Nahaufnahme

Sommerferien

Illustration: Ferien - Strandkörbe stehen an einem Strand (Bild: colourbox.com)
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Die "Nahaufnahme" geht zum 24. Juli in die Sommerferien. Ab 4. September finden Sie dann wieder - wie gewohnt - an dieser Stelle unsere tägliche Reportage.

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Sendungsarchiv

Hertha-Gründungsschiff
Denis Wiese, Inforadio

"Hertha"-Schiff: Ein Stück Tradition kehrt zurück an die Spree

125 Jahre Hertha BSC. Am Dienstag feiert Berlins erfolgreichster Fußball-Verein großes Jubiläum. Dann wird der Club auch auf seine ganz besondere Gründungsgeschichte zurückblicken: Dabei spielt ein Dampfer eine entscheidende Rolle. Dennis Wiese hat sich in den Nordwesten Brandenburgs nach Wusterhausen an der Dosse begeben. 80 Kilometer vom Berliner Olympiastadion entfernt, geht die Geschichte dieses Hertha-Dampfers in die nächste Runde.

Die U7, hier der U-Bahnhof Rudow, hält derzeit nicht am Halemweg (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
dpa/Britta Pedersen

Per U7 zum BER - ein Erfolgsmodell?

Die U7 bis zum BER verlängern? Um den Berlinern eine Schließung Tegels schmackhaft zu machen, hat Michael Müller diese Idee aufgefrischt. Auf viel Zustimmung stößt er damit nicht, doch die Anbindung des BER und der südlichen Stadtviertel rund um Rudow beschäftigt natürlich die Verkehrspolitiker und -planer. Werden die bislang fixen Verbindungen zum BER reichen, wenn der Verkehr insgesamt weiter zunimmt? Tina Friedrich hat sich auf lange Fahrt begeben.

Arbeiterinnen an Nähmaschinen und Bügeleisen in einer Fabrik in Eritrea
Linda Staude, ARD

Italienische Mode aus Afrika für Europa

Dolce Vita ist der Markenname für italienische Mode aus Asmara, wenn sie in Eritrea verkauft wird. Der größte Teil der Produktion von Zambaiti Eritrea geht in den Export. Die Textilfabrik ist eines der wenigen Privatunternehmen in Eritrea – und hat mit allen Schwierigkeiten zu kämpfen, denen sich Investoren auf dem afrikanischen Kontinent gegenüber sehen: Häufige Stromausfälle, schnelle Mitarbeiterwechsel, Wechselkursprobleme. Linda Staude berichtet.

Am Mehmet-Turgut-Denkmal für den durch die rechtsextreme terroristische Vereinigung NSU ermordeten Türkenl findet anlässlich des 13-jährigen Todestages eine Gedenkveranstaltung im Rostocker Statdteil Toitenwinke statt.
imago/Fotoagentur Nordlicht

Aufklärung ohne Ende - Der NSU-Prozess vor den Plädoyers

Mehr als vier Jahre Prozessdauer, mehrere Hundert Verhandlungstage, Zeugen und Sachverständige: der NSU-Prozess neigt sich seinem Ende zu. In der Schlussphase steht das Ende der Beweisaufnahme an, dann folgen die Plädoyers der Bundesanwaltschaft, der Nebenklage und der Verteidigung. Wann genau das Urteil fällt in diesem Mammutprozss, ist noch offen. Eine Bestandsaufnahme von ARD-Reporterin Ina Krauß.

Rikschafahrer in Delhi bei der Arbeit
imago/robertharding

Ein wahrer Höllenjob: Rikschafahrer in Delhi

44 Grad Hitze, verstopfte Straßen, quengelnde Kunden, schlechter Lohn: Das Leben der Rikschafahrer in Indien ist wirklich knallhart, insbesondere in der Hauptstadt Delhi. Wie schaffen sie das Tag für Tag, wie kommen sie mit einem solchen Job zurecht? Um das herauszufinden, hat Indien-Korrespondent Jürgen Webermann einige von ihnen auf ihrer Fahrt durch Delhi begleitet.

Die Oder in der Ziltendorfer Niederung
Oliver Meurers, Inforadio

20 Jahre Oderflut - und heute?

Ein kleines Backsteinhäuschen beim Dörfchen Ratzdorf an der polnischen Grenze stand symbolisch für das Ausmaß der Oder-Flut vor 20 Jahren: Wo heute rote Leuchtziffern knapp zwei Meter anzeigen, standen damals 6,91 Meter. Doch wie sieht es heute dort aus und in welchem Zustand sind die Deiche? Um das herauszufinden, ist Inforadio-Reporter Oliver Meurer den Oder-Neiße-Weg abgefahren.

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  • Die Oder in der Ziltendorfer Niederung

    20 Jahre Oderflut - und heute?

    Ein kleines Backsteinhäuschen beim Dörfchen Ratzdorf an der polnischen Grenze stand symbolisch für das Ausmaß der Oder-Flut vor 20 Jahren: Wo heute rote Leuchtziffern knapp zwei Meter anzeigen, standen damals 6,91 Meter. Doch wie sieht es heute dort aus und in welchem Zustand sind die Deiche? Um das herauszufinden, ist Inforadio-Reporter Oliver Meurer den Oder-Neiße-Weg abgefahren.

  • Bepflanzte Baumscheibe in der Karl-Kunger-Straße

    Wildes Gärtnern: Streit um Berlins Baumscheiben

    Berliner bepflanzten schon immer mit Wonne ihre Balkone oder wühlten im Schrebergarten - aber irgendwann war das alles nicht mehr genug. Der grüne Daumen der Großstädter, er suchte nach neuer Betätigung. Und er wurde fündig. Seitdem begrünen viele Bürger auch die Flächen rund um die Straßenbäume - die so genannten Baumscheiben. Das sieht oft sehr hübsch aus, vor allem jetzt im Sommer. Aber: Viele Grünflächenämter sehen das nicht so gern. Und manchmal gibt's richtig Ärger. Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs über das wilde Gärtnern an Berlins Straßenbäumen.

  • Menschen feiern den gescheiterten Putschversuch vor einem Panzer.

    Türkei: Ein Jahr nach dem Putschversuch

    Die Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 hat die Türkei nachhaltig verändert. Wer wann,  wie und mit welcher Absicht an dem fehlgeschlagenen Putsch beteiligt war, ist auch heute, fast ein Jahr danach, nicht wirklich geklärt. Fest steht nur: Staatspräsident Erdogan hat mit seiner Partei, der AKP,  die Gelegenheit genutzt, die eigene Macht zu festigen  sowie Staat und Gesellschaft nach seinen Vorstellungen rigoros umzubauen. Unser Türkeikorrespondent Reinhard Baumgarten, der die Putschnacht aus nächster Nähe selbst miterlebt hat, stellt die offenen Fragen zusammen.

  • In Salerno (Italien) angekommene Flüchtlinge

    Neue Sklaven Europas: Ausgebeutete Migranten in Italien

    Einerseits nimmt Italien viele Flüchtlinge auf, die in Europa stranden. Andererseits leben große Teile der italienischen Landwirtschaft von der Arbeitskraft der Migranten - und die Arbeitsbedingungen kann man mit gutem Grund als Sklaverei bezeichnen. Vor allem in Süditalien steckt dahinter ein System, bei dem Vermittler kräftig mitkassieren. Dagegen will der Italienische Staat jetzt auch mit schärferen Gesetzen vorgehen - theoretisch. Jan-Christoph Kitzler hat sich das Elend der neuen Sklaven Europas vor Ort angesehen.

  • Mehrgenerationenhaus Prenzlauer Berg

    Mehrgenerationenhaus in Prenzlauer Berg

    Berlin Sredzkistraße, Prenzlauer Berg: Bezahlbare Mieten sind hier inzwischen selten, das Viertel ist geprägt von Mittelschichts-Familien. Älter als 60 ist kaum jemand. Zumindest in einem Haus soll sich das jetzt ändern: in der Nr. 44. Dort entsteht gerade ein Musterhaus zum Generationen-Wohnen, das auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen Platz bietet - in einem bis vor Kurzem noch unsanierten Altbau. Marion Lucke hat sich erzählen lassen, wie es dazu kam und sich das Projekt angeschaut.

  • Das ersehnte Ziel: die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack

    "Kein Hawaii": Pilgern durch Brandenburg

    "Ich bin dann mal weg" - mehr als zwei Millionen Menschen wollten Hape Kerkelings Buch lesen, in dem er 2006 über seine Erfahrungen auf dem Jakobsweg geschrieben hat. Und viele taten es ihm gleich. Aber: Warum ins ferne Spanien schweifen, um eine Auszeit zu nehmen? Brandenburg hat auch wunderschöne Pilgerwege und die sind noch echte Geheimtipps. Inforadio-Reporterin Magdalena Bienert hat sich mit einer erfahrenen Pilgerin auf den Weg gemacht.

  • Das Foto vom 17.06.2017 zeigt Frauen und Kinder die in Old Fangak, Südsudan, auf Lebensmittel aus einer Hilfsaktion des World Food Programme (WFP) warten. Foto: Sam Mednick/AP/dpa

    Massenflucht ins Elend - Beispiel Südsudan

    Einer der zentralen Themenkomplexe beim G20-Treffen ist der Bereich Migration aus Afrika. Doch nicht alle kommen nach Europa. Auch in Afrika finden viele Menschen Zuflucht in den Nachbarländern. Im Südsudan herrschen Bürgerkrieg und Hungersnot, die Lage ist katastrophal. Hunderttausende verzweifelter Menschen fliehen über die Grenzen nach Kenia, Äthiopien, den Kongo und vor allem nach Uganda. Die Flüchtlingslager dort platzen aus allen Nähten, berichtet unsere Ostafrika-Korrespondentin Linda Staude.  

  • Eine junge Frau demonstriert einen Roboter namens Pepper am Laufband eines Sushi-Restaurants in Saitama bei Tokio

    Japan: Sushi jetzt auch gegen Bitcoins

    Für die einen sind sie die Antwort des Internets auf die Bankenkrise - für die anderen eine Zockerwährung: Bitcoins, virtuelle Münzen in einem elektronischen Zahlungssystem, das ganz ohne Banken auskommt. Völlig frei von der Kontrolle durch Regierungen, Banken und Konzernen, sagen die Erfinder. Bitcoins werden deshalb von Freidenkern und Hackern gern als die Währung der Zukunft gehandelt. In Japan gilt die Cyberwährung jetzt als offizielles Zahlungsmittel. ARD-Korrespondent Jürgen Hanefeld hat sich in Tokio umgesehen, wo man mit Bitcoins zahlen kann - und musste allerdings eine Zeit lang suchen.

  • Stadtansicht von Moskau, von der Christ-Erlöser-Kathedrale aus gesehen, Aufnahmedatum: 13.04.2009

    Moskauer kämpfen gegen Wohnungs-Kahlschlag

    Die Moskauer Stadtverwaltung will rund 5000 Häuser aus der Nachkriegszeit abreißen. Davon ist knapp eine Million Menschen betroffen. Angeblich sind die Häuser alle "baufällig". Diese Baufälligkeit wird im neuen Gesetz aber nicht näher definiert. Die von dem Kahlschlag bedrohten Häuser befinden sich allesamt in guter Zentrumslage. Daher vermuten die Bewohner (meist Eigentümer) eher Korruption bei Behörden und Bauindustrie.

  • Mutter hält Hand ihres Kindes (Bild: photothek/imago)

    Grenzenlose Kindheit - die Unerzogenen

    Wofür eigentlich Erziehung? Die stresst Eltern und Kinder doch eigentlich nur! Frühmorgens der Streit um die Klamotten, beim Frühstück Kampf um Schokocreme oder Frischkäse, auf dem Weg zum Kindergarten Geheule vorm Kaugummiautomaten. Was, wenn das alles weg wär? Es gibt Eltern, die sagen: Die Lösung ist gar keine Erziehung! Inforadio-Reporterin Susanne Bruha hat Anhänger der sogenannten Unerzogen-Bewegung in Potsdam getroffen.

  • Hamed Hosseini ist stolz auf seinen Ausbildungsvertrag, Konstantina Kireva (Team Asyl) auch. - Foto: rbb Inforadio/Nina Amin

    "Mein Traum wäre ein Ausbildungsplatz"

    Der Arbeitsmarkt boomt, die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Für Geflüchtete bleibt es trotzdem schwierig, in den Berliner Arbeitsmarkt zu kommen. Insgesamt waren im Mai rund 27.600 als arbeitssuchend gemeldet, im selben Monat konnten gerade mal knapp 240 in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Das Problem: die Qualifikationen und die Sprache. Nina Amin hat zwei junge Männer aus dem Irak und Afghanistan getroffen, die vor allem eins wollen: endlich eine Perspektive.

  • Rigaer Straße Ecke Liebigstraße in Berlin-Friedrichshain (Bild: Olaf Wagner/imago)

    Verzweifelte Anwohner, ratlose Politiker?

    Vermummte, die Mülltonnen, Holzbretter und Autoreifen auf die Straße tragen und anzünden. Kurze Zeit später brennen auch parkende Autos. Dann kommt die Polizei und die Vermummten werfen mit Feuerwerkskörpern und Pflastersteinen. Dieses Szenario erlebten Anwohner der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain am vorletzten Wochenende - und das nicht zum ersten Mal. Wie kann die Gewalt in der Rigaer Straße gestoppt werden? Inforadio-Reporter Oliver Soos hat darüber mit Berliner Politikern und mit Anwohnern gesprochen.

  • Straßenverkehr in Tokio (Bild: imago/Hoch Zwei)

    Japans Autofahrer müssen zum Demenztest

    Wer über 75 ist und noch Auto fährt, gehört zur Hochrisikogruppe. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Senioren haben häufig Schwierigkeiten bei komplexen Verkehrssituationen, doch in Deutschland darf jeder seinen Führerschein behalten, bis zum Tod, ohne Nachprüfung. In Japan ist das anders. Schon immer mussten sich japanische Autofahrer ein Leben lang nachschulen lassen, aber jetzt heißt es für alle 75-Jährigen: sie müssen zum "Demenztest". Unser Korrespondent Jürgen Hanefeld hat sich in Tokio ein Bild davon gemacht.

  • Elefanten im Tierpark (Bild: rbb/Nadine Kreuzahler)

    Wie glücklich sind Zoo-Tiere?

    Gerade erst sind die Pandabären Meng Meng und Jiao Qing in den neuen Panda-Garden im Berliner Zoo gezogen. Aber auch im Tierpark in Friedrichsfelde tut sich einiges. Ab Herbst wird das Raubtierhaus umgebaut, bald sind auch die Elefantengehege dran. Aus einer nüchternen Anlage soll eine afrikanische Savannenlandschaft werden. Ist das vor allem für die Zoobesucher ein Erlebnis - oder haben auch die Tiere etwas davon? Wie geht moderne Tierhaltung heute und wo sind die Grenzen? Nadine Kreuzahler ist diesen Fragen nachgegangen.

  • Yunglong - Dorf in der chinesischen Provinz Yunnan (Bild: Yang Zongyou/imago)

    AIDS: Gefahr im Goldenen Dreieck

    Die Zahlen schrecken auf: ein Viertel der neuen HIV/Aids Fälle in China werden aus der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas gemeldet. Die Region grenzt an das berüchtigte Goldene Dreieck, eine Region, die sich am Mekong entlang vom Süden der Provinz Yunnan nach Laos, Myanmar und Thailand erstreckt. Sie gilt als Synonym für Drogenhandel und Opiumherstellung. Ein Millieu, das trotz aller bisherigen Kampagnen offenbar die Verbreitung des Virus begünstigt. Unser China-Korrespondent Axel Dorloff berichtet.

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