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Die aktuelle Sendung

Befürworter der Unabhängigkeit Katalanies hinter einer katalanischen Flagge
AP

Katalanen bringen EU in die Bredouille

Im Streit über eine Abspaltung Kataloniens geht die Hängepartie weiter. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont will noch immer nicht bestätigen, dass er in der vergangenen Woche die Unabhängigkeit seiner Region ausgerufen hat. Vielmehr forderte er die Regierung in Madrid erneut zum Dialog auf. Die wiederum drohte, die Region unter ihre Kontrolle zu nehmen, sollte Puigdemont nicht bis 19. Oktober die Unabhängigkeit widerrufen. Der spanische Ministerpräsident Rajoy hat eine internationale Vermittlung abgelehnt. Auch die von den Katalanen ins Spiel gebrachte EU will nicht vermitteln. Sie spricht von einem innerspanischen Konflikt.

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Sendungsarchiv

ARCHIV - Ein nordkoreanischer Soldat steht am 08.05.2016 in Sinuiju (Nordkorea) neben Ölfässern, die am Ufer des Grenzflusses Yalu stehen.
dpa/CHINATOPIX

China und Nordkorea: Leben mit dem schwierigen Nachbarn

Wenn Nordkorea einen Atomtest durchführt, spürt man das auch hier: in Dandong, einer Stadt im Nordosten Chinas, direkt an der Grenze zu Nordkorea. Über Dandong wird ein Großteil des Warenverkehrs mit Nordkorea abgewickelt. Es ist die Verbindung, die das Regime von Kim Jong-un am Leben hält. Doch nach den jüngsten Atom- und Raketentests sind die Beziehungen zwischen China und Nordkorea schwieriger denn je. Die offiziellen Sanktionen werden immer schärfer. Doch die Menschen in der Grenzstadt wissen sich zu helfen, wie unserer China-Korrespondent Axel Dorloff berichtet.

Gedenkstein für den getöteten Jonny K. am Berliner Alexanderplatz
rbb/Markus Streim

Fünfter Todestag von Jonny K.

Er kam von einer Geburtstagsfeier mit Freunden und wurde Opfer brutaler Schläger am Alexanderplatz: Am 14. Oktober vor fünf Jahren starb Jonny K. im Alter von nur 20 Jahren. Die Kriminalität am Berliner Fernsehturm hat seitdem weiter zugenommen. Eine neue Polizeiwache neben der Weltzeituhr soll jetzt für mehr Sicherheit am Platz sorgen. Um welche Probleme es dort vor allem geht, hat sich Markus Streim in dieser Woche von früh bis spät angesehen. In seiner Reportage lässt er Menschen zu Wort kommen, die sich - warum auch immer - regelmäßig auf dem Alex aufhalten.

ehemaliges Heeresbekleidungsamt
Dominik Lenz/Inforadio

Neues Nutzungskonzept für alten Nazi-Bau

Berlins Speckgürtel boomt. Viele Menschen drängen in die Umlandgemeinden, weil sie gerne im Grünen wohnen wollen oder einfach die hohen Mieten in der Hauptstadt nicht mehr zahlen können - und dort wird gebaut was der Boden hergibt. Manchmal taucht plötzlich ein altes Gebäude auf, das bislang niemand haben wollte und das nun interessant wird - wie beispielsweise in Bernau im Nord-Osten von Berlin, eine der Gemeinden, die am meisten vom Run auf den Speckgürtel profitieren. Dort hat sich nach 25 Jahren ein Investor für einen alten Nazi-Bau gefunden: Das Heeresbekleidungsamt. Dominik Lenz hat sich mit dem Bürgermeister und dem Baudezernenten auf dem Gelände umgesehen.

Die Thai-Wiese im Preußenpark: Von Frühjahr bis in den Herbst kommen asiatische Familien zum Picknick
Wolf Siebert, Inforadio

Die "Thai-Wiese" - Zankapfel in Wilmersdorf

Ist das nun "typisch Berlin"? Seit über 20 Jahren treffen sich thailändische Familien im Preußenpark in Berlin-Wilmersdorf. Sie reden, kochen und verkaufen auch das, was sie mitgebracht haben. Das zuständige Bezirksamt duldet bisher das bunte Treiben. Aber aus der anfangs kleinen "Thai-Wiese" ist inzwischen gerade an Wochenenden ein großer kommerzieller "Food Market" geworden. Seitdem häufen sich Anwohnerbeschwerden über Lärm und Müll. Das Bezirksamt will nun handeln. Inforadio-Reporter Wolf Siebert berichtet über einen politischen Balanceakt zwischen Verbot und Legalisierung.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Junge Leute in einem Cafe

    "Da muss ich hin": Junge "Expats" in Berlin

    Berlin fasziniert junge Menschen aus der ganzen Welt. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber der Trend wird immer stärker - sagen zum Beispiel Visums-Beratungsstellen oder Sprachschulen in der Stadt. "Expats" - so nennt man seit ein paar Jahren junge Leute, die in einem anderen Land leben möchten, studieren, arbeiten, Freunde finden. Ganz einfach ist das Leben als Expat in Berlin aber nicht, vor allem am Anfang. Inforadio-Reporterin Jana Treffler hat zwei junge Expats kennengelernt - sie berichtet, wie weit Traum und Wirklichkeit manchmal auseinanderliegen.

  • Che Guevara-Denkmal in La Higuera/Bolivien (Bild: imago/DeFodi)

    Bolivien und der Mythos Che Guevara

    Che Guevara ist der Popstar unter den Revolutionären, er  triumphierte im kubanischen Befreiungskampf gegen die Batista-Diktatur. Heute vor 50 Jahren starb Che - exekutiert auf Weisung des damaligen bolivianischen Präsidenten. Was ist vom Mythos Che übrig geblieben? Unsere Südamerika-Korrespondentin Anne Herberg hat sich in Bolivien umgesehen: an seinem Todesort La Higuera, in dem nahe gelegenen Städtchen Vallegrande und in der Wirtschaftsmetropole Santa Cruz.

  • Willy Brandt spricht an der 1. Mai-Kundegebung auf dem Platz der Republik in Berlin und vor der Kulisse des in Aufbau befindlichen Reichstagsgebäudes. (Bild: dpa/keystone)

    Willy Brandt und sein Engagement für Berlin

    Vor genau 25 Jahren starb Willy Brandt - und wir blicken auf seinen politischen Werdegang. In der Wertung seines politischen Lebens stehen sein Krisenmanagement während des Mauerbaus, das Passagierscheinabkommen, seine Ostpolitik. Bevor er Außenminister und Bundeskanzler in Bonn am Rhein wurde, erlernte er die Kunst des Regierens in der Berliner Landespolitik.

  • Peter Markmann (Foto: privat)

    Death of a Hippie?

    Er ist kurz, aber intensiv: Der Summer Of Love, bei dem 1967 hunderttausende Menschen nach San Francisco pilgern und ihre Hippie-Ideen feiern. Am 6. Oktober, genau vor 50 Jahren, ist dann aber schon Schluss: Die Hippies tragen bei der Veranstaltung "Death Of A Hippie" symbolisch einen Hippie zu Grabe. Trotzdem lebt der Gedanke weiter – auch in Berlin. Inforadio-Reporter Jakob Bauer hat sich auf die Suche nach Menschen gemacht, die ihr Leben lang Hippie geblieben sind. Gefunden hat er Peter Markmann - und den er in seiner Wohnung in Berlin-Waidmannslust besucht.

  • Besucher auf der IGA

    IGA - Was hat das für Hellersdorf bedeutet?

    Erst ewig Kälte, dann Hitze, dann wieder Starkregen - es war ein wirklich harter Start für die Internationale Gartenausstellung IGA in Berlin. Mehr als zwei Millionen Besucher hatten die Veranstalter ursprünglich erwartet, bisher müssen sie sich mit rund 500.000 weniger begnügen. Ärgerlich - nicht nur für die IGA sondern auch für ihre Umgebung. Denn die Gartenausstellung liegt mitten in Marzahn-Hellersdorf - einem Bezirk, der ja normalerweise kein Besuchermagnet ist. Martin Adam ist an den östlichen Stadtrand von Berlin gefahren, um nachzufragen, was der große Garten für die Menschen drumherum bedeutet.

  • Zwei Personen sitzen auf einer Bank im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße

    Die Unzufriedenen

    Am Dienstag wurde sie groß gefeiert: Die deutsche Einheit. Aber 27 Jahre nach der politischen Wende scheint die Feierlaune in Teilen Ostdeutschlands komplett verschwunden zu sein. Viele haben das Gefühl, nie richtig angekommen zu sein. Sascha Erler ist nach Heinersbrück gefahren, im südöstlichen Zipfel Brandenburgs - und hat sich dort mit vielen Einheimischen unterhalten.

  • Staatsoper (Quelle: Tim Schwiesau)

    Die Staatsoper klingt wieder

    Am Tag der Deutschen Einheit wird die Staatsoper Unter den Linden feierlich eröffnet. Zum 275. Geburtstag des ersten Opernhauses in Preußen wird das sanierte und modernisierte Haus wieder in Betrieb genommen. Bis kurz vorher haben Handwerker und Bauarbeiter noch gehämmert, gepinselt, poliert. Auf dass jetzt die Künstler wieder übernehmen können. Unsere Kulturreporterin Sigrid Hoff hat den Arbeiter bei einem Rundgang durch das fast fertige Opernhaus genau inspiziert.

  • Ex-Rotaprint-Gelände in Berlin-Weddding

    ExRotaprint: Gewerbegelände mit Bezug zum Kiez

    Brachliegende Flächen in begehrter Innenstadtlage gibt es in Berlin kaum noch. Und wenn doch, dann ist die Gefahr groß, dass ein Investor zuschlägt und den bisherigen Nutzern und Nachbarn ein Luxusprojekt vor die Nase setzt, das mit ihrer Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat. Das drohte auch dem Gelände des ehemaligen Druckmaschinen-Herstellers Rotaprint in Wedding. Doch als Berlin 2004 die Fläche verkaufen wollte, kämpfte eine Gruppe von Interessenten darum, genau dies zu verhindern. Gabriele Heuser hat sich dort umgesehen und berichtet, was aus dem Projekt geworden ist.

  • Südafrika: Ein Breitmaulnashorn im Krüger Nationalpark

    Wie im Kruger-Park Wilderer gejagt werden

    Bis zu 10.000 Dollar werden für ein Kilogramm Horn eines Nashorns auf dem Schwarzmarkt gezahlt - ein lukratives Geschäft für Wilderer. Vor allem im riesigen Kruger-Nationalpark in Südafrika werden viele Nashörner abgeschlachtet. Zum ersten Mal seit Jahren aber ist die Zahl der gewilderten Tiere zurückgegangen. Von 1.175 im Jahr 2015 auf 1.054 im vergangenen Jahr. Die Strategien gegen Wilderer scheinen langsam Wirkung zu zeigen. ARD-Südafrika-Korrespondent Jan-Phillipe Schlüter hat sich diese Maßnahmen genau angeschaut.

  • Bienenweide in Karin Hansens Garten

    Eden: Paradies auf Erden

    Ökologisches Gärtnern, vegetarisches Essen, naturnahes Leben - das klingt total modern und zeitgemäß. Ist es auch, aber neu sind diese Ideen nicht. 1887, also vor 130 Jahren, wurde in Oranienburg die vegetarische Obstbausiedlung Eden gegründet. Sie hat alle politischen Systeme überstanden, vom Kaiserreich über die Nazizeit, die DDR bis zur Bundesrepublik. Marie Asmussen hat die Gärten Eden von heute besucht und ihre Bewohner getroffen.

  • Kambodschas Premierminister Hun Sen bei den Kommunalwahlen 2017

    Die Partei hat immer Recht: Zensur in Kambodscha

    Seit mittlerweile 32 Jahre ist Premierminister Hun Sen in Kambodscha an der Macht. Doch die Macht seiner Kambodschanischen Volkspartei beginnt, zu bröckeln. Erstmals seit drei Jahrzehnten ist es nicht mehr garantiert, dass sie bei den Wahlen im nächsten Juli gewinnen wird. Das Regime reagiert mit brutaler Unterdrückung und Zensur: 30 Radiosender wurden zuletzt geschlossen, Zeitungen verboten, Journalisten inhaftiert. Die Hoffnung der Kambodschaner ruht auf den jungen Menschen im Land – und auf den sozialen Medien, wie Korrespondent Holger Senzel berichtet.

  • Kayak-Sportler vor der Küste von La Réunion (Bild: imago/ZUMA Press)

    Baden verboten: Hai-Alarm auf La Réunion

    La Réunion ist eigentlich ein Paradies für Wassersportler. Doch gerade gehen derzeit auf die Barrikaden. Denn die Gefahr,  im Indischen Ozean rund um die französische Insel einem Hai zum Opfer zu fallen, ist überproportional groß. Und weil niemand  so richtig zu wissen scheint, wie man mit der “Haikrise“ umgehen soll, hat die Inselverwaltung  deshalb vor einigen Jahren ein grundsätzliches Bade- und Surfverbot erlassen - sehr zum Unmut der Wassersportler. Unser Korrespondent Jan-Philipp Schlüter hat sich vor Ort umgesehen.

  • Wandgemälde in der JVA Heidering

    JVA Heidering - durch Arbeit raus aus dem Knast

    'Lern' was Vernünftiges, damit Du nicht auf die schiefe Bahn kommst!' Der Spruch klingt wie von vorgestern - aber er stimmt immer noch. Deutschlands Gefängnissinsassen haben oft keine Ausbildung, keine Arbeit. Geld wird dann auf krummen Wegen "verdient", und die führen schnell in den Knast. Das Berliner Gefängnis Heidering gibt es erst seit fünf Jahren - und dort hat man von Anfang an versucht, neue Wege der Berufsausbildung zu gehen. Wie Heidering seine Knackis fit für die Arbeitswelt macht, berichtet Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs.

  • Freiwillige Feuerwehr Ludwigsfelde (Bild: FFW Ludwigsfelde)

    Einsatz am Limit - Zu Gast in Ludwigsfelde

    Viele Feuerwachen in Brandenburg und auch anderen Bundesländern trugen in den letzten Wochen schwarzen Trauerflor: Denn Anfang September wurden zwei ihrer Kameraden während eines Rettungseinsatzes auf der A2 getötet. Verkehrsunfälle sind mittlerweile der häufigste Einsatzgrund für die Brandenburger Feuerwehr. Und die besteht zu 96 Prozent aus Freiwilligen. Doch kann dieses "Freiwilligen-System" immer gefährlicheren Aufgaben überhaupt noch standhalten? Inforadio-Reporterin Annette Miersch hat in Ludwigsfelde nachgefragt.

  • Zob-Ausbau im September 2017 (Bild: rbb/Jenny Barke)

    Der neue ZOB - schon bald wieder zu klein?

    Der Zentrale Omnibusbahnhof am Messegelände: einst ein kleines Terminal am Rande des S-Bahn-Rings, inzwischen hektischer Verkehrsknotenpunkt. Seit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs 2013 haben sich die Zahlen der an- und abfahrenden Busse bis heute fast vervierfacht – und der ZOB ist völlig überlastet. Die Konstruktion ist teilweise marode, nicht barrierefrei und viel zu klein. Der Ausbau läuft - und wird deutlich teurer als geplant. Inforadio-Reporterin Jenny Barke hat sich einen aktuellen Überblick verschafft.

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