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Die aktuelle Sendung

Soldaten der Nordkoreanischen Volksarmee (Bild: imago stock&people)

"Ich wollte mein eigenes Leben leben"

Etwa 1000 Nordkoreanern pro Jahr gelingt die Flucht aus ihrem Land. Doch die meisten tauchen unter. Die wenigsten sind bereit, mit Journalisten zu reden, weil sie Angst vor Agenten des Regimes in Pjöngjang haben. Dem  Asien-Korrespondenten Jürgen Hanefeld ist es dennoch gelungen, ein Radio-Interview mit zwei Flüchtlingen zu führen: Ein Ex-Soldat und eine Studentin, die beide die riskante Flucht über vier Länder durchgemacht haben und von ihren sehr unterschiedlichen Motiven erzählen.

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Sendungsarchiv

Flüchtlingszelt in Griechenland (Bild: imago stock&people)

Samos: Das Warten auf bessere Zeiten

Regen, Kälte, unbeheizte Zelte: Auf der griechischen Insel Samos leben derzeit etwa 1400 Flüchtlinge unter erbärmlichen Umständen. Nur knapp 200 andere konnten über den Winter in private Unterkünfte oder Hotels vermittelt werden. Die Insel-Bevölkerung hat zwar Verständnis für die Sorgen der  Migranten, leidet aber selbst unter den stark eingebrochenen Touristenzahlen. Viele fühlen sich auch deshalb mit dem andauernden Flüchtlingsstrom überfordert, haben sie unserem Korrespondenten Michael Lehmann erzählt. Im Moment ist es aber vor allem das Wetter, das allen zu schaffen macht.

Ein Mitarbeiter kämmt am 17.01.2017 die Haare der Wachsfigur des künftigen US-Präsidenten Donald Trump vor der Enthüllung der Figur im Wachsmuseum in Madrid (Spanien) (Bild: Paul White/dpa)

Lateinamerikas Künstler und Donald Trump

Donald Trump inspiriere die politischen Karikaturisten so stark wie zuletzt Hitler, meint Arturo Kemchs. Er ist einer der bedeutendsten Zeichner Mexikos und Kurator einer Trump-Karikaturen-Ausstellung in der Hauptstadt. Für seine Zunft bedeute Trumps Wahlsieg weitere Jahre Arbeit. Andere Künstler dagegen lassen den Kopf hängen: Trumps Drohung, den Freihandel mit Mexiko zu kündigen, schadet der Wirtschaft. Ein Stimmungsbild von Lateinamerika-Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann.

Zutaten für einen Kochkurs bei "Goldhahn & Sampson" (Bild: rbb/Tiegs)

"Einfach mal kochen!"

Kochen ist toll - aber unter Umständen auch viel Arbeit. Deswegen machen es auch so wenige Deutsche. Das ändern wollen die zahlreichen Anbieter von Kochkursen. Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs hat einen solchen besucht, der vor allem des schnelle Gericht im hektischen Alltag lehren soll und dabei festgestellt: Für ein leckeres, schnelles Essen müssen es nicht immer erlesene Zutaten sein - manchmal tun es auch Kartoffelchips, Eier und Tiefkühlerbsen.

Vorbereitung auf die Amtsübernahme von Trump (Bild: AP/Pablo Martinez Monsivais)

Washington bereitet sich auf Trumps Einzug vor

Partystimmung in Washington, weil ein neuer Präsident einzieht? Von wegen. Zwar werden Tribünen  aufgebaut. Doch ist die Stimmung anders als sonst. Die "Washingtonians", die zu 90 Prozent Clinton gewählt haben, schauen mit einem Stirnrunzeln auf den Tag des Amtswechsels. Wie die Vorbereitungen laufen, was sich in der Hauptstadt tut und was sich Besucher rund um die Mall ansehen können – Martina Buttler wirft einen Blick auf Washington kurz vor Trump.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin (Bild: imago/Hans Scherhaufer)

    Die neue BND-Zentrale: Eine Führung

    Mehr als 60 Jahre nach seiner Gründung zieht der Bundesnachrichtendienst in diesem Jahr nach Berlin - 4000 Mitarbeiter werden dann das Gelände an der Chausseestraße bevölkern. Der ARD-Geheimdienstexperte Michael Götschenberg hatte vorab die Gelegenheit, den Gebäudekomplex zu besichtigen.   

  • Havana - Altstadt (Bild: colourbox.de)

    Havanna - eine Stadt im Wandel

    Es war ein Abschied in Zeitlupe: 10 Jahre lang wurden die Kubaner auf das Ableben Fidel Castros vorbereitet. Sein Bruder Raúl Castro hatte die Amtsgeschäfte bereits 2006 übernommen, als der Máximo Líder schwer erkrankte. In den letzten Jahren hat er bereits - wenn auch zögerlich - Reformen eingeleitet, die unter Fidel nie möglich gewesen wären. Anne Demmer über die wirtschaftlichen Aussichten der sozialistischen Karibikinsel – zwischen zaghafter Start-Up Kultur und Planwirtschaft.

