Nahaufnahme

Liegestühle an der Adria-Küste (Bild: imago/Sven Simon)

Bis 04.September - Die Nahaufnahme macht Sommerpause!

Liebe Inforadio-HörerInnen und User von inforadio.de,

die Nahaufnahme befindet sich in der Sommerpause. Ab dem 04. September können Sie werktäglich ab 9:45 Uhr wieder spannende Reportagen aus der Region und aus aller Welt hören - und natürlich hier auf der Nahaufnahmen-Seite.

Beste Grüße,

die Inforadio-Onliner

Nahaufnahme

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

Sendungsarchiv

Bilder des Tages Syrien: IS-Kämpfer nahe Homs June 23, 2016 - Homs, Syria / Foto: imago/ZUMA Press

Ein Dorf kämpft gegen den IS

Nicht nur in Europa sind die Selbstmordattentäter des sogenannten Islamischen Staates aktiv. Auch in den unmittelbar angrenzenden Nachbarstaaten versuchen sie Angst und Schrecken zu verbreiten, etwa in Al-Kaa. Acht Selbstmordattentate innerhalb von 24 Stunden - das Dorf im Norden des Libanon steht auch drei Wochen nach den Anschlägen noch unter Schock. Bis Hilfe von anderswo kommt, wollen sie nicht warten. Deshalb sorgen sie jetzt mit bescheidenen Mitteln selbst für mehr Sicherheit im Dorf. Ein Bericht über Einzelheiten von ARD-Korrespondentin Anne Allmeling für Syrien und den Libanon.

Eine Video-Adresse von US_Präsidentschafts-Kandidat Donald Trump bei der Republican National Convention am 1.07.2016 in Cleveland, Ohio (USA) (Bild: dpa)

Auf den Spuren eines Egomanen

Er zieht tatsächlich gegen Hillary Clinton ins Feld: Donald Trump, einer der umstrittensten Präsidentschaftsbewerber, den die Vereinigten Staaten je hatten. Zweifler in den eigenen Reihen belehrte der Republikaner-Parteitag eines Besseren, die Delegierten haben den Milliardär trotz so mancher Bauchschmerzen zum Kandidaten gekürt. Am Donnerstag wird Trump auf dem Parteitag der Republikaner ganz offiziell der Kandidat für das Präsidentenamt, wenn er die Kandidatur annimmt. Martina Buttler, ARD-Korrespondentin in den USA, hat den Frontmann der Republikaner in den letzten Wochen beobachtet.

Menschen in Mali (Bild: dpa)

Pulverfass Mali

Mali war einst eine Art Lieblingskind der Internationalen Gemeinschaft: Vermeintlich demokratisch, vermeintlich auf dem Weg zu einer positiven Entwicklung, vermeintlich stabil. Doch dann mutierte das westafrikanische Land 2012 beinahe zum gescheiterten Staat. Trotz UN-Truppen im Land nimmt die Zahl der Konfliktherde derzeit wieder zu. Westafrika-Korrespondent Jens Borchers berichtet von dort.

Demo-Transparent am Jugendamt (Bild: GEW/Andreas Kraft)

Land unter bei den Jugendämtern

Sie haben mittlerweile fast schon Tradition: Hilferufe aus den Berliner Jugendämtern. Alle paar Monate muss man dort für ein bis zwei Wochen schließen, um der Aktenberge überhaupt noch Herr zu werden. Seit Jahren machen die Kinderschützer auf ihre angespannte Lage aufmerksam. Jahrelang hat die Politik nicht reagiert. Inzwischen regt sich etwas. Aber das Problem hat sich sich mittlerweile derart verselbständigt, dass es ohne Weiteres nicht mehr zu beheben ist. Marion Lucke hat sich das am Beispiel des Bezirks Mitte angeschaut.

Künstlerin Ruda Puda posiert anlässlich der ersten "Berlin Queer Days" auf dem Potsdamer Platz in Berlin. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)

Queerer Alltag in Berlin

Wir sind seltsam und wir stehen dazu! Leute, die so denken und sich selbst als seltsam bezeichnen, gibt es viele in Berlin. Sie tun das allerdings unter dem englischen Wort für seltsam - "queer". Diese Woche läuft am Potsdamer Platz auch ein queeres Straßenfest. Inforadio-Reporterin Dena Kelishadi hat drei queere Menschen, die in Berlin leben, getroffen. Sie alle widersetzen sich den Lebensformen, die in unserer Gesellschaft als normal gelten und haben einen ganz eigenen Blick auf die Liebe.

Susanne Torka im B-Laden (Bild: rbb/Corves)

Das Biotop Lehrter Straße

Die Gegend rund um die Lehrter Straße in Berlins Mitte ist einer der spannendsten Kieze der Stadt: Hier finden sich nicht nur ein luxuriöses Spa und eine moderne Kletterhalle, sondern auch die Obdachlosenambulanz der Stadtmission und kleine Schrebergärten. Um zu sehen, wie das alles nebeneinander funktioniert, hat sich Anna Corves von einer langjährigen Anwohnerin durch den Kiez nördlich des Hauptbahnhofes führen lassen.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Indiens alltäglicher Rassismus (Bild: dpa)

    "India loves You!" - Wie rassistisch ist Indien?

    Indiens Außenministerin Sushma Swaraj sah sich unlängst genötigt, einen tweet an ihre Landsleute zu verschicken: "I appeal to fellow Indians. Next time you meet an African citizen, please shake hand and say 'India loves you'". Gewaltsame Übergriffe auf Afrikaner häufen sich. Wie ist das zu erklären? Wie rassistisch ist Indien? Und warum gilt ein dunkler Hautton in Indien als Makel? Korrespondentin Bettina Weiz ist diesen Fragen nachgegangen.

  • Graffiti an der Straße: Protest gegen die brasilianische Indio-Politik (Bild: imago stock&people)

    Leben am Rand der Gesellschaft im eigenen Land

    Die indigenen Volksgruppen stellen die große Mehrheit der Bewohner in den abgelegenen Regionen Brasiliens am Amazonas. Doch zu sagen haben sie kaum etwas. Die Indios werden bis heute ausgenutzt von der Minderheit weißer Brasilianer. Viele von ihnen verfallen dem Alkohol und führen ein ärmliches Leben. Und die indigenen Traditonen geraten dabei immer mehr in Vergessenheit. Südamerika-Korrespondent Julio Segador hat einige von ihnen getroffen.

  • Beschädigtes Wahlkampfbüro von Klaus Mindrup (Quelle:rbb/Tiegs)

    Am Ende trifft es immer Menschen

    Brennende Autos, beschmierte Hauswände, eingeschmissene Scheiben: Vandalismus ist in Berlin keine Seltenheit. Der Staatsschutz vermutet die Täter im Umfeld der linksradikalen Szene aus der Rigaer Straße - kann sie aber praktisch nie fassen. Vordergründig ist ja auch meist "nur" Sachschaden entstanden. Tatsächlich treffen die Brandstifter und Steinewerfer am Ende aber immer Menschen, wie Sylvia Tiegs berichtet.

  • Archivfoto aus den 1980er Jahren zeigt den Eingangsbereich der "Colonia Dignidad" in Parral, Linares, Chile. (Bild: dpa)

    Colonia Dignidad - Was wird aus der Aufarbeitung?

    Bundespräsident Joachim Gauck reist zum Staatsbesuch nach Chile. Menschenrechtsgruppen erwarten von ihm eine klare Haltung zu einem besonderen deutsch-chilenischen Thema, der deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad im Süden Chiles. Bis weit in die 90er Jahre hinein waren dort Kindesmissbrauch, sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse und Zwangsverabreichung von Psychopharmaka an der Tagesordnung. Der chilenische Geheimdienst DINA folterte und ermordete politische Oppositionelle auf dem Gelände der Sektensiedlung. All dies war auch deutschen Behörden bekannt. Ute Löhning hat im Archiv des Auswärtigen Amtes recherchiert.

