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Die aktuelle Sendung

Blick aus einem Fenster eines Wohn-Wolkenkratzer (Bild: dpa/Christina Horsten)

Leben in der Luxus-WG

Sauberes Bad, gespültes Geschirr, immer genügend Nachschub an Toilettenpapier: Davon träumt so mancher WG-Bewohner. Was in der Praxis oft unmöglich scheint, wird jetzt in New York wahr: Organisiertes Wohnen für junge Professionelle - mit Putzservice und Party-Planung gegen Aufpreis. Unternehmen wie "Common" und "WeLive" vermieten Zimmer in Luxus-WGs, die alle Streitpunkte einer klassischen WG eliminieren. Der neueste Wohntrend kommt an, ist aber nicht ganz billig, wie ARD-Korrespondent Georg Schwarte festgestellt hat.

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Sendungsarchiv

Bahnhofsdach von oben (Quelle: imago/Günter Schneider)

Die "abgebissene Wurst" wird 10

Der Berliner Hauptbahnhof wird heute zehn Jahre alt - und es ziert ihn: "eine abgebissene Wurst". So zumindest hat der frühere Bundeskanzler Schröder das Glasdach des Bahnhofs genannt. Zugegeben, der Vergleich ist skurril - aber das ist die Geschichte des Daches auch. Es wurde ja seinerzeit kürzer gebaut als geplant, damit der Bahnhof rechtzeitig zur WM fertig wird. Der Architekt tobte. Heute regt sich kaum einer mehr auf. Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs berichtet über zehn Jahre Hauptbahnhof - mit zu kurzem Dach.

Eine Muscheltaucherin (Ama) in Toba (Japan) (Bild: imago/Xinhua)

Ama - Japans Muscheltaucherinnen

Die japanischen "Ama" sind ganz besondere Frauen. Sie 'Meerjungfrauen' zu nennen, wäre zwar romantisch, aber nicht ganz richtig. Denn die "Ama" heutzutage sind überwiegend bereits Großmütter: Seit Menschengedenken tauchen sie mit angehaltenem Atem vor Japans Küsten nach Meeresfrüchten. Ein wahrer Knochenjob! Kein Wunder, dass der Beruf selten geworden ist. ARD-Korrespondent Jürgen Hanefeld hat einige "Ama" besucht und sich mit ihnen über ihre ungewöhnliche Arbeit unterhalten.

Ein Junge in Accra verbrennt Elektrokabel, um den Kupferdraht freizulegen (Bild: imago/Friedrich Stark)

Gift in Ghana: Überlebensstrategie Elektroschrott

Agbogbloshie, ein Quartier in Ghanas Hauptstadt Accra, ist berüchtigt als "toxic city" – giftige Stadt. Es ist die Endstation für Elektroschrott aus aller Welt und ein Hoch-Risiko-Arbeitsplatz, auf dem erschreckend viele Kinder versuchen, etwas Geld zu verdienen. Die illegale Deponie soll eigentlich geschlossen werden. Aber so einfach ist das nicht, wie Korrespondent Jens Borchers berichtet.

Blick aus dem Speisehaus der Nationen (Bild: rbb/Dominik Lenz)

Elstal - was passiert mit dem Olympischen Dorf?

Das Olympische Dorf in Elstal gehört zu den Nazibauten, mit denen lange niemand etwas anfangen konnte: zu groß, zu schwierig die Geschichte, wegsprengen zu aufwendig und inzwischen steht das Areal ohnehin unter Denkmalschutz. Doch das Gelände verrottet zusehends. Entsprechend froh ist die Gemeinde, dass sich nun ein Investor gefunden hat, der das Areal aus dem Dornröschenschlaf holen will. Wo vor 80 Jahren Tausende Sportler aus aller Welt lebten, sollen Wohnungen entstehen. Eine Reportage von Dominik Lenz.

Wahlen in Süd-Zypern (Bild: dpa)

Die Stimmung vor den Parlamentswahlen in Süd-Zypern

Zypern hat sich nach dem Bankencrash vor drei Jahren erstaunlich gut erholt. Am Sonntag wird im südlichen, also dem griechischen Teil des Landes ein neues Parlament gewählt. Präsident Anastasiades selbst steht nicht zur Wahl, wird aber wohl mit seiner Koalition aus Mitte-Rechts-Parteien weiterregieren können. Korrespondent Thomas Bormann berichtet aus Nikosia über die Stimmung vor der Wahl.