  • "U Schönleinstraße" steht am Eingang zur U-Bahnstation (Foto: Paul Zinken/dpa)

    U-Bahnhof Schönleinstraße - ein Porträt

    Am ersten Weihnachtsfeiertag haben Passanten im Berliner U-Bahnhof Schönleinstraße einem Obdachlosen das Leben gerettet. Sieben junge Männer im Alter von 15 bis 21 Jahre sollen versucht haben, den schlafenden Mann anzuzünden. Die Tat hat viele Berliner aufgewühlt - und viele Fragen aufgeworfen: Warum? Und warum dort? Was ist das für ein Ort? Dena Kelishadi hat einige Jahre in der Nähe des U-Bahnhofs Schönleinstraße gelebt. Nach der Meldung ist sie wieder zurückgekehrt. Ihre Reise hat oberirdisch am Kottbusser Damm begonnen.

  • Ein Junge liest im Koran (Bild: imago/Zakir Hossain Chowdhury)

    Darul Uloom: Koranschule der Taliban?

    In der verschlafenen Stadt Deoband im Norden Indiens liegt die berühmte konservative Koranschule "Darul Uloom". Mehr als 4000 Jungen und junge Männer besuchen derzeit die islamische Hochschule. Sie gehört zu den weltweit führenden theologischen Zentren des Islam - und gilt als Denkfabrik der Taliban. Ein Ruf, gegen den sich die Koranschule wehrt. Die Lehre, die von dort aus geht heißt Deobandismus, ihre Anhänger werden Deobandis genannt. Indien-Korrespondentin Sandra Petersmann hat die Schule im Norden Indiens besucht.

  • Bademeister Uwe in der Berliner Schwimmhalle Fischerinsel - Foto: rbb Inforadio/Sabrina Wendling

    Alltag eines Bademeisters

    "Heute geschlossen"... so heißt es in letzter Zeit häufig bei den Berliner Bäderbetrieben. Denn nicht nur die Technik streikt ab und an - dem Unternehmen geht auch der Nachwuchs aus. Kaum einer will heutzutage mehr Bademeister werden, so scheint es. Warum eigentlich nicht? Inforadio-Reporterin Sabrina Wendling wollte es ganz genau wissen und hat einen Tag lang einen Bademeister in der Schwimmhalle Fischerinsel in Berlin-Mitte begleitet.

  • Mit diesen Booten sind Fischer in den Sunderbans unterwegs. (Bild: S. Petersmann, ARD-Studio Neu Delhi)

    Der Tiger und die Göttin

    Auf unserer Reise entlang des großen indischen Strom Ganges ging es von den Schneegipfeln des Himalaya quer durch das Land nach Osten. Am Ende besuchen wir das größte Flussdelta der Welt, das mit seinem Mangrovenwald und seinen wilden Tieren schön und gleichermaßen gefährlich ist: Denn die sogenannten Sunderbans sind die Heimat von rund 200 Tigern. ARD-Korrespondentin Sandra Pertersmann erzählt von Mensch und Tier und von der sagenumwogenen Göttin Bon Bibi.

  • Ein auftauchender Flussdelfin (Bild: S. Petersmann, ARD-Studio Neu Delhi)

    Bedrohte Fluss-Delfine im Ganges

    Nach den Geschichten von den gläubigen Menschen und den teils rätselhaften Wassern nimmt ARD-Korrespondentin Sandra Petersmann die Tiere im Ganges in den Blick - nicht jedoch die Fische, sondern den Ganges-Delfin, Indiens nationales Wassertier. Leider ist dieser besondere Flussdelfin, der blind ist und seitlich schwimmt, mit nicht mal mehr zweitausend Tieren eine bedrohte Art geworden. Im Osten Indiens gibt es deshalb ein besonderes Reservat.

  • Die indische Stadt Varanasi am Ufer des Ganges (Bild: imago/ZUMA Press)

    Rätselhafter Ganges

    Der Ganges ist den Indern besonders heilig. Die ARD-Korrespondenten Jürgen Webermann und Sandra Petersmann haben den heiligen Strom vom Himalaya bis zu seinem Delta im Golf von Bengalen bereist. Nicht nur die Menschen sind spirituell zu diesem Naturereignis hingezogen. Auch die Wasser des Ganges selbst geben viele Rätsel auf.  So ist der Fluss in der Hindu-Stadt Varanasi leider eine ausgesprochene Kloake. Pilger, die darin baden,  bekommen Durchfall. Doch schon wenige Kilometer stromabwärts hat sich das Wasser ganz erstaunlich schnell und bisher noch unergründet selbst gereinigt.

  • Bhakti lebt in einer Höhle am Ganges (Foto: Jürgen Webermann | ARD)

    Bhakti, die Höhlenfrau

    Bhakti stammt eigentlich aus der südindischen Stadt Bangalore. Sie ist Sonderpädagogin und hat einen Doktortitel in den USA gemacht. Jahrelang unterrichtete sie danach Kinder aus armen und benachteiligten Familien im Nordosten Indiens. Vor 14 Jahren stieg sie aus.  

