berlin das Flughafengebäude in ein "Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft" verwandeln,  den "Berlin Creative District". Eine große Herausforderung.  Inforadio-Reporterin Nadine Kreuzahler hat sich umgesehen.

Tag der offenen Tür

Am 18. November findet ein Tag der Offenen Tür im Flughafengebäude statt. Dann will die Tempelhof Projekt GmbH die Bürger nach ihren Ideen fragen. Gleichzeitig schreibt sie das Nutzungskonzept für das Gebäude aus. Erste Ergebnisse sollen dann im Idealfall im Sommer nächsten Jahres vorliegen.

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Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)
Inforadio/A. Kattner

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