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Die aktuelle Sendung

Hollande-Anhängerin in Tulle (Bild: imago/Xinhua)

Das Dilemma von Tulle

Das Städtchen Tulle in Zentralfrankreich ist die Wahlheimat von Noch-Präsident François Hollande. Immerhin war er acht Jahre lang Bürgermeister der Stadt. Die Sozialisten hier haben die ganze Regentschaft über dem unbeliebten Hollande die Treue gehalten. Und nun? Immerhin hat der sozialistische Kandidat Benoît Hamon jahrelang gegen Hollande rebelliert. Kerstin Gallmeyer nach Tulle aufgemacht und mit Sozialisten gesprochen, die vor dem Scherbenhaufen ihrer Partei stehen.

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  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

Sendungsarchiv

Marine le Pen auf einer Wahlkampfveranstaltung (Bild: imago/Aurelien Morissard)

Reims: Von links nach rechts

Was ist mit den Menschen geworden, die in Frankreich früher mehrheitlich die kommunistische Partei gewählt haben? Wen wählen sie heute? Die Antwort ist so klar wie bedrückend: sie wählen vorrangig extrem-rechts, den Front National. Das ist auch in Reims der Fall, etwa eine Stunde östlich von Paris in der Champagne gelegen. Grassierende Arbeits- und Perspektivlosigkeit treiben die Wähler nach rechts. ARD-Korrespondentin Barbara Kostolnik hat sich in Reims umgesehen.

Wahlplakate der Präsidentschaftskandidaten, französische Präsidentschaftswahl 2017 (Bild: imago/Seyfferth )

Ein ungewöhnlicher Unternehmer in Nantes

Blockade, Stillstand, Krise. Viele französische Unternehmer sind nicht gut auf Präsident Hollande und seine sozialistische Regierung zu sprechen, vor allem die unzähligen bürokratischen Hemmnisse stoßen vielen sauer auf. Wer aus Altersgründen sein Unternehmen weitergeben möchte, hat daher mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen. Ein Unternehmer aus Nantes will nun seine eigens aufgebaute Firma an seine Mitarbeiter verkaufen. Unser Korrespondent Marcel Wagner hat Eric Belile getroffen.

Chemieindustriegelände von Carling in Lothringen (Bild: imago)

Lustlos in Lothringen

Von wegen blühende Landschaften: Das Fenschtal in Lothringen, tief im Osten Frankreichs, hat lange von der Stahlindustrie gelebt. Nun, da die Stahlindustrie darnieder liegt, liegt auch im Fenschtal Vieles im Argen. Im Rahmen einer "Tour de France" unserer Korrespondenten vor den Präsidentenwahlen am Wochenende ist Kerstin Gallmeyer nach Lothringen gereist und hat verunsicherte, desillusionierte und wütende Menschen getroffen.

The House of Red Doors (Quelle: The House of Red Doors / Krousky Peutebatre-pictures)

Sexpositive Partys

Sexpartys sind in Berlin wirklich keine Neuheit. Den KitKat Club in Kreuzberg gibt’s schon seit über 20 Jahren. Dort geben sich Leute - egal welcher Sexualität - in knappen Outfits ihren Gelüsten hin. In letzter Zeit macht sich in Berlin allerdings eine neue Generation von Sexpartys breit: sie nennen sich "The House of Red Doors", "Pornceptual" und "Polymotion" und bezeichnen sich selbst als sexpositive Partys. Inforadio-Reporterin Henrike Möller hat sich das mal näher angesehen - und war als erstes bei der "Polymotion" im "About Blank" am Ostkreuz.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Grenzmauer Türkei zu Syrien, Quelle: reuters

    Flucht über die türkische Grenzmauer

    Hasan möchte Syrien verlassen. Lange hat er sich dagegen gewehrt. Bis vor zwei Monaten war der Fotograf noch mitten im Krieg: In seiner Heimatstadt Aleppo hat er die Schrecken des Bürgerkrieges festgehalten. Doch nun hat er keine Kraft mehr: "Ich möchte mit meiner Frau in die Türkei. Sie ist schwanger, hier ist es gefährlich. Außerdem haben wir hier nichts mehr. Wir mussten alles in Aleppo zurücklassen."

  • Eine von Gerhard Neumanns Erdbeerpflanzen, die jetzt Blütenknospen ansetzt, Quelle: Inforadio

    Erdbeeren aus Brandenburg im Konkurrenzkampf

    Im Supermarkt gibt es sie längst, die ersten Erdbeeren der Saison - aus dem Gewächshaus oder importiert aus wärmeren Gefilden. Bis die Freilanderdbeeren in Brandenburg erntereif sind, wird es dagegen noch wochenlang dauern. Die frühesten Sorten setzen nämlich gerade erst Blütenknospen an. Freunde regionaler und saisonaler Früchte müssen sich also noch gedulden, auch wenn das Warten schwer fällt. Wie Brandenburger Obstbauern diesem Erwartungsdruck standhalten und wie sie sich am heftig umkämpften Markt behaupten, dem ist Inforadio-Reporterin Marie Asmussen mal nachgegangen.

  • Jagd auf Wilderer im Krüger Nationalpark, Quelle: imago stock&people

    Jagd auf Wilderer im Krüger-Nationalpark

    Das Abschlachten von Nashörnern in Südafrika geht weiter – aber so langsam scheinen die Strategien gegen Wilderer Wirkung zu zeigen. Zum ersten Mal seit Jahren ist die Zahl der gewilderten Tiere zurückgegangen: Von 1175 im Jahr 2015 auf 1054 im vergangenen Jahr. Der riesige Krüger-Nationalpark bleibt der Wilderer-Hotspot. Aber die Verantwortlichen haben den Kampf angenommen. Einen "großen Werkzeugkasten" nennen sie die verschiedenen Strategien gegen Wilderer. Und der Werkzeugkasten scheint zu funktionieren, wie Korrespondent Jan-Philipp Schlüter berichtet.

  • Flüchtlinge nach Kanada (Bild: imago/ZUMA Press)

    Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Kanada

    Menschen, die über die Grenze vom Mexiko in die USA flüchten, das kennen wir. Aber es gibt auch die anderen Grenzflüchtlinge, die im Norden. Menschen, die von den USA illegal über die Grenze nach Kanada kommen. Denn die USA sind für Einwanderer unter Präsident Trump weniger attraktiv. Und die weltoffenen Kanadier? Bei denen kippt so langsam die Stimmung, hat Korrespondent Georg Schwarte beobachtet.

  • Ein japanischer Fugu-Fisch (Bild: imago/Pixsell)

    Delikatesse mit Nervenkitzel: Fugu im Selbstversuch

    Wenn er sich aufbläst, ist er sehr dick und sieht ein bisschen erschreckt aus. Der Kugelfisch ist in Japan eine Delikatesse. Und er ist extrem giftig, wenn man ihn falsch zubereitet. Nur wenige haben die Lizenz, ihn zuzubereiten - und die nur extrem schweren Prüfungen zu bekommen ist. Außerhalb von Japan bekommt man ihn nicht zu essen, weil der Export verboten ist. ARD-Korrespondent in Japan, Jürgen Hanefeld, hat sich todesmutig in ein Kugelfisch-Restaurant gewagt und das Experiment heil überstanden. 

  • Wolfswache wie in alten Zeiten, Quelle: Thomas Rautenberg, Inforadio

    Auf Wolfswache in Brandenburg

    Im Märchen war er schon immer der Böse - der Wolf, der raubt und frisst. Und auch heute sind viele auf den Wolf nicht gut zu sprechen. Vor allem Landwirte, die sich um ihre Schafe, Kühe und Kälber auf den Weiden sorgen. Am letzten Wochenende hat das Forum Natur Brandenburg deshalb zu landesweiten Wolfswachen aufgerufen. Zu einer Art Protest wie vor Hunderten von Jahren, als Schäfer mit Feuerschalen den Wolf in die Flucht geschlagen haben. Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg war in Stücken, im Landkreis Potsdam-Mittelmark, bei der Wolfswache dabei.

  • Das Haus in der Chartlottenbrunner Straße ist eingerüstet und soll gedämmt werden (Quelle: rbb/Ute Barthel)

    Schmargendorfer Bürokratenposse um Wärmedämmung

    Wer durch Berlin fährt, kann an allen Ecken und Enden Häuser sehen, die mit Dämmplatten eingepackt werden. Doch der energetische Nutzen dieser Dämmung ist zunehmend umstritten. Immer mehr Mieter widersprechen dieser Modernisierung. So auch im bürgerlichen Schmargendorf, einem Ortsteil von Berlin-Wilmersdorf. Dort wollte eine Mieterinitiative die Baumaßnahme mit Hilfe des Denkmalschutzes verhindern. Doch das geriet zur Behördenposse. Ute Barthel hat die Mieter in Schmargendorf besucht.

  • Duterte-Kritikerin Leila de Lima verhaftet (Bild: imago/Xinhua)

    Dutertes Erz-Feindin gibt nicht auf

    "Diese Verhaftung ist eine Ehre". Eine philippinische Senatorin kämpft gegen Präsident Rodrigo Duterte. Senatorin Leila de Lima ist die schärfste Kritikerin des philippinischen Machthabers und seines blutigen Anti-Drogen-Krieges. Danach wurde sie selbst wegen angeblicher Drogenvergehen verhaftet – eine konstruierte Anklage, um sie zum Schweigen zu bringen, vermuten Beobachter. Trotzdem will sie nicht verstummen, auch wenn Freunde um ihr Leben fürchten. Holger Senzel über den ungleichen Kampf zwischen dem philippinischen Präsidenten und der Menschenrechts-Anwältin.

  • Der Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Götz Friedrich (Bild: imago stock&people)

    Ein letztes Mal in den Nibelungen-Tunnel

    Seit Mitte der Achtzigerjahre war Wagners Opern-Zyklus "Der Ring des Nibelungen" in der legendären Inszenierung von Götz Friedrich eine Institution an der Deutschen Oper Berlin. Doch nun ist Schluss - nach 33 Jahren. Die rbb-Kulturreporterin Maria Ossowski blickt zurück auf eine einzigartige Operngeschichte.

  • Mario Czaja (CDU) (Bild: imago/Christian Ditsch)

    Berliner CDU - wie schmeckt die Opposition?

    Die Abgeordnetenhauswahl im vergangenen September endete für die Berliner CDU genau wie für die SPD in einem Desaster. Beide Parteien fuhren die schlechtesten Ergebnisse in ihrer Geschichte ein. Nur mit dem Unterschied, dass die Union nun wieder auf der Oppositionsbank sitzt und die Partei eine neue Chefin hat. Kulturstaatsministerin Monika Grütters soll der Partei Orientierung geben und den Weg zu künftigen Wahlerfolgen weisen. Ein holpriger Weg, wie Thorsten Gabriel auch bei Besuchen an der Basis festgestellt hat.

  • Ein Supermarkt in Benalmádena, Spanien, wirbt auf Englisch um Kundschaft. Foto: dpa/Emilio Rappold

    Spanien: Briten sorgen sich um ihre Zukunft

    Die britische Premierministerin May will am Mittwoch offiziell den Austritt ihres Landes aus der EU beantragen. Viele Menschen in der EU machen sich Sorgen, was das für die Gemeinschaft bedeutet - darunter viele Briten. In Spanien etwa leben so viele Briten wie in keinem anderen europäischen Land außerhalb von Großbritannien. Und die fragen sich nun: Was bedeutet ein Brexit für uns? Viele britische Rentner sorgen sich beispielsweise um ihre Gesundheitsversorgung. ARD-Korrespondent in Spanien, Oliver Neuroth, war in einer Briten-Hochburg in Andalusien unterwegs und hat die Stimmung dort eingefangen.

  • Eine Inderin wird nach einer verpfuschten Sterilisation in einem Hospital behandelt (Bild: imago/Xinhua)

    Indien: Geburtenkontrolle durch Sterilisation

    "Niemand hat so viele Frauen sterilisiert wie ich!" - mit dieser Aussage brüstet sich Dr. Pant, ein Arzt in Indien. Das Land hat 1,3 Milliarden Einwohner - mehr als die Hälfte sind unter 25 Jahre alt. Damit die Bevölkerung nicht zu stark wächst, fördert der indische Staat Sterilisationen. Dr. Pant ist einer der Ärzte, die diesen Eingriff vornehmen. Er reist durchs Land und operiert in so genannten Sterilisations-Camps. Angeblich hat er schon 350.000 Menschen behandelt - nur drei Prozent davon Männer. ARD-Korrespondentin Silke Diettrich hat den Arzt getroffen.

  • Schüler in der Sophie-Brahe-Schule (Bild: rbb/Gabriele Heuser)

    Röntgenschule: Sekundarschule mit eigener Oberstufe

    Integrierte Sekundarschule - das war das Zauberwort der Berliner Bildungspolitik. Vor sieben Jahren wurden die Haupt- mit den Real- und Gesamtschulen zusammengelegt. Der Haken: Einige der Schulen haben keine Oberstufe und diese Schulen werden von leistungsstarken Schülern und bildungsbewussten Eltern gemieden. Deshalb bauen betroffene Sekundarschulen jetzt eigene Oberstufen auf. Eine der ersten, die das versucht, ist die Röntgenschule in der Neuköllner Wildenbruchstraße. Inforadio Reporterin Gabriele Heuser hat sich angesehen, wie das Projekt gestartet ist.

  • Carrie Lam, die bisherige Verwaltungschefin von Hong Kong, spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung am 23.03.2017 in Hong Kong (China) mit Unterstützern. (Bild: Kin Cheung/AP/dpa)

    Machtwechsel in Hongkong: Mehr Schein als Sein

    Vor etwa zweieinhalb Jahren haben Demonstranten in der so genannten Regenschirm-Revolte in Hongkong freie Wahlen gefordert. Am Sonntag wird in Hongkong nun ein neuer Regierungschef gewählt. Doch nicht in einer freien Wahl, sondern von einem überwiegend peking-freundlichen Wahlleutegremium. Unser China-Korrespondent Steffen Wurzel berichtet.

  • SYMBOLBILD: Christ in der Evangelical Church in Ismailia - er ist aus el-Arisch geflohen ist, um dem IS zu entkommen (Bild: imago/ZUMA Press)

    Exodus der Christen vom Nordsinai

    Die Sinai-Halbinsel in Ägypten ist schon lange kein sicherer Ort mehr. Soldaten und Polizisten werden regelmäßig von Islamisten angegriffen. Aber auch religiöse Minderheiten sind besonders bedroht. In Al-Arish, im nördlichen Sinai, werden Christen von IS-Terroristen kaltblütig ermordet. Die meisten Familien sind deshalb geflüchtet - zum Beispiel in die westlicher gelegene Provinz Ismailiyya. Unser Korrespondent in Ägypten, Jürgen Stryjak, hat mehrere geflüchtete Christen besucht.

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