  • AC Jha am Ziel seiner Reise im Himalaya (Foto: Jürgen Webermann | ARD)

    Wanderung zum "Kuhmaul"

    Es beginnt an der Quelle: "Wenn ich hier sterbe, ist das eine Erlösung", erzählt AC Jha. AC ist Arzt und tiefgläubig. Die anstrengende Wanderung zum "Kuhmaul", zum Gletschertor des Ganges im Himalaya, ist für ihn ein Lebenstraum - ein Pilger am großen Strom. Unser Indien-Korrespondent Jürgen Webermann erzählt von einem einfachen und doch ganz besonderen Menschen im Verlauf des großen Ganges.

  • Flüchtlinge im südsudanesischen Bentiu warten auf die Verteilung von Lebensmittelrationen (Bild: imago/stock&people)

    Schrecken ohne Ende: Der Bürgerkrieg im Südsudan

    Frieden. Das war die Hoffnung der Menschen im Südsudan nach 40 Jahren Krieg. Die internationale Gemeinschaft jubelte, als die Bevölkerung im Jahr 2011 in einem Referendum fast einstimmig für die Unabhängigkeit vom Norden plädierte. Doch heute, fünf Jahre später, sieht es nicht gut aus im jüngsten Staat der Welt: Seit drei Jahren befindet sich das Land im Bürgerkrieg, Friedensabkommen hin oder her. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Unser Korrespondent Björn Blaschke hat eines der größten Lager für Binnenflüchtlinge besucht und mit den Menschen dort über ihre enttäuschten Hoffnungen gesprochen.

  • 20.12.2016, Berlin, Deutschland, GER, Breitscheidplatz, Trauer um die Opfer des Terroranschlags am Montagabend. Foto: imago/Stefan Zeitz

    Zwischen Trotz und Trauer

    Schwarze Titelseiten kennzeichnen am Mittwochmorgen die Berliner Zeitungen - "ANGST" titelt die BILD, mit vier Ausrufezeichen. "Fürchtet Euch nicht - wir trauern", schreibt die Tageszeitung taz. Einerseits gibt es Rufe nach mehr Sicherheit, andererseits gibt es immer wieder Appelle, eng und auch trotzig zusammenzustehen nach dem Motto "Jetzt erst recht!". Im Live-Studiogespräch mit Dörthe Nath fasst Inforadio-Redakteur Wolf Siebert alles über die Stimmung am Tag Zwei zusammen.

  • ARCHIV - Ein Mann hängt am 20.03.2016 US-amerikanische und kubanische Flaggen an einem Haus in Havana, Kuba, auf. Foto: dpa/EFE - Orlando Barria

    Zwischen Start-Up-Kultur und Planwirtschaft

    Es war ein Abschied in Zeitlupe - 10 Jahre lang wurden die Kubaner auf das Ableben Fidel Castros vorbereitet. Sein Bruder Raúl hatte die Amtsgeschäfte bereits 2006 übernommen, als der Máximo Líder schwer erkrankte. In den letzten Jahren hat Raúl bereits - wenn auch zögerlich - Reformen eingeleitet, die unter Fidel nie möglich gewesen wären. Viele Kubaner hoffen nun auf weitere Freiheiten und gute Geschäfte. ARD-Korrespondentin Anne Demmer über die wirtschaftlichen Aussichten der sozialistischen Karibikinsel.

  • Drei ältere Menschen mit Rollatoren - Archivbild, Quelle: dpa/Andrea Warnecke

    Der Rollator wird smart und chic

    Der Rollator ist - ob wir das wollen oder nicht - für viele von uns das Gefährt der Zukunft. Der näheren oder der ferneren. Anders als auf das erste Fahrrad, Moped oder Auto dürfte sich allerdings kaum jemand freuen auf dieses Stütz- und Schiebefahrzeug. Aber wenn's so weit ist, dann ist es gut, dass es den Rollator gibt. Und so allmählich setzt da auch ein Image-Wandel ein. Inzwischen gibt es sogar richtig schicke Modelle. Marie Asmussen berichtet über neue Trends bei Rollatoren.

  • Die polnische Stadt Breslau bei Nacht (Bild: colourbox.com)

    Auf Begegnungsreise nach Breslau

    Die einst sehr beliebte Zugverbindung Berlin - Breslau, Breslau - Berlin wurde wegen "zu geringer" Nachfrage, im Jahr 2014 aufgegeben. Bis Breslau in diesem Jahr Kulturhauptstadt wurde: Seit April rollt ein Kulturzug zwischen Berlin und der polnischen Metropole. Nur an Wochenenden und Feiertagen, aber mit Lesungen, Konzerten und Bibliothek an Bord. Und er kommt gut an bei den Menschen, so gut, dass die Bahn ihn jetzt noch einmal verlängert hat bis zum 8. Januar. Nadine Kreuzahler ist mitgefahren.

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