"U Schönleinstraße" steht am Eingang zur U-Bahnstation (Foto: Paul Zinken/dpa)

- U-Bahnhof Schönleinstraße - ein Porträt

Am ersten Weihnachtsfeiertag haben Passanten im Berliner U-Bahnhof Schönleinstraße einem Obdachlosen das Leben gerettet. Sieben junge Männer im Alter von 15 bis 21 Jahre sollen versucht haben, den schlafenden Mann anzuzünden. Die Tat hat viele Berliner aufgewühlt - und viele Fragen aufgeworfen: Warum? Und warum dort? Was ist das für ein Ort? Dena Kelishadi hat einige Jahre in der Nähe des U-Bahnhofs Schönleinstraße gelebt. Nach der Meldung ist sie wieder zurückgekehrt. Ihre Reise hat oberirdisch am Kottbusser Damm begonnen.

Der Kottbusser Damm ist angesagt. Sogar die New York Times empfiehlt, die "Ecken des bohemischen Kiezes" zu erkunden. Vorbei die Zeit der verrammelten Läden, vorbei die Zeit der blanken Not. Fast jedenfalls. Denn der U-Bahnhof Schönleinstraße ist vielen bis heute nicht ganz geheuer. Selbst den Obdachlosen nicht.

Auch die BVG ist wenig angetan von den Zuständen, sieht sich aber personell überfordert, auf allen ihrer 173 Bahnhöfe gleichzeitig Präsenz zu zeigen. Immerhin: Der hundert Jahre alte Bahnhof soll schon bald saniert werden. Wenigstens optisch wird sich also ein bisschen was verändern.

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