Markus Böhm an seinem Arbeitsplatz in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr (Foto: rbb/Marie Asmussen)

Die Berliner Feuerwehr ist überlastet

Im letzten Jahr sind Rettungswagen so oft ausgerückt und dabei so unpünktlich gewesen wie noch nie - das ist die selbstkritische Bilanz der Berliner Feuerwehr. Das liegt an der wachsenden Stadt, aber auch daran, dass in der Notrufzentrale in Siemensstadt viele Anrufe eingehen, die dort eigentlich nicht hingehören. Marie Asmussen hat die Zentrale besucht.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Griechische Farmer blockieren in Nikaia mit Traktoren die Straße (Foto: Vassiliki Paschali/dpa)

    Griechenland - Krise und kein Ende

    Noch in dieser Woche soll im griechischen Parlament über weitere Sparmaßnahmen abgestimmt werden. Bisher hat die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras bereits eine bei den Bürgern höchst umstrittene Rentenreform durchgesetzt. nun geht es um zusätzliche indirekte Steuern von insgesamt 1,8 Milliarden Euro etwa auf Treibstoff und Tabak. Viele Griechen treffen die Sparmaßnahmen sehr hart. Wolfgang Landmesser berichtet.

  • Nahaufnahme verlassener Eisenbahn-Gleise (Foto: imago)

    Di 17.05.2016 | 09:45 | Nahaufnahme 

    Verkehrsfrust im Berliner Umland

    Der Speckgürtel rund um Berlin boomt - vor allem in Falkensee. Die havelländische Stadt wächst schneller und stärker als jede andere Stadt in Ostdeutschland. Seit der Wende hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt. Viel mehr Einwohner heißt allerdings auch: viel mehr Pendler. Und die sind in mit der Zug-Anbindung an Berlin nicht mehr zufrieden. Die normale Schlussfolgerung wäre nun: mehr Bahnen auf's Gleis. Das aber ist ein sehr schwieriges Unterfangen, berichtet Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs.   

  • Die Skyline von Singapur [colourbox]

    Singapur: Sauber, sicher - und autoritär

    Zensur ist für Künstler in Singapur nichts Neues. Die Behörden entscheiden, was für die rund fünfeinhalb Millionen Einwohner gut ist und was nicht - sie haben Angst um die soziale Harmonie. Menschenrechts-Organisationen beobachten ein zunehmend härteres Vorgehen der Regierung gegen kritische Blogger. Human-Rights Watch fürchtet, dass die rigorosen Beispiele der Zensur auch Nachahmer in anderen Staaten Südostasiens finden. Einzelheiten dazu hat der ARD-Korrespondent in Singapur, Holger Senzel. 

  • Theresa Lachner (Bild: Theresa Lachner)

    Aus dem Leben einer Sexbloggerin

    "Sex ist ein Spiegel der Gesellschaft" sagt Theresa Lachner. Deswegen betreibt sie den Sex-Blog "lvstprinzip.de". Hier schreibt sie über die Aspekte rund um Sex, die sie interessieren: "Fair und menschenfreundlich produzierte Pornos fernab vom Hoppelklischee; bisexuelle Gefühle, die an Putin scheitern; ein Typ, der nach seiner Pornosucht erst mal das eigene Hirn neu programmieren muss." Inforadio-Reporterin Annette Miersch stattet ihr einen Besuch ab.

  • Touristen mit Kopfhörern in einem Doppeldeckerbus fahren durch Berlin - Foto: Imago/PEMAX

    So klingt die Stadt Berlin

    Wenn Sie mit verbundenen Augen an irgendeinem Platz in Berlin stehen würden - könnten Sie raten, wo Sie sind? Nur nach dem, was Sie hören? Nach den Stimmen, Geräuschen, möglicherweise Musik oder Vogelgezwitscher? Angeregt durch die aktuelle Ausstellung in der Akademie der Künste "Demo:Polis - Das Recht auf öffentlichen Raum" haben wir den Sound-Experten Laf Überland mit der Frage losgeschickt: Kann man eigentlich hören, wo wer wohnt?

  • INFOradio Logo (Quelle: rbb)

    Gewerkschaftsfeinde und Mindestlohnfreunde

    Die politischen und gesellschaftlichen Gräben zwischen Republikanern und Demokraten in den USA sind tiefer denn je. Das zeigt nicht nur der Wahlkampf, sondern auch die soziale Wirklichkeit der Menschen: Die Hälfte der US Bundesstaaten ist mittlerweile fast gewerkschaftsfrei. Gleichzeitig macht sich aber auch ein breites Bündnis für einen höheren Mindestlohn stark. Nordamerika-Korrespondent Andreas Horchler über Gewerkschaftsfeinde und Mindestlohnfreunde in den USA.

  • Alexander Sander, Geschäftsführer von "Digitale Gesellschaft" e.V. (Bild: rbb/Miersch)

    Welche Spuren hinterlasse ich jeden Tag?

    Internet, Smartphone und Routen-Planer: Auf den Segen der vernetzten Welt wollen viele von uns nicht mehr verzichten. Informationen stehen sofort und überall zur Verfügung. Das macht das Leben einfacher. Aber das "vernetzte Ich" hat auch seinen Preis: Wir bekommen nicht nur Informationen, wir geben sie auch mit jeder Bewegung, die wir im Netz der digitalen Daten machen. Welche digitale Datenspur hinterlassen wir in unserem Alltag auf der Straße?  Inforadio-Reporterin Annette Miersch hat sich mit dem Daten-Verbraucher-Schützer Alexander Sander von der "Digitalen Gesellschaft" zu einem Stadtspaziergang in Berlin-Mitte aufgemacht.

