Interviews

Flüchtlinge laufen am 22.09.2015 in der Nähe von Ilok (Kroatien) auf einer Straße an der kroatisch-serbischen Grenze. (Bild: epa/Antonio Bat)
epa

Keine Abweichungen von Dublin-Regel, Schlappe für Ungarn und die Slowakei

Es darf keine Abweichungen von der Dublin-Regel geben - das hat der Europäische Gerichtshof am Mittwoch in einem Grundsatzurteil entschieden. Demnach muss ein Flüchtling in dem Land einen Asylantrag stellen, in dem er zuerst EU-Boden betritt. Allerdings habe der EuGH ausdrücklich festgestellt, dass sich EU-Staaten freiwillig für die Aufnahme von Flüchtlingen zuständig erklären dürfen, so Inforadio-EU-Korrespondent Andreas Meyer-Feist. Zudem hat der EuGH am Mittwoch in einem Gutachten dargelegt, dass sich kein EU-Land weigern dürfe, gemäß der mehrheitlich beschlossenen Quote Flüchtlinge aufzunehmen - also auch Ungarn und die Slowakei.

Von einem Schlauchboot gerettete Migranten werden am 27.06.2017 auf das Rettungsschiff Aquarius der Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee gebracht.
dpa/Lena Klimkeit

Verhaltenskodex für Seenotretter?

Die italienische Regierung will strengere Regeln für Rettungseinsätze im Mittelmeer. Bei einem Treffen mit Hilfsorganisationen in Rom gab es keine Einigung über den Verhaltenskodex, am Freitag wird weiter verhandelt. Sandra Hammamy von Sea-Watch war bei den Gesprächen dabei - sie sagte im Inforadio, Italien fühle sich zurecht von Europa im Stich gelassen und versuche nun "am Rande der Illegalität" die Flüchtlingszahlen zu reduzieren. Einige der vorgeschlagenen Regeln widersprächen "komplett dem internationalen Seerecht".  

Hochwasser in Leegebruch (Bild: dpa)
dpa-Zentralbild

Dauerregen - die Folgen in Leegebruch

Regen, Regen und kein Ende - der Blick aus dem Fenster ist ziemlich frustrierend gerade. Und die Wassermassen werden inzwischen zur Gefahr - am Mittwoch besonders in Niedersachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch hier in der Region gibt es Schwierigkeiten, auch wenn die Lage nicht ganz so dramatisch ist. Zu kämpfen haben die Menschen besonders in Leegebruch nördlich von Berlin - der Ort liegt in einer Senke und lief schon vor gut drei Wochen beim ersten großen Unwetter voll. Jetzt kommt der Dauerregen noch obendrauf. "Jeder zusätzliche Regentropfen verschärft die Situation", sagt Norman Kabuß, stellvertretender Bürgermeister von Leegebruch: "Wir pumpen quasi im Kreis". Die finanziellen Folgen sind immens: Zur Bekämpfung der Schäden seien 350.000 Euro bereitgestellt worden.

Freiheit für Peter!! steht am 24.07.2017 in Berlin an der Gethsemanekirche im Prenzlauer Berg auf einem Zettel. Die Berliner Gemeinde des in der Türkei inhaftierten Menschenrechtlers P. Steudtner ruft zum täglichen Gebet für ihr langjähriges Mitglied auf
dpa/Paul Zinken

Chrobog: Hinterzimmer-Diplomatie wird nichts nützen

Die Türkei gibt sich im Streit um die Inhaftierung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner und des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel weiter unnachgiebig. Führende EU-Vertreter konnten den türkischen Außenminister bei einem Gespräch in Brüssel nicht dazu bewegen, dass Ankara die Deutschen freilässt. Der Diplomat und langjährige Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Jürgen Chrobog, sagte im Inforadio, die Zeit der Hinterzimmer-Diplomatie sei vorbei - jetzt sei die höchste politische Ebene gefragt. Man müsse klar sagen, was man will und "massive Reaktionen" zeigen. Dies sei auch "eine Frage der Selbstachtung".  

Eine amerikanische Flagge vor dem US-Repräsentantenhaus
imago stock&people/Alex Edelmann

US-Repräsentantenhaus billigt neue Russland-Sanktionen

Demokraten und Republikaner wollen Trump in seiner Russland-Politik Grenzen aufzeigen: Mit einer deutlichen Mehrheit stimmt das Repräsentantenhaus für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau. An den Plänen gibt es aber Kritik - und zwar auch aus Europa. Korrespondent Marc Hoffmann erläutert, was die Abgeordneten in Washington genau beschlossen haben.

