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Die aktuelle Sendung

Vor dem ersten TV-Duell von Clinton und Trump

Clinton gegen Trump: Am Montag wird die frühere US-Außenministerin gegen den Immobilienunternehmer antreten - live im Fernsehen, vor einem Millionenpublikum. Wie ist die Stimmung in den USA vor dem ersten TV-Duell der Präsidentschaftskandidaten? Ein Bericht von Doerte Nath.

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Sendungsarchiv

Landärzte in Not

Steffen Noetzel ist Landarzt aus Leidenschaft, Anfang dreißig und damit eine Rarität in Brandenburg. Denn dem Land gehen die Allgemeinärzte aus, der Berufsstand vergreist, junge Absolventen wollen lieber in der Stadt oder an großen Kliniken Karriere machen. Denn als Allgemeinarzt in Brandenburg arbeitet man nicht nur deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt, man verdient auch weniger. Der Nachwuchsmangel ist deshalb auch Thema beim Deutschen Hausärztetag, der heute und morgen in Potsdam stattfindet. Dominik Lenz hat Steffen Noetzel in Seelow getroffen.

Moderatorin in einer Radio-Station in Kunduz (Foto: imago/ZUMA Press)

Afghanistan: Die geflohene Stimme von Kunduz

Die Afghanin Zarghoona Hassan ist eine leidenschaftliche Aktivistin. Sie betreibt in Kunduz zwei Radioprogramme, eins für Jugendliche und eins für Frauen. Im vergangenen Jahr ging ihre Radiostation in Flammen auf, als die Taliban den ehemaligen Bundeswehrstandort Kunduz kurzfristig erobert hatten. Zarghoona Hassan musste fliehen. Sie lebt seitdem in Kabul, während der Rest ihrer Familie  nach Finnland geflohen ist. Seit März ist ihre ausgebrannte Radiostation in Kunduz wieder auf Sendung, doch der Alltag ist hart. Denn Zarghoona Hassan muss sie aus der Ferne managen. Inforadio-Korrespondentin Sandra Petersmann hat die mutige Radiofrau getroffen.

Steigflug über Hoppegarten (Bild: Jochen Eckel)

Grenzenloser Flug für Drohnen?

Pakte vom Handelsriesen Amazon Pakete auf dem Luftweg per Drohen zu den Käufern transportieren? Die Polizei vermisst Unfallschauplätze aus der Luft. Und auch in der Landwirtschaft sind sie bereits begehrte Helfer. Gemeint sind Drohnen, kleine Multi-Copter, meist ausgerüstet mit hochauflösenden Kameras. Die kleinen, fliegenden Augen sind nicht ohne Tücken. Einmal gestartet sind die Grenzen der Gesetze ganz schnell überflogen. Wo beginnt er, der rechtliche Irrflug mit der Drohne? Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg hat bei Profis umgehört.

Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlin 2016 (Bild: Britta Pedersen/dpa)

Wie war der Berlin-Wahlkampf?

In zwei Tagen ist es so weit: Zweieinhalb Millionen Hauptstädter sind aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Selten war es so spannend wie diesmal, selten lieferten sich die Parteien in den Umfragen ein derart enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Für die rot-schwarze Regierung gibt es in den Umfragen derzeit keine Mehrheit, die einst große Koalition scheint zu klein geworden. Dafür schicken andere sich an, ins Landesparlament einzuziehen. Susanne Gugel schaut zurück auf einen Wahlkampf zwischen AfD, verschobenem Machtgefüge und einem SPD-Spitzenkandidaten, der mal nicht Klaus Wowereit heißt.

Angehörige eines getöteten mutmaßlichen Drogenabhängigen in Manila, Philippinen (Bild: dpa)

Ein Mann räumt auf

Präsident Duterte bekämpft die Drogen auf den Philippinen mit aller Härte. 2000 Menschenleben hat das bislang gekostet. Ermordet von Todesschwadronen oder erschossen von der Polizei. Aber nicht nur Rauschgiftdealer und -süchtige fürchten um ihr Leben - auch Journalisten, die Kritik üben an den Exzessen. ARD-Korrespondent Holger Senzel mit Eindrücken aus Manila.

Mietshaus in Berlin Lichtenrade - Foto: rbb Inforadio/Anne Demmer

Die Verdrängung nimmt stetig zu

Berlin wächst, die Mieten steigen stetig, der Wohnraum wird knapp. Die Mietpreisbremse versagt. Es ist nicht nur schwierig, eine bezahlbare Wohnung zu bekommen - wer eine hat, muss mittlerweile offenbar aufpassen, dass er sie nicht verliert. Im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg stapeln sich seit einigen Wochen Räumungsklagen bei den Mitarbeitern. Anne Demmer hat sich angeschaut, was dahinter steckt.

Langzeitarchiv

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  • Kamelmarkt in Argadez / Niger (Bild: imago/Nature Picture Library)

    Agadez: Drehkreuz für Flüchtlinge

    Die Stadt Agadez liegt im Zentrum des afrikanischen Staates Niger. Das Land gilt als eine der ärmsten Nationen der Welt. Auch in Agadez gibt es hohe Arbeitslosigkeit, viel Armut. Ein Wirtschaftszweig allerdings boomt: Der Transport von Migranten durch die Wüste Richtung Libyen und Algerien. Von dort aus hoffen viele auf eine Chance, einen Weg nach Europa zu finden. Nun will die EU schon hier Migration verhindern und zum Beispiel den staatlichen Grenzschutz unterstützen. Doch der ist selbst korrupt. Einzelheiten dazu von Jens Borchers.

  • Großreinemachen im Spreepark

    Der Spreepark im Plänterwald hat allerhand hinter sich. 1969 ging es dort los mit ersten Karussells. Später kam das Riesenrad dazu. Im wiedervereinigten Berlin wurde aus dem volkseigenen Rummel dann ein halbwegs moderner Freizeitpark. Aber der Betreiber machte pleite und das Gelände blieb für viele Jahre sich selbst und der Natur überlassen. Inzwischen ist die landeseigene Grün Berlin GmbH dabei, das eingezäunte Areal so herzurichten, dass die Berliner wieder reinkönnen in den Spreepark. Was dort schon geschafft wurde und was noch zu tun bleibt, das hat sich Inforadio-Reporterin Marie Asmussen jetzt angesehen.

  • Alte Frau stützt ihr Gesicht auf ihre Hände (Foto: imago/ Westend61)

    Kündigung für Demenz-WGs

    Der Berliner Immobilienmarkt ist angespannt. Wer nicht genug Geld hat, seine Innenstadtwohnung zu bezahlen, muss rausziehen an den Rand der Stadt. Diese Entwicklung macht auch vor vielen sozialen Projekten nicht halt, auch nicht vor Wohngemeinschaften für Demenzkranke. Sie sollen eigentlich - so die Idee - gut betreut in ihrem angestammten Kiez wohnen bleiben können. Doch das wird in Berlin immer schwieriger. Drei Wohngemeinschaften in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg haben die Kündigung erhalten. 14 demenzkranke Menschen sollen vor die Tür gesetzt werden.

  • Präsidentschaftswahl in Kroatien im November 2015 (Bild: imago/Pixsell)

    "Können nur das kleinere Übel wählen"

    Seit 2013 gehört Kroatien zur EU, doch wirklich vorangekommen ist der Balkanstaat seitdem kaum. Erst im vergangenen Jahr wurde gewählt, doch nach nur wenigen Monaten ist die konservative Regierungskoalition zerbrochen. Am Sonntag wird deshalb erneut gewählt. Die kroatische Wirtschaft lahmt, viele junge Menschen gehen ins Ausland. Inforadio-Reporter Leon Stebe ist in Zagreb auf mehrere Jungunternehmer gestoßen, die bleiben wollen – trotz aller Barrikaden, die ihnen der Staat in den Weg stellt.

  • Baustelle Neue Nationalgalerie - Foto: rbb Inforadio/Anna Pataczek

    "So viel Mies wie möglich"

    Seit Anfang 2015 ist die Neue Nationalgalerie geschlossen. Der denkmalgeschützte Bau von Ludwig Mies van der Rohe wird saniert. Fünf Jahre sind dafür insgesamt veranschlagt. Äußerlich ist eigentlich noch nicht viel davon zu sehen, kein Kran, kein Bagger. Was dauert denn da so lange? Zum Tag des offenen Denkmals am kommenden Wochenende können Besucher die Neue Nationalgalerie besuchen. Anna Pataczek ist schon vorher mit den Verantwortlichen für das Sanierungsprojekt über die Baustelle gegangen.

  • Flüchtlinge in Athen Anfang September 2016 (Bild: imago/ZUMA Press)

    Flüchtlinge warten, Touristen entspannen

    Vor einem Jahr war die Ferieninsel Kos mit der Flüchtlingssituation völlig überfordert. Täglich kamen Hunderte Flüchtlinge von der türkischen Küste an, es gab keine Unterkünfte, die Behörden kamen nicht hinterher. Inzwischen gibt es ein Flüchtlingscamp etwa 15 Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt. Aber auch wenn seit dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei deutlich weniger Flüchtlinge ankommen: Das Camp ist überfüllt. Für das Tourismusziel Kos ist das eine große Belastung. Ein aktueller Bericht von ARD-Korrespondent Wolfgang Landmesser.

  • Vor einem Jahr: Die Nacht der Entscheidung in der Flüchtlingskrise

    In den Stunden vom 4. auf den 5. September 2015 treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr österreichischer Amtskollege Werner Faymann eine Entscheidung, die die öffentliche Meinung bis heute spaltet. Zehntausende Schutzsuchende ziehen damals über die Balkanroute nach Norden. Faymann und Merkel beschließen, dass sie nach Deutschland kommen können. Inforadio-Reporter Tycho Schildbach mit einem Beitrag über die Stunden, in denen die deutsche Kanzlerin die wohl schwerwiegendste Entscheidung ihrer Amtszeit traf.

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