  • Schwarzbuntes Niederungsrind (Bild: imago/blickwinkel)

    Schwarzbuntes Niederungsrind statt Einheitskuh

    Jede Woche stirbt auf der Welt mindestens eine Nutztierrasse aus. Auch in Deutschland gab es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen rapiden Schwund. In Kuhställen stehen heute Hochleistungsrinder einer einzigen Rasse - bis auf wenige Ausnahmen. Eine dieser Ausnahmen findet man bei Herzberg im Süden Brandenburgs. Dort haben Landwirte gegen allerhand Widerstände das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind erhalten - für 2016 zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres erklärt. Marie Asmussen hat die besonderen Kühe und ihre Züchter besucht. 

  • Ein Dudelsack-Spieler (Bild: Peter Steffen/dpa)

    Die Schotten haben die Wahl

    Am Donnerstag wählen die Schotten ein neues Regionalparlament. Alles andere als ein haushoher Sieg der Schottischen Nationalpartei SNP wäre eine Überraschung. Spannend aber ist, was die Briten im Norden vor dem Volksentscheid über die weitere EU-Mitgliedschaft des Landes denken: Sollte Großbritannien als Ganzes am 23. Juni mehrheitlich für einen Brexit stimmen, Schottland aber mehrheitlich für den EU-Verbleib - dann könnte es womöglich doch noch zu einem weiteren Unabhängigkeitsreferendum kommen. Stephanie Pieper hat in Edinburgh die Stimmung vor der Wahl und vor dem EU-Volksentscheid erkundet.

  • Junge Frau arbeitet von zu Hause (Bild: imago/Westend61)

    Crowdworker - die Menschen hinter dem Algorithmus

    Sie gehören zur IT-Branche, aber sie sind keine Programmierer. Sie arbeiten für die ganz großen Online-Shops, aber von Zuhause aus. Ihre Arbeit ist unverzichtbar - und dennoch verdienen sie manchmal weniger als einen Euro die Stunde. Und es sind hunderttausende Menschen weltweit: Click- oder Crowd-Worker. Kleine und kleinste Aufgaben erledigen sie im Internet, ihr Arbeitswerkzeug ist die Laptop-Tastatur - ohne sie würden viele Websiten schlicht nicht funktionieren. Unsere Reporterin Julia Rehkopf hat sich mit digitalen Tagelöhnern und Unternehmern unterhalten.

  • Storkow: Mittlerweile entschärfter Unfallschwerpunkt (Bild: Thomas Rautenberg/rbb)

    "Verkehrsunfälle sind selten Schicksal"

    "Zwei tödliche Unfälle auf der A12 zwischen Frankfurt/Oder und Berlin" oder  "Motorradfahrer stirbt beim Zusammenprall mit einer Laterne" - so lauteten zwei Verkehrsmeldungen aus Brandenburg in den jüngsten Tagen. Insgesamt 179 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen in Brandenburg ums Leben gekommen - ein trauriges Plus gegenüber dem Vorjahr von 40 Verkehrstoten. Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg hat sich in Storkow nach erfolgreichen Entschärfungsmethoden umgeschaut.

  • Ein-Kind-Politik in China (Bild: Bernd Thissen/dpa)

    Kleine Kaiser - Chinas Ein-Kind-Generation

    Was hat die Ein-Kind-Politik in der chinesischen Gesellschaft angerichtet? Welche Spuren hat sie bei den Kindern hinterlassen? Das sind die Fragen, die die chinesisch-britische Autorin Xue Xinran umtreiben. In ihrem gerade in Deutschland erschienenen Buch "Kleine Kaiser? Geschichten über Chinas Ein-Kind-Generation" beschäftigt sie sich mit der ersten Generation der Einzelkinder. ARD-Korrespondent in Peking, Axel Dorloff, hat mit ihr über das Dilemma "Ein-Kind-Politik" gesprochen.

  • Die Twitter-Accounts von Hillary Clinton und Donald Trump (Screenshot) - Quelle: Twitter

    140 Zeichen - Soziale Medien und der US-Wahlkampf

    Die US-Präsidentschaftswahl im November ist für Facebook, Twitter & Co. ein Milliardengeschäft. Denn sowohl Hillary Clinton als auch ihr Rivale Donald Trump wissen um diese wichtige Möglichkeit, die Wählerinnen und Wähler auf diesem Weg direkt zu erreichen. Selbst das Fernsehen muss da zurückstecken: Die sozialen Medien haben sich zu einem zentralen Austragungsort für den Kampf ums Weiße Haus entwickelt, wie US-Korrespondent Andreas Horchler berichtet.

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