Autos, Busse und Motorroller fahren am 26.07.2017 in London (Großbritannien) durch die Innenstadt.
AP, Kirsty Wigglesworth

"Radikale Trendwende in der Autoindustrie notwendig"

Den Verbrennungsmotoren geht es an den Kragen - weil die Abgase die Luft verpesten und Krankheiten auslösen. Und dabei geht es nicht nur um die ins Gerede gekommenen Diesel-Motoren. Auch Benziner sind ein Problem. Am Mittwoch kam eine Überraschung aus London: In Großbritannien sollen ab 2040 keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden. Die Briten folgen damit Frankreich und Norwegen, die bereits ab 2025 aus der Verbrennung aussteigen wollen. In Deutschland hat die Bundesregierung gerade das Ziel, bis 2020 eine Million E-Autos auf die Strassen zu bringen, kassiert. Christian Hochfeld von der Stiftungsinitiative Agora Verkehrswende sagt: "Wir brauchen eine Verstärkung der Anstrengungen."

Wanderer gehen am 10.06.2017 während des 26. Thüringer Wandertag in Zeulenroda-Triebes (
dpa-Zentralbild, arifoto UG

Über das "Alleinsein im Kopf" beim Wandern

Der 117. Deutsche Wandertag steht im Jahr des 500. Reformationsjubiläums unter dem Motto "Wandern auf Luthers Spuren". Ab Donnerstag werden in Eisenach über 30.000 Gäste erwartet, die auf 95 Routen die Region erkunden können. Der Fernwanderer und Journalist Wolfgang Büscher berichtet im Inforadio über seine Motivation und seine wichtigsten Wander-Erfahrungen.  

Die Schauspielerin Hannelore Elsner posiert am 02.07.2015 in München (Bayern) beim Emfang des FilmFernsehFonds Bayerns (FFF).
dpa, Tobias Hase

Hannelore Elsner wird 75

Am Mittwoch feiert Hannelore Elsner ihren 75. Geburtstag. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie an der "Kleinen Komödie" München mit Boulevardstücken. Es folgten Kino- und Fernsehfilme, doch erst mit dem Film "Die endlose Nacht" gelang ihr der Durchbruch. Seither ist Elsner aus der deutschen Film- und Fernsehwelt nicht mehr wegzudenken - und sie durfte sich über zahlreiche Auszeichnungen freuen. Schauspielerin Michaela May ist mit Hannelore Elsner befreundet - sie beschrieb die Jubilarin im Inforadio als "große Kämpferin mit großem Durchsetzungsvermögen". Es gehe ihr aber immer nur um die Sache - "und das wird dann sehr oft als schwierig angesehen, wenn man nicht alles akzeptiert, wie's da so liegt."  

Wespe auf der Blüte einer Jungfer im Grünen
imago/Peter Widmann

"Man sieht, wie Arten verschwinden"

Das Umweltministerium warnt vor einem drastischen Rückgang vieler Insektenarten. Der Bestand hat sich in Teilen Deutschlands seit 1982 um bis zu 80 Prozent verringert. Besonders gefährdet sind demnach Falter, Heuschrecken und Schwebefliegen. Frank Röbbelen ist Biologe und Insektenforscher. Er erläutert im Inforadio die Gründe für das Insektensterben - und warnt vor den dramatischen Folgen dieser Entwicklung.  

Interview-Archiv

  • Die Angeklagte Beate Zschäpe (vorne, 2.v.r) sitzt am 19.07.2017 im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München (Bayern) zwischen ihren Anwälten Hermann Borchert (2.v.l) und Mathias Grasel (r) (Bild: dpa pool/Andreas Gebert)
    dpa pool/Andreas Gebert

    NSU-Prozess: Streit um Plädoyer-Mitschnitt

    Am Dienstag wird der NSU-Prozess in München fortgesetzt. Eigentlich wollte die Staatsanwaltschaft schon am vergangenen Mittwoch mit ihrem Plädoyer beginnen - doch dann gab es Streit, weil die Verteidigung beantragte, die etwa 22-stündige Verlesung der Anklageschrift aufzuzeichnen. Das lehnte der Vorsitzende Richter ab. Die Berliner Rechtsanwältin Diana Blum hält die Forderung der Verteidigung durchaus für berechtigt. Doch einem Mitschnitt stünden die Persönlichkeitsrechte der Staatsanwälte entgegen, sagte sie im Inforadio. Nun müsse ausgelotet werden, was rechtlich möglich sei.

    Demonstranten der AfD mit Transparent Merkel muss Weg und Kanzler-Diktatorin Ruecktritt jetzt und Fahne in Schwarz-Rot-Gold auf der Kundgebung und Demonstration der Alternative fuer Deutschland AfD vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.
    imago/Ipon/Stefan Boness

    Populismus weit verbreitet - "aber extrem moderat"

    Fast jeder dritte Wahlberechtigte in Deutschland stimmt populistischen Einstellungen zu. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. Von "einer Stunde der Populisten" sei man in Deutschland jedoch "meilenweit entfernt", sagte der Leiter der Studie, Professor Robert Vehrkamp, im Inforadio. Der Populismus in Deutschland reduziere sich auf den Rechtspopulismus der AfD - und deren einziges Mobilisierungsthema sei die Flüchtlingskrise. Das politische Establishment wolle niemand in Deutschland entmachten.  

