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Die aktuelle Sendung

Indien: Drastische Folgen einer radikalen Bargeldreform

Weil Indien Anfang November völlig überraschend 86 Prozent aller Banknoten aus dem Verkehr gezogen hat, ist das Land in ein Chaos gestürzt. Auf dem Land herrscht jetzt reine Tauschwirtschaft, weil es praktisch kein Bargeld mehr gibt. "Uns bleibt nur, weniger zu essen", sagt ein Landarbeiter. ARD-Korrespondent Jürgen Webermann berichtet.

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Sendungsarchiv

Familie Stein (Foto: SylviaTiegs)

Die Steins: Familienleben mit syrischem Pflegesohn

Seit Tausende von Flüchtlingen im Herbst 2015 nach Berlin kamen, haben sich viele Bürger für sie engagiert. Wenige allerdings sind so weit gegangen wie Familie Stein aus Berlin-Zehlendorf: Sie wollte einen syrischen Jugendlichen als Pflegesohn aufnehmen. Wir hatten damals über das Vorhaben berichtet. Jetzt, genau ein Jahr später, wollen wir wissen: Was ist draus geworden? Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs hat Familie Stein besucht.

Turm des Schlosses Dammsmühle bei Schönwalde (Foto: imago/Schöning)

Schloss Dammsmühle wird wachgeküsst - vielleicht!

Brandenburg ist ein Land mit Dutzenden Schlössern und Herrenhäusern. Viele haben sich inzwischen zu wahren Sehenswürdigkeiten gemausert. Schön gelegen, zumeist an Seen, zieht es jährlich Tausende Besucher in die historischen Gemäuer. Doch Brandenburg ist auch das Land, in dem noch viele der geschichtsträchtigen Bauten ein beklagenswertes Dasein fristen - als Ruinen, und dem Verfall praktisch preisgegeben. Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg hat in Mühlenbeck bei Wandlitz einen Schlossherrn getroffen, der sich seit zehn Jahren bemüht, seinem Anwesen neues Leben einzuhauchen - bislang jedoch vergebens.

Flüchtlinge protestieren auf der griechischen Insel (Bild: imago/ZUMA Press)

Chaos auf Chios

Je näher der Winter kommt, desto mehr spitzt sich die Lage in den chronisch überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln zu. Hinzu kommt die Befürchtung, die Türkei könnte den EU-Flüchtlingspakt aufweichen und wieder mehr Flüchtlinge Richtung Europa in See stechen lassen. Schon jetzt sind viele Flüchtlinge in den in den Lagern verzweifelt, sie sitzen teilweise seit Monaten auf den Inseln fest. Das belastet auch das Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung. ARD-Korrespondent Christian Buttkereit mit einem Stimmungsbericht.

Bilharziose - Forscher (Bild: Reporterin Linda Staude)

Kenias Kampf gegen unsichtbare Killer

Wasser schöpfen, waschen, schwimmen, fischen – der Kontakt mit dem Wasser des Viktoriasees in Ostafrika kann lebensgefährlich sein. In den Fluten lauert ein mikroskopisch kleiner Parasit, der für eine schwere chronische Krankheit verantwortlich ist: die Bilharziose. An den Folgen dieser Krankheit, die zu den vernachlässigten Tropenkrankheiten gehört,  sterben weltweit jedes Jahr geschätzt bis zu 200.000 Menschen. Linda Staude berichtet aus Kenia über die Krankheit.

Eberhard Jauch, Anwohner des BER aus Bohnsdorf - Foto: inforadio/Th. Rautenberg

Schallschutz - Betroffene stellen Abgeordnete zur Rede

Wann der neue Flughafen BER an den Start gehen wird, steht immer noch in den Sternen. Fest steht aber jetzt schon: Viele Berliner und Brandenburger werden bis zur Eröffnung des BER vergeblich auf den versprochenen Schallschutz an ihren Häusern warten. Anwohner aus Treptow-Köpenick, dem Anrainerbezirk des Flughafens, haben sich mit einem Hilferuf an die neu gewählten Parlamentarier ihres Stadtbezirkes im Abgeordnetenhaus gewandt und sie zu einer Versammlung nach Bohnsdorf eingeladen: Eine Lehrstunde in Sachen Schallschutz. Auch für Thomas Rautenberg

Geerntetes Meersalz (Bild: imago stock&people)

Salzsklaven - Teuflische Zustände auf Koreas Engelsinseln

Das südkoreanische Meersalz gilt als das beste Salz der Welt. Gewonnen wird es auf den sogenannten Engelsinseln vor der Südspitze Südkoreas. Eine davon ist Sinui. Die Hälfte der 2.000 Bewohner arbeitet in der Salzindustrie. Aber nicht alle werden für ihre Arbeit bezahlt. Statt Lohn gibt es Beschimpfungen und Prügel.  Immer wieder wurden Fälle von
Sklaverei bekannt, von zum Teil behinderten Menschen, die gegen ihren Willen, ohne Rechte und ohne Entlohnung zur Arbeit auf den Salzfarmen gezwungen werden. ARD-Korrespondent Jürgen Hanefeld hat die entlegene Region besucht.

Langzeitarchiv

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  • ARCHIV - Ein Stück gerodeter Regenwald in Indonesien, Borneo, AD: Juni 2010, Foto: imago/Steve Taylor

    Nutella und der Regenwald - Fluch und Segen des Palmöls

    Palmöl ist aus unserer Zivilisation kaum wegzudenken: Es bildet nicht nur die Grundlage für zahlreiche Lebensmittelprodukte wie Frittierfett, Nutella oder Margarine, sondern wird ebenso oft für die Herstellung von Tensiden in Haushaltsprodukten wie Reinigern oder Waschmitteln verwendet. Doch wie umweltverträglich ist eigentlich die massenhafte Gewinnung von Palmöl? ARD-Korrespondent Holger Senzel hat sich in den riesigen Palmöl-Plantagen Malaysias umgesehen.

  • Protestplakat gegen Massentierhaltung in Zehlendorf (Oranienburg) - Foto: inforadio/M. Asmussen

    Bio-Eier aus der Fabrik - geht das?

    "Bio" verkauft sich gut. Der Marktanteil von Bioeiern beispielsweise lag in Deutschland letztes Jahr bei fast 30 Prozent. In Berlin ist der Bedarf so groß, dass er aus dem Brandenburger Umland nicht gedeckt werden kann. In der Nähe von Oranienburg soll nun eine große Anlage für über 40.000 Bio-Legehennen gebaut werden. Die Anwohner sind alles andere als begeistert. Inforadio-Reporterin Marie Asmussen war dort und hat sich umgehört.

  • Symbolbild: Punk-Outfit (schwarze Borsten, ein Button der "Sex Pistols", ausgestellt in Los Angeles, Californien, 14. August 2015 - Foto: imago/ZUMA Press

    40 Jahre Punk - ein Rückblick

    Auf den Tag genau 40 Jahre ist es her: am 25.11.1976 erschien in Großbritannien "Anarchy in the U.K." - die erste Single der Punk-Band "Sex Pistols". Das Zeitalter des Punk begann. An diesem Samstag will Jou Corré - Sohn der Punk-Ikonen Vivienne Westwood und Malcom McLaren - Memorabilia im Wert von mehreren Millionen Pfund einfach verbrennen. ARD-Korrespondentin Stephanie Pieper (Studio London) blickt zurück auf vier Jahrezehnte eines der wichtigsten Kapitel der jüngeren Popgeschichte.

  • Mit dem Navi in Berlin unterwegs (Bild: imago/Rüdiger Wölk)

    Wie viel Orientierungssinn haben wir noch?

    Computerchips in Brillen, selbstfahrende Autos, smarte Städte, in denen sogar die Straßenlaternen und Mülltonnen mitdenken: Was macht das eigentlich mit uns? Wie verändert sich unser Denken und Handeln, wenn Computer und Maschinen uns einen großen Teil unserer Aufgaben abnehmen? Die Hirnforschung hat dazu noch keine fundierten Erkenntnisse, dafür ist es noch zu früh. Oliver Soos hat dennoch nach einer Antwort gesucht und mit zwei Kollegen ein Experiment durchgeführt.

  • Kinderreporter in Berlin

    Kinderreporter: Unterwegs in Sachen Spielplätze

    "Kinder haben was zu sagen", so heißt ein Projekt des Kinderhilfswerks, für das sich die Jüngsten im Land alljährlich bewerben können: Als Kinder-Reporter. Mit Themen, die ihnen auf den Nägeln brennen. In Berlin bekamen in diesem Jahr zehn Kinder aus Friedrichshain den Zuschlag. Ihr Anliegen: mehr und bessere Spielplätze in ihrem Kiez an der Friedenstraße. Sie haben dazu Passanten in der Umgebung befragt. Inforadio- Reporterin Marion Lucke hat sie begleitet und als erstes beim Brainstorming gelauscht.

  • Wirtschaftsminister Macron besucht die Schule 42 in Paris (Bild: imago/Stephane Lemouton)

    Die "Hacker-Uni" von Paris

    Keine Lehrer, keine Vorgaben, die Schüler/innnen der "42"-Universität im Nordosten von Paris unterrichten einander selbst. Sie können machen, was sie wollen – Voraussetzung: Es hat etwas mit Programmieren und dem Internet zu tun. Und: Sie sind neugierig. Abitur ist nicht nötig, Studien-Gebühren werden auch keine verlangt. Der Selfmade-Milliardär Xavier Niel hat die Uni 2013 unter dem Motto "born to code" gegründet. Er und ein paar weitere Mäzene sponsern Technik und Räume. Barbara Kostolnik hat sich in der "42" umgesehen.

  • Mann mit Sony VR Brille (Bild: imago/Xinhua)

    Ein Ausflug in die Virtual Reality

    "Das vernetzte Ich" wird mit immer neuen Realitäten konfrontiert. Zum Beispiel mit der "Virtual Reality" – eine Technologie, die besonders unter Computerspielern viele Freunde hat. Bisher gibt es nur wenige Firmen, die "Virtual Reality" herstellen. Eine davon ist die Trotzkind GmbH in der Klosterstraße in Berlin Mitte. Oliver Soos hat den Sprung in die virtuelle Wirklichkeit gewagt – und war ziemlich beeindruckt.

  • Politbüromitglied he Guoqiang zu Gast in einer Hochschule (Bild: imago)

    Unter Beobachtung: Chinas Hochschulen

    Chinas politische Führung versucht seit einiger Zeit, stärkeren Einfluss auf die Universitäten im Land zu nehmen. Anfang vergangenen Jahres hat der damalige chinesische Bildungsminister angeordnet, die Unis von falschen, westlichen Werten zu befreien und hat eine Überprüfung ausländischer Lehrbücher angeordnet. Das Ziel: Chinas Hochschulen sollen ideologisch gefestigt werden. Und nach dieser Logik haben westliche Werte in chinesischen Hörsälen einfach nichts mehr zu suchen. Unser China-Korrespondent Axel Dorloff berichtet.

  • Philippinischer Präsident Duterte zu Gast in Peking, neben ihm Zhang Deijang (Bild: epa/Wu Hong/Pool)

    Dutertes Flirt mit China

    Dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump gratulierte sein philippinisches Pendant Rodrigo Duterte ungewöhnlich herzlich - beide fluchten gerne und seien sich nicht nur in diesem Punkt ähnlich, ließ Duterte wissen. Noch vor kurzem hatte er ganz andere Töne in Richtung Washington geschickt und eine Annäherung zu China angekündigt. Was nun? Unser Südostasien-Korrespondent Gerd Wolff blickt nach vorn.

  • Cyber Attack (Bild: colourbox)

    Cyberattacken und Sicherheitsbehörden

    Wir lieben nur zu sehr all die Bequemlichkeiten in unserem vernetzten Alltag. Doch das Netz, das wir so gern nutzen, hat eben auch jede Menge Löcher - und das macht es angreifbar. Für kriminelle oder auch politisch motivierte Hacker, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen - und dafür eine ganze Infrastruktur, Wasser-, Strom- oder Funknetze einfach lahm legen könnten. Wo die Schwächen liegen und wie sich Politik, Polizei und Behörden dagegen schützen - das berichtet ARD-Terrorexperte Michael Götschenberg.

  • Im Kontrollzentrum der Smart City Santander: Rund 20.000 Sensoren sind in der Stadt verteilt - jeder ist auf dem Bildschirm zu sehen (Bild: ARD/Neuroth)

    "Smart City" Santander: Wo die schlauen Mülltonnen wohnen

    Eine Stadt, in der Tausende Sensoren installiert sind, die permanent Informationen sammeln, ist der Albtraum eines Datenschützers. Allerdings können solche Sensoren das Leben der Einwohner erleichtern – und die Arbeit einer Stadtverwaltung. So ist es in der spanischen Stadt Santander an der Atlantikküste, sie hat 175.000 Einwohner. Santander ist so gut vernetzt wie keine andere in Europa und gilt als vorbildliche "Smart City". Oliver Neuroth hat sich für "Das vernetzte Ich" dort umgesehen.

  • HapticWalker (Bild: Norbert Michalke/Fraunhofer)

    Auf der Suche nach dem Jungmachanzug

    Sogenannte Altersanzüge sind bekannt - man zieht sie an und simuliert das Alter: Man sieht und hört nicht mehr so recht, der Rücken wird krumm. Kurzum: Man fühlt sich wie 80. Sicher ein spannendes Experiment, aber: Wäre es nicht viel cooler, man könnte sich als 80-Jähriger einen Anzug anziehen und sich wieder wie 30 fühlen? Gesteuert durch Sensoren, die altersbedingte Schwächen sofort messen und ihnen gegensteuern? Anna Corves hat sich auf die Suche nach dem "Jungmachanzug" gemacht.

  • Ein Musiker spielt Dudelsack. (Bild: imago/Eibner Europa)

    Der Dudelsack ist wieder hip

    Er gehört zu Schottland wie die Highlands und der Whisky: der Dudelsack. Dieses traditionelle Blasinstrument erfährt gerade eine Renaissance, immer mehr schottische Schüler erlernen es, den Dudelsack zu spielen. Aber nur noch wenige beherrschen das Handwerk, einen Dudelsack herzustellen. Unsere Schottland-Korrespondentin Stephanie Pieper hat in der Hauptstadt Edinburgh eine der wenigen Werkstätten entdeckt.

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