  • Straßenkontrollpunkt bei Aleppo (Bild: imago/ZUMA Press)

    Die gefährlichste Fernbusroute der Welt

    Von der libanesischen Hauptstadt Beirut aus fahren nach wie vor täglich Busse nach Syrien und umgekehrt. Trotz aller Gefahren gibt es auch eine Fernbus-Verbindung in die stark umkämpfte nordsyrische Stadt Aleppo. Die Busse fahren dann stundenlang über Nebenstrecken und Umwege im großen Bogen um die Gebiete, in denen gerade gekämpft wird. Und dennoch: immer wieder werden auch Busse mit Zivilisten an Bord zur Zielscheibe in diesem Krieg. Unsere Korrespondentin Sabine Rossi hat sich mit syrischen Busfahrern unterhalten.

  • Blick auf den Großräschener See (Quelle: rbb/Anja Kabisch)

    Lausitzer Seenlandschaft kommt nicht voran

    Schwimmende Häuser; Boote, die über schiffbare Kanäle von einem See zum anderen fahren; Urlauber, die sich aktiv am Wasser erholen: Das Lausitzer Seenland sollte Hoffnungsträger werden für eine ganze Region. Für eine Region, die jahrzehntelang vom Braunkohlebergbau gebeutelt war. Eine spektakuläre Wasserwelt versprechen die Touristiker - die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas. Doch die Entwicklung hinkt den Versprechen hinterher. Anja Kabisch hat sich im Seenland umgeschaut

  • Behälter mit hoch radioaktiven Abfällen (hinten) und einige Transporthauben stehen am 16.05.2011 im Transportbehälterlager im atomaren Zwischenlager in Gorleben. (Bild:dpa/Julian Stratenschulte)

    Die Suche nach dem Endlager

    Wenn Atomkraftwerke Strom produzieren, entsteht strahlender Müll - Tag für Tag. Er bleibt zum Teil viele hunderttausend Jahre lang gefährlich. Diese Abfälle müssen irgendwo sicher gelagert werden. Zwei Jahre lang hat eine Kommission aus Wissenschaftlern, Umweltschützern und Politikern an einem Konzept für eine geeignete Suche gearbeitet - am Dienstag legt sie ihre Empfehlungen vor. Alex Krämer aus dem Hauptstadtstudio berichtet.

  • Syrische Flüchtlingsfamilie in Aleppo (Bild: imago/ZUMA Press)

    Flüchtlingshilfe per Chipkarte

    In der Region um die Stadt Sanliurfa, im Grenzgebiet zu Syrien, leben allein 400.000 der rund 3 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei. Nur wenige sind in Flüchtlingslagern untergekommen. Die Mehrheit von ihnen muss sich ohne organisierte Unterstützung durchschlagen. Vor Ort hilft ihnen die Nichtregierungsorganisation "Support To Live" - eine Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. Ursula Voßhenrich hat sich vor Ort einen Eindruck verschafft.

  • Trauernde stehen am 05.11.2015 im islamischen Teil des Landschaftsfriedhofs Gatow in Berlin bei der Beerdigung des getöteten Flüchtlingsjungen Mohamed um den Sarg herum (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

    Alles so normal: Unter aller Augen

    Ihr Auftritt vor dem Landgericht Potsdam war berührend: Als Aldiana Januzi, die Mutter des ermordeten Mohamed, in dieser Woche im Prozess gegen Silvio S. aussagte, da spürten auch die Prozessbeobachter, wie sehr der Mord an dem 4-jährigen Flüchtlingsjungen die ganze Familie quält, auch heute noch, fast 9 Monate nach der Tat. Und das ist auch das Thema von Dörthe Nath und Wolf Siebert in ihrem podcast "Alles so normal". Durch den Mord an Mohamed starb nicht nur der kleine Junge. Auch seine Familie wurde zum Opfer.

  • Anti-Brexit-Demonstranten in London am 28. Juni 2016 (Bild: dpa)

    Brexit, Bregret, Break-Up?

    Vor einer Woche waren die Briten dazu aufgerufen, über den Verbleib in der EU zu entscheiden. 52 Prozent entschieden sich letztlich für "Leave" - und stürzten das Vereinigte Königreich in eine Depression. Zahlreiche Briten bekamen kalte Füße und bereuten ihre Entscheidung. Längst läuft eine Online-Petition, die den Brexit noch verhindern will. ARD-Korrespondent Thomas Spickhofen hat tief hinein geblickt in die britische Seele, eine Woche nach der historischen Brexit-Entscheidung.

  • So soll das Libeskind Haus nach Fertigstellung aussehen (Copyright: Libeskind/Ziegert)

    Umbruch auf der Chausseestrasse

    Berlins Mitte verändert sich - auch an Ecken, die lange von Investoren links liegen gelassen wurden. Wie zum Beispiel die Chausseestraße: Wo früher die Mauer verlief, entstehen jetzt mit Volldampf Wohnungen - und die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes. Bald arbeiten 4000 Geheimdienstler auf der Chausseestraße - inmitten von Touristen, Alteingesessenen und Zuzüglern. Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs über den Umbruch auf der Chausseestraße.

  • Das Appartmenthotel Unter den Eichen (Foto: radioBERLIN 88,8 / Tatiana Brasching)

    Wie ein Flüchtlingsheim den Kiez verändert

    In Berlin leben derzeit rund 80.000 geflüchtete Menschen. Noch ist nicht klar, wie viele sich hier dauerhaft niederlassen werden. Klar ist: Unser Leben wird sich in den kommenden Jahren verändern. Das macht sich teilweise jetzt schon bemerkbar: In Dahlem wurden seit dem vergangenen Herbst innerhalb kürzester Zeit zwei Flüchtlingsunterkünfte eröffnet. Das verändert den Kiez und die Nachbarschaft, wie Tatiana Brasching in ihrer Reportage berichtet.

  • Sanabad - Die Frauenstadt von Kabul (Bild: Christine-Felice Röhrs/dpa)

    Der Witwenhügel von Kabul

    Eine Frau in Afghanistan gehört erst ihrem Vater, dann ihrem Ehemann - so ist es Tradition, sagen viele Afghanen. Doch was, wenn eine Frau Witwe wird? Dann wird sie schnell zum Freiwild. Und der ewige Krieg macht immer mehr Frauen zu Witwen in Afghanistan. Aus dieser Not heraus entstand in der Hauptstadt  Kabul der "Hügel der Witwen", eine illegale Siedlung von Frauen für Frauen errichtet, die sich so zumindest gegenseitig ein wenig Schutz bieten. Sanabad, die Stadt der Frauen auf einem Hügel, gehört zu den ungewöhnlichsten Orten in Kabul. ARD-Korrespondentin Sandra Petersmann hat sich dort umgesehen.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Weltsichten

An Ort und Stelle: In unserer Inforadio-Reihe "Weltsichten" senden wir Reportagen der ARD-Korrespondenten aus aller Welt. 

Hier geht's zum Internet (Bild: Götz Gringmuth)

Digitales Leben

Erfahren Sie, was in der Netzwelt im Gespräch ist: Von Themen, die aktuell im Internet diskutiert werden, bis hin zu netzpolitischen Themen, Netzsicherheit und Technik-Trends. Außerdem schauen unsere Netzreporter ab und zu in ausländische Internetforen oder Blogs. Beiträge und Gespräche für Internet-Laien und Nerds.