    Hertha-Jubel nach dem Spiel gegen Augsburg in der Ostkurve des Olympiastadions (Bild: imago/Tilo Wiedensohler
    imago sportfotodienst/Tilo Wiedensohler

    "Hauptstadtfußball": Hertha-Ausstellung im Ephraim-Palais

    125 Jahre Licht und Schatten, frühe Erfolge und viele Abstürze: Hertha BSC, einer der ältesten deutschen Fußball-Klubs, feiert am Dienstag Geburtstag. Im Roten Rathaus findet ein Festakt statt - und im Ephraim-Palais wird die Ausstellung "Hauptstadtfußball" offiziell eröffnet, ab Mittwoch kann die Schau dann von jedermann besichtigt werden. Kurator Sebastian Ruff verrät im Interview, wo genau die Wurzeln der Hertha liegen und was das Besondere an diesem Verein ist.

    Ein BVG-Bus fährt am 10.07.2017 in Berlin durch eine Pfütze.
    dpa-Zentralbild, Britta Pedersen

    Wie heftig wird der Regen?

    Dauerregen in der Region - wieder einmal. Wie heftig wird es am Dienstag - und wann kommt eigentlich der Sommer? Frank Abel, Wetterexperte bei der MeteoGroup, mit einem Ausblick.  

    Rundgang Flughafen Tegel (Quelle: Tina Friedrich / rbb)
    Tina Friedrich / rbb

    Wie baufällig ist Tegel?

    Soll der Flughafen offen bleiben? Am 24. September dürfen die Berlinerinnen und Berliner in einem Volksentscheid ihre Meinung dazu sagen. Ein Gegenargument des Senats: Tegel müsste im Falle einer Offenhaltung für viel Geld komplett saniert werden. Aber wie groß ist der Sanierungsbedarf tatsächlich? Thorsten Gabriel aus unserer Redaktion für Landespolitik durfte in die Katakomben des Flughafens hinabsteigen und meint: "Das war schon ein bisschen wie ein Museumsbesuch". Andererseits habe er auch keine Bilder gesehen, die ihn hätten erschrecken lassen.

    Eine SMS, in der eine sogenannte «mobileTAN» zur Verifikation von Banküberweisungen angezeigt wird steht auf dem Display eines Handys
    dpa, Lino Mirgeler

    Kommt jetzt die Gebühr für SMS-TANs bei allen Banken?

    Online-Banking ist inzwischen weit verbreitet - aber weil das System Sicherheitslücken hat,  haben sich die Banken für Überweisungen etwas einfallen lassen: die SMS-Tan auf das Handy des Kontoinhabers. Nur mit dieser TAN-Nummer kann eine Überweisung auch wirklich beauftragt werden. Dass Banken dafür eine zusätzliche Gebühr erheben - 10 Cent pro SMS -, hat der Bundesgerichtshof am Dienstag teilweise erlaubt. Ruth Stefanie Breuer, Fachanwältin für Banken- und Kapitalmarktrecht, hält es für möglich, dass das Urteil weitere Banken ermutigen könnte, eine solche Gebühr zu erheben. Schließlich seien ihnen an anderer Stelle bereits viele Gebühren gestrichen worden. Die Banken müssten jedoch ihren Geschäftsbetrieb irgendwie finanzieren.

    Ein Baum am 25.07.2017 in Berlin umgefallen (Quelle: rbb/ thomas Blecha)
    rbb/ thomas Blecha

    Dauerregen in Berlin und Brandenburg

    Seit Montagabend regnet es wieder massiv in Berlin und Brandenburg. Und was da vom Himmel runterkommt, ist doch etwas mehr als üblich. In Berlin waren zwei U-Bahn-Linien unterbrochen, in Neukölln ist ein Baum auf ein Haus gekippt. Sylvia Tiegs aus der Inforadio-Redaktion hat den Überblick über das Regengeschehen. Sie sagt: "Man weiß nicht wirklich wie es weitergeht, weil die Modellrechnungen so unterschiedlich sind."

    Hertha-Ausstellung im Ephraim-Palais (Bild: dpa)
    dpa

    Festakt zu "125 Jahre Hertha"

    Die alte Dame Hertha feiert am Dienstagabend ihren 125. Geburtstag. Dazu gibt es Festakt im Roten Rathaus von Berlin. Inforadio-Sportreporter Jakob Rüger durfte vorher schon um die Ecke in die Ausstellung "Hauptstadtfußball" im Ephraim-Palais reinschnuppern.

  • Flüchtlinge demonstrieren am 19.07.2017 in Athen (Griechenland) vor der deutschen Botschaft
    AP/dpa/Petros Giannakouris

    Bundesregierung will Familiennachzug "nicht deckeln"

    Die Menschenrechtsorganisation "Pro Asyl" kritisiert, dass der Familiennachzug aus Flüchtlingslagern in Griechenland nur sehr schleppend verläuft. Im Mai und Juni kamen knapp 200 Angehörige aus griechischen Lagern nach Deutschland - nach Angaben von "Pro Asