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Die aktuelle Sendung

Rauch steigt am 24.07.2017 in Al-Rakka (Syrien) während Gefechten zwischen Soldaten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf. (Quelle: dpa/Morukc Umnaber)
dpa

Wie eine Mutter ihren Sohn an den Dschihad verlor

Als er anfing, streng zu beten, Gewänder und Bart zu tragen, dachte seine Mutter, das sei eine Phase. Schnell wurde der Glaube ihres Sohnes politisch. Schließlich setzte er sich nach Syrien ab – mit 16. Drei Jahre später sucht seine Mutter ihn immer noch. Wolf Siebert berichtet.

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Sendungsarchiv

Afghanische Frau in Burka
imago/Wali Sabawoon

Afghanistan: Nasimas Blick in den Abgrund

In Afghanistan ereignet sich fast täglich irgendwo ein tödlicher Zwischenfall. Nasima hat am 31. Mai so ihren Ehemann verloren. Er war eines von 150 Todesopfern des Anschlags vor der deutschen Botschaft. Seitdem geht es mit der 40-Jährigen und ihren vier Kindern stetig bergab, denn der Ernährer der Familie fehlt jetzt. Jürgen Webermann, ARD-Korrespondent für Afghanistan, hat die Witwe getroffen und dabei erfahren, wie es denen geht, die nicht in den Meldungen auftauchen - den Angehörigen der Opfer.

Mehr als 1200 afrikanische Flüchtlinge treffen in Spanien ein (Bild: Michele Amoruso/imago)
imago stock&people

Andalusien: Alter neuer Brennpunkt der Migration

Absolut gesehen sind die Zahlen vergleichsweise klein. Doch während die großen Flüchtlingsrouten über Italien und Griechenland stark rückläufig sind, ist die West-Mittelmeerroute von Marokko nach Spanien so frequentiert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der aufgegriffenen Bootsmigranten hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Auffällig: Unter ihnen sind besonders viele Marokkaner und neuerdings auch Algerier. Was passiert da gerade?

Berliner Stadtautobahn A100 an der Ausfahrt Schmargendorf (Bild: Florian Gaertner/imago)
Florian Gaertner/imago

Auch vor Hinterhöfen machen Abgase nicht Halt

Weitaus mehr Berliner als bislang bekannt sind von einer zu hohen Stickoxid-Belastung in der Atemluft betroffen. Das zeigen die Ergebnisse einer großen Messkampagne, die rbb|24 mit der TU Berlin durchgeführt hat. Überprüft wurden 73 von 110 Messpunkten an Berliner Straßen, dort wurden Belastungen festgestellt, die über dem zulässigen EU-Grenzwert liegen. Ergebnis: Nicht nur die Hauptverkehrsstraßen sind betroffen. Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg hat das Forschungsprojekt begleitet.

Still "Der Anschlag - als der Terror nach Berlin kam". Dokumentation über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19.12.2016
rbb Presse & Information

Als der Terror nach Berlin kam

Der Anschlag durch Anis Amri auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz die Menschen nicht nur in Berlin geschockt. Was hat das Attentat mit den Zeugen und überlebenden Opfern gemacht? Was ist bei den anschließenden Ermittlungen schiefgelaufen? Das haben rbb-Reporter recherchiert. Ihre Ergebnisse sind am Montagabend im Ersten zu sehen.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Demonstration für Frieden mit der FARC
    imago/ZUMA Press

    Bittersüßer Frieden: Kolumbien und die FARC

    Vor gut einem Jahr wurde nach mehr als 50 Jahren der Friedensvertrag zwischen Kolumbien und den FARC-Rebellen unterzeichnet - im zweiten Anlauf, nachdem die Wähler die erste Version verworfen hatten. Die Waffen schweigen und die Entwaffnung der Rebellen lief erstaunlich diszipliniert ab. Aber von der versprochenen rosigen Zukunft sehen die Kolumbianer noch wenig.

  • Polizeischüler aus Polen in Brandenburg (Quelle: rbb)
    rbb

    "Traumberuf" Polizist - wie ist die Realität?

    Hat die Berliner Polizei ein Problem mit dem Nachwuchs? Entsprechende Negativ-Berichte über Schüler mit Migrationshintergrund sorgten in den vergangenen Wochen für viel Aufregung. Inforadio-Reporter Oliver Soos wollte sich selbst einen Eindruck verschaffen. Er traf sich mit einem Polizeianwärter und zwei jungen Migranten, die im kommenden Jahr auf die Polizeiakademie wollen.

  • Berlin: Die Stadt und der Müll
    rbb/Markus Streim

    Illegaler Müll: "Det is allet nich lustig"

    Bei der Bekämpfung von illegalen Müllablagerungen in der Stadt setzt Berlin seit zwei Jahren verstärkt auf die Mithilfe der Bewohner. Diese können ihre Beobachtungen online melden. Doch die BSR kann den Müll höchstens abtransportieren - auf Steuerzahlerkosten. Verhindern lässt er sich nicht. Auch nicht durch die Polizei, wie ein Anwohner an einem besonders vermüllten Ort in Berlin-Tempelhof erfahren musste. Inforadio-Reporter Markus Streim hat sich dort umgesehen.

  • Jeepney auf den Philippinen
    imago/Tony Waltham

    Jeepney durchs Chaos: Verkehrsmittel à la Manila

    Sie sind laut, sie stinken, sie heißen Jeepneys. Als die Amerikaner die Philippinen verließen, ließen sie ihre alten Willys Jeeps dort zurück. Die Bevölkerung verlängerte die Autos und machte eine Art Kleinbusse daraus. Viele dieser abenteuerlichen Gefährte tun immer noch ihre Dienste, und viele von ihnen könnten schon bald durch Elektro-Varianten ersetzt werden. Aber die Bewohner befürchten, dass ihnen dann ein billiges Verkehrsmittel - und vor allem Atmosphäre fehlt. Aus Manila berichtet Lena Bodewein.

  • Ein PKW überquert am 30.01.2017 in Jonesborough (Großbritannien) die irische Grenze in Richtung Nordirland.
    AP, Peter Morrison

    Grenzfrage: In Irland und Nordirland wachsen die Sorgen

    Wenn der Brexit einmal vollzogen ist, sind Irland und Nordirland durch eine EU-Außengrenze getrennt. Dann wird Irland noch zur EU gehören, Nordirland als Teil des Vereinigten Königreiches aber nicht mehr. Das wird das Zusammenleben der Menschen in der Grenzregion deutlich verkomplizieren, wie Korrespondent Thomas Spickhofen berichtet.

  • Rohingya-Muslime auf dem Weg in ein Flüchtlingscamp in Bangladesh nach ihrer Flucht aus Myanmar
    AP

    Rohingya: Anhaltende Flucht, überbordendes Elend

    Der Papst reist gerade durch Südostasien und wird auch in Bangladesch so viel über das Schicksal der verfolgten Minderheit der Rohingyia sagen, wie bereits in Myanmar: Nämlich gar nichts. Diese bekommen von der Reise des Oberhaupts der katholischen Kirche wohl kaum etwas mit. Dass sie zurückkehren dürfen oder können, glauben sie nicht. Vielmehr fliehen noch immer täglich Hunderte Rohingya über den Grenzfluss nach Bangladesch, wie ARD-Korrespondent Jürgen Webermann von dort berichtet.

  • Jüdische Senioren warten an einer Straße in New York,
    imago/bonn-sequenz

    Eine unsichtbare Mauer für 100.000 Dollar

    Ziemlich skurril ist das schon: Eine Angelschnur umspannt in New York große Teile von Manhattan, fest gemacht an Laternenmasten. Was das soll, weiß die jüdische Community der Millionenmetropole: der "Eruv" symbolisiert eine unsichtbare Mauer - ein Trick, um ein bestehendes Sabbat-Verbot zu umgehen. In New York wird sie jede Woche für viel Geld von einem Rabbi auf "Löcher" kontrolliert. Unser Korrespondent Kai Clement hat ihn auf seiner Tour begleitet und erfahren, was genau es damit auf sich hat.

  • Italieniesche Studenten protestieren gegen Ausbeutung nach dem Studium
    imago/ZUMA Press

    Studieren in Rom: Ein zweifelhaftes Vergnügen

    Studieren in Rom - was klingt wie eine Verheißung, ist aber vor allem harte Arbeit in überfüllten Unis mit teils schlechter Ausstattung. Und studieren in Rom bedeutet oft auch, sich auf den Weg in die Arbeitslosigkeit oder in eine prekäre Beschäftigung zu machen. Schlechte bis gar keine Bezahlung ist ebenso die Regel wie ein Vertrag von wenigen Wochen oder Tagen. Italien-Korrespondentin Katharina Thoms berichtet über das zweifelhafte Vergnügen einer Ausbildung an einer italienischen Uni.

  • Eingangsbereich Flüchtlings-Erstunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf
    rbb/Sylvia Tiegs

    Aus der Notunterkunft mitten ins Leben

    Mehr als zwei Jahre lang war das Rathaus Wilmersdorf ein großes Berliner Flüchtlingsheim - viel länger, als geplant. Jetzt aber kommt die Rückverwandlung: Aus der Notunterkunft wird wieder ein Behördengebäude. Bis Ende November werden alle Asylsuchenden ausziehen. Wie hat die Zeit im Rathaus die Menschen geprägt? Konnten sie sich integrieren ins Berliner Leben? Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs hat zwei Wilmersdorfer Flüchtlinge getroffen.

  • Kinder sind die Zukunft des Dorfes Okawa
    NDR/Jürgen Hanefeld

    "Nicht unter 400" - Japans kleinstes Dorf will überleben

    Wo die Bevölkerung schrumpft, sterben die Dörfer. Das ist in Deutschland so wie in Japan. Doch eine winzige Gemeinde verweigert sich dem Untergang. Okawa, mit 403 Einwohnern das kleinste, selbständige Dorf Japans, will unbedingt überleben. Dazu darf die Zahl der Bewohner allerdings nicht unter 400 sinken, sagt der Bürgermeister. Er und seine Mitstreiter haben alle möglichen Ideen. Unser Japan-Korrespondent Jürgen Hanefeld war vor Ort.

  • Gesichtsloser Mann in Kapuzenjacke und Computer-Binärcode (Bild: John Holcroft/imago)
    John Holcroft/imago

    Der “gute“ Hacker aus Pakistan

    Der 23-jährige Shahmeer Amir verdient in einer Woche mehr als seine Freunde in einem Jahr. Shahmeer gehört zu den zehn besten Hackern weltweit. Er sucht nach Bugs bei facebook und Google. Er reist um die Welt, um über IT-Sicherheit zu referieren. Er hat Jobangebote aus aller Welt. Aber er will in Pakistan bleiben und allen zeigen, dass aus seinem Land auch gute Jungs kommen. Silke Dittrich hat Shahmeer Amir getroffen.

  • Kinder und Erwachsene in Caracas am 17.11.17 (Bild: Alvaro Fuente/imago)
    Alvaro Fuente/imago

    Malaria: Venezuela am Abgrund

    In Venezuela ist das renommierte Tropeninstitut schon mehr als 50 Mal überfallen worden - wichtige Forschungsergebnisse verschwanden, genauso wie zehntausende Krankenakten. Die Angriffe sind politisch motiviert, meint Institutsleiter Oscar Noya. Er spricht offen über die Malariaepidemie in Venezuela, anderthalb Millionen Fälle könnten es in diesem Jahr werden. Schuld sei die Wirtschaftskrise. Viele sterben an Malaria, vor allem Schwangere, weil es keine Medikamente gibt. Unsere Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann berichtet.

  • Der Bellandur-See bei der indischen Metropole Bangalore
    imago stock&people

    Der brennende See von Bangalore

    Bangalore, die drittgrößte Stadt Indiens und Hauptstadt von Start-Ups und IT-Firmen, galt einst als Perle und "Stadt der Seen". Inzwischen fragen sich seriöse Wissenschaftler aber, ob Bangalore in zehn Jahren überhaupt noch bewohnbar sein wird. Die Stadt kämpft mit riesigen Umweltproblemen. Nichts verdeutlicht das besser als der Bellandur-See: er ist so verdreckt, dass er Schaum wirft und sogar regelmäßig Feuer fängt. Eine Katastrophe - auch und gerade für die Anwohner, die vor kurzem hier her gezogen sind.  Jürgen Webermann, ARD-Korrespondent für Indien, hat sich aus der Nähe angesehen, was die Umweltverschmutzung für die Menschen in der Region bedeutet.

  • Die britische Hafenstadt Dover
    ARD/Simon Vollmeyer

    "No deal" Brexit = Drama in Dover

    Die Brexit-Verhandlungen stocken, auch wenn beide Seiten ihren Willen zu einer Einigung betonen. Im "worst case" geht Großbritannien jedoch ohne ein Scheidungs- und Handelsabkommen aus der EU heraus. Für den Handel zwischen Insel und Kontinent wäre das fatal. Vor Dover, dem wichtigsten britischen Fährhafen, drohen dann kilometerlange Lkw-Staus auf der Autobahn. Ein Horror - für die Einwohner, für die Spediteure und für die Unternehmen, die ihre Produkte via Dover auf den Kontinent transportieren, wie Korrespondentin Stefanie Pieper berichtet.

  • Im Industriegebiet Herzbergstrasse Lichtenberg befindet sich das Dong Xuan Center (Vietnamesische Leitung) in mehreren ehemaligen Industriehallen
    imago/PEMAX

    "Blühende Wiese" an der Herzbergstraße

    Dong Xuan - das ist vietnamesisch und bedeutet "blühende Wiese". Dong Xuan heißt auch der riesige Asia-Markt in Berlin-Lichtenberg. Seit mittlerweile zwölf Jahren können sich Händler dort mit Textilien, billigen Haushaltswaren, mit Nippes und vielen anderen Sachen eindecken, die sie vor allem auf Wochenmärkten verkaufen. Der Markt hat sich inzwischen zu einem "Klein-Vietnam" in der deutschen Hauptstadt entwickelt. Inforadio-Reporterin Marie Asmussen hat Dong Xuan im Industriegebiet an der Lichtenberger Herzbergstraße besucht.

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Der digitale Mensch (Bild: imago/Jochen Tack)

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