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Die aktuelle Sendung

Carrie Lam, die bisherige Verwaltungschefin von Hong Kong, spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung am 23.03.2017 in Hong Kong (China) mit Unterstützern. (Bild: Kin Cheung/AP/dpa)

Machtwechsel in Hongkong: Mehr Schein als Sein

Vor etwa zweieinhalb Jahren haben Demonstranten in der so genannten Regenschirm-Revolte in Hongkong freie Wahlen gefordert. Am Sonntag wird in Hongkong nun ein neuer Regierungschef gewählt. Doch nicht in einer freien Wahl, sondern von einem überwiegend peking-freundlichen Wahlleutegremium. Unser China-Korrespondent Steffen Wurzel berichtet.

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Sendungsarchiv

SYMBOLBILD: Christ in der Evangelical Church in Ismailia - er ist aus el-Arisch geflohen ist, um dem IS zu entkommen (Bild: imago/ZUMA Press)

Exodus der Christen vom Nordsinai

Die Sinai-Halbinsel in Ägypten ist schon lange kein sicherer Ort mehr. Soldaten und Polizisten werden regelmäßig von Islamisten angegriffen. Aber auch religiöse Minderheiten sind besonders bedroht. In Al-Arish, im nördlichen Sinai, werden Christen von IS-Terroristen kaltblütig ermordet. Die meisten Familien sind deshalb geflüchtet - zum Beispiel in die westlicher gelegene Provinz Ismailiyya. Unser Korrespondent in Ägypten, Jürgen Stryjak, hat mehrere geflüchtete Christen besucht.

Regionalmanager Sven Nitze mit einer großen Trommel neuer Schutzrohre für Glasfaserkabel - Foto: rbb/Thomas Rautenberg

Knoten raus aus dem märkischen Datenschlauch

Mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen - auf der Computermesse CeBit gilt das als die normalste Sache der Welt. In vielen entlegenden Regionen von Brandenburg ist das immer noch ein Traum. Knapp die Hälte aller Brandenburger Haushalte musste Ende des vergangenen Jahres ohne einen Breitbandanschluss auskommen. Auch viele Firmen stehen immer noch auf dem Datenschlauch. Dabei hat das Land in den vergangenen Jahren schon in den Internetausbau investiert. Und nun kommt noch einmal Geld vom Bund hinzu.  Als erster Landkreis hat jetzt Dahme-Spreewald das Heftin die Hand genommen. Es wird auch höchste Zeit, wie Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg auf seiner Fahrt durch den Landkreis erfuhr.

Monika Beckschultes Bienen sammeln Pollen im Garte - Foto: rbb Inforadio/Sylvia Tiegs

Imker fürchten Bienensterben nach dem Winter

Jeden Frühling blicken die Imker gespannt auf ihre Bienenstöcke. Sie hoffen, dass möglichst viele ihrer Völker überlebt haben. Dieses Jahr aber waren viele enttäuscht, zumindest in Brandenburg: Dort sind viel mehr Völker als sonst über den Winter verendet. Dabei werden die Bienen in den nächsten Wochen wieder sehr gebraucht - nicht nur für den Honig. Sondern zum Bestäuben der Pflanzen. Wie brandenburgische Imker und Landwirte mit dem jüngsten Bienensterben umgehen, berichtet Sylvia Tiegs.

Das Haus in der Grunewaldstraße machte als "Horrorhaus" Schlagzeilen (Quelle: Paul Zinken, dpa)

Neue Lösung für das "Horrorhaus"?

Als "Horrorhaus" machte vor zwei Jahren ein Mietshaus in Schöneberg bundesweit Schlagzeilen. Denn urplötzlich wurde das Haus von Menschen aus Mittel- und Ost-Europa bevölkert, bis zu 200 Menschen waren es am Ende, die in die leerstehenden Wohnungen eingezogen waren. Die Zustände waren chaotisch, es gab Spannungen untereinander, die Polizei war im Dauereinsatz. Und die Alt-Mieter fragten sich: Was soll das? Will uns der Eigentümer auf diese Weise aus dem Haus treiben, damit  er es sanieren und verkaufen kann? inforadio-Reporter Wolf Siebert hat dieses Haus und seine Bewohner seit damals begleitet. Er wollte mehr über die Eigentümer wissen. Dies die Dokumentation seiner Recherche.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Demonstranten auf einem Protestmarsch rechter Gruppen in Berlin (Bild: imago/IPON)

    Rechte Gewalt in Neukölln

    Brandanschläge, Steinwürfe, Angriffe - Gewalt von Rechtsextremisten hat es in Neukölln öfter gegeben in den letzten Jahren. Nach einer Phase der Ruhe gibt es seit Herbst letzten Jahres eine neue Welle. 35 derartige Vorfälle hat das Register Neukölln in den vergangenen 4 Monaten registriert, sechs davon waren Brandanschläge. Torsten Mandalka und Jo Goll haben recherchiert.

  • Senegalesische Flüchtlinge warten auf die Abschiebung auf dem Flughafen Triploi, 16. Februar 2017 - Quelle: imago/Xinhua

    Senegal - der Kampf gegen die Fluchtursachen

    Von den rund 360.000 Migranten, die 2016 über das Mittelmeer versuchten nach Europa zu kommen, waren knapp 10.000 Senegalesen. Das Land zählt zu den Migrations-Hotspots in Afrika. Deswegen haben Deutschland und die Europäische Union den Senegal besonders ins Visier genommen. Millionenschwere Entwicklungsprogramme sollen Fluchtursachen bekämpfen. Doch ob sie eines Tages tatsächlich Wirkung zeigen, ist fraglich. Das hat unser West-Afrika Korrespondent Marc Dugge vor Ort erfahren.

  • Pieter Venter, Besitzer Tafalehashi-Store Quelle: Jan-Philippe Schlüter

    Vom Maismehl bis zum Kindersarg

    Das Ostkap ist eine der ländlichsten, am wenigsten entwickelten und ärmsten Gegenden Südafrikas. Inmitten von rollenden grünen Hügeln wohnen die Menschen in einfachen Hütten hauptsächlich als Selbstversorger. Geteerte Straßen sind die Ausnahme. Hier, mitten im Nirgendwo hat unser Südafrika-Korrespondent Jan-Phillippe Schlüter den Tafalehashi-Store entdeckt - einen Laden, der vom Angebot her mit jedem deutschen Kaufhaus mithalten kann. Es gibt kaum etwas, was es hier nicht gibt. Und wenn doch, wird es besorgt.

  • SEZ in Berlin

    Geheimtipp SEZ

    Es war eine Riesenattraktion zu DDR-Zeiten: Das SEZ - kurz für: Sport- und Erholungszentrum. 1981 eröffnet, bot es ein Wellenbad, ein Massagebecken, eine Eisbahn, Sporthallen, Restaurants und sogar eine Skaterbahn auf. Alles für die Erholung der Arbeiter und Bauern. Heute ist das SEZ an der Landsberger Allee in Friedrichshain eine der traurigen Ruinen in der Stadt. Jedoch: Im Haus läuft der Betrieb weiter - Reporterin Susanne Bruha war vor Ort.

  • Junges irakisches Paar bei einem Beratungstermin, Foto: rbb/V. Kleber

    Ihre einzige Hoffnung ist die Rückkehr

    Müde, deprimiert und maßlos enttäuscht: Für viele Flüchtlinge, die 2015 mit großen Hoffnungen nach Deutschland kamen, ist die Situation niederschmetternd. Von falschen Versprechungen krimineller Schlepper nach Europa gelockt, sitzen sie noch immer in Massen-Notunterkünften. Die Verfahren ziehen sich über Monate und Jahre. Doch solange sie nicht anerkannt sind, dürfen sie weder arbeiten noch Deutsch lernen. Anderen auf der Tasche liegen wollen sie aber erst recht nicht. Deswegen wollen nun viele wieder zurück in ihre Heimat - aber selbst das geht nicht mehr so ohne weiteres. Viktoria Kleber hat drei junge Syrer, die zurück wollen und nicht können, über mehrere Monate begleitet.

  • Ein Geigerzähler steht am 16.02.2017 in Iitate, einem Dorf in der Nähe von Fukushima, Japan. Sechs Jahre nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima ist die Strahlenbelastung hoch. Quelle: Franck Robichon, EPA

    Die kranken Kinder von Fukushima

    Sechs Jahre nach der Explosion des Kernkraftwerks Fukushima leiden auffallend viele Kinder der Region unter Schilddrüsenkrebs. Die japanische Regierung weist jeden Zusammenhang zurück. Doch Fachleute sagen, die Häufung der Fälle sei nicht anders zu erklären. Unser Japan-Korrespondent Jürgen Hanefeld hat eine junge Frau getroffen, die ihm von ihren Sorgen um die eigene Gesundheit erzählt hat - und auch wie sie unter der zynischen Haltung der Gesellschaft leidet.

  • Baustelle der Blütentherme in Werder (Bild: Dominik Lenz)

    Blütentherme: Neuer Anlauf für das Millionengrab

    Die Blütentherme in Werder wird gern als kleine Schwester des BER bezeichnet: Eigentlich sollte das Bad 2012 eröffnen. Es folgten diverse Eröffnungstermine und die Kosten stiegen, bis Stadt und Investor gerichtlich gegeneinander vorgingen. Inzwischen gehört der Rohbau wieder der Stadt und wartet still auf seine Fertigstellung. Am Donnerstag stimmt die Stadtverordnetenversammlung in Werder erneut über die Zukunft der Therme ab. Dominik Lenz erzählt noch einmal die ganze Geschichte.

  • Frau mit Laptop im Büro, Quelle: imago stock&people/Westend61

    "Rails Girls" verändern die Programmierwelt

    Am heutigen Mittwoch ist Weltfrauentag: Anlass für uns im Inforadio, uns mit Frauen in einer klassischen Männerdomäne zu befassen. Nein, die Rede ist nicht von Polizei oder Bundeswehr, sondern - der IT-Branche. Nur jede vierte Stelle ist nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom mit einer Frau besetzt. Aber wie gelingt Frauen der Weg in die digitale Wirtschaft? Inforadio-Reporterin Dena Kelishadi hat eine Software-Entwicklerin in Berlin getroffen, die den Quereinstieg geschafft hat.

  • Die britische Premierministerin May (l) und die schottische Regierungschefin Sturgeon (Bild: imago/images)

    Schottlands Kampf gegen Windmühlen

    Mehr als 62 Prozent der Schotten haben im vergangenen Jahr gegen den Brexit gestimmt, seitdem versucht die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon, den Bestrebungen der britischen Premierministerin Theresa May entgegenzuwirken. Selbst ein zweites Referendum über die schottische Unabhängigkeit vom Königreich steht nach wie vor im Raum. Am Dienstag will das britische Oberhaus das Brexit-Gesetz beschließen - was kann Schottland da noch tun? Unser Korrespondent Thomas Spickhofen berichtet.

  • Juliane Bartel, eine der sf-beat-Moderatorinnen der ersten Stunde, zur Inforadio-Nahaufnahme "50 Jahre sf-beat" vom 6.3.2017 - Foto: rbb/Pressestelle/Archiv

    50 Jahre SF-Beat

    Tägliche freche Radiosendungen nur für Jugendliche , mit "brandheißen" Singles - in den sechziger Jahre gab es das noch nicht. Genau am 6. März vor fünfzig Jahren änderte sich das in Berlin: Aus den Radiogeräten tönte von nun an der Slogan: "Hey, Hey, Hey – S-F – Beat!" Viele Stimmen und Namen aus der sfbeat-Zeit prägen heute noch immer den rbb. Ansgar Hocke über eine kleine Revolution im Radio.

  • Junge Frau traurig und enttaeuscht auf einer Parkbank im Wald (Bild: imago/Action Pictures)

    "Ich war wie in einer Blase gefangen"

    Statistiken geben die Wirklichkeit oft nur in Ansätzen wieder, auch die Statistik über sexuelle Gewalt gegen Kinder in Deutschland. Die polizeiliche Kriminalstatistik spricht von jährlich 14.000 Opfern. Da die Polizei aber nur die Fälle erfasst, die angezeigt wurden, ist das wahre Ausmaß der Gewalt viel höher. Und hinter den Zahlen verbergen sich Schicksale. Denn viele Opfer leiden jahrelang unter der Erfahrung von Gewalt, ihr Leben hat einen Riss. Auch das Leben des jungen Berliner Mädchens, das Inforadio-Reporter Wolf Siebert getroffen hat.

  • An der Front im libyschen Sirte warten junge Kämpfer aus Misrata nachdenklich auf den Einsatzbefehl gegen die Dschihadisten des Islamischen Staates (Bild: Imago/Sebastian Backhaus)

    Chaos und Gewalt: Libyen sechs Jahre nach dem Umbruch

    Bundeskanzlerin Angela Merkel ist auf Nordafrika-Reise, am Donnerstag trifft sie in Kairo mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi zusammen. Hauptthemen bei ihren Gesprächen sollen die aktuelle Flüchtlingspolitik sowie der Umgang mit Libyen sein - denn im Nachbarland herrschen Chaos und Gewalt. Sechs Jahre nach dem Umbruch ist Libyen heute fest in der Hand von Milizen und Verbrecherbanden. Nordafrika-Korrespondent Björn Blaschke berichtet aus einem Land, das nicht zur Ruhe kommt.   

  • Geert Wilders, Quelle: imago stock&people, Peter Hilz, Hollandse Hoogte

    Alle gegen Einen - Parlamentswahl in den Niederlanden

    Was passiert am 15. März bei der Parlamentswahl in den Niederlanden? Bisher führt in allen Umfragen der Rechtspopulist Geert Wilders. Aber sein Vorsprung ist knapper geworden. Obwohl er den Wahlkampf mit seinen Themen und Kommunikationswegen dominiert - wie unser Korrespondent in den Niederlanden, Ludger Kazmierczak, beobachtet hat.

  • ARCHIV - Flüchtlinge winken am 03.02.2017 aus einem etwa 21 Meilen vor dem libyschen Sabratha schwimmenden Holzboot. Quelle: dpa/AP/Emilio Morenatti

    Neue Flüchtlingspolitik in Äthiopien

    Nicht nur Europa hat ein Flüchtlingsproblem, sondern auch einige afrikanische Länder. Äthiopien zum Beispiel ist ein Transitland für Flüchtlinge aus Südsudan, Somalia und Eritrea; aber auch für afrikanische Arbeitsmigranten auf dem Weg zur arabischen Halbinsel. Die Lager sind randvoll belegt mit Flüchtlingen. Mit Unterstützung der EU will Äthiopien mittelfristig den Menschen die Möglichkeit geben, sich Jobs zu suchen und sie damit von der gefährlichen Flucht nach Europa abzuhalten.

  • Symbolbild: Betreutes Wohnen (Bild: imago/Westend61)

    Sozialprojekte unter Druck

    Etwa 8.000 Berliner leben in betreuten Wohnformen. All jene, die allein nicht mehr klarkommen würden: Misshandelte Frauen, Menschen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen, Obdachlose und Suchtkranke werden in solchen Wohnformen von Sozialarbeitern begleitet. Allen gemeinsam ist seit einiger Zeit ein Problem: Immer häufiger wird den Trägern solcher Einrichtungen entweder drastisch die Miete erhöht oder gleich gekündigt. So erging es auch dem Moabiter Frauenprojekt "Die Zwiebel". Marion Lucke hat sich die Geschichte und das Projekt erklären und zeigen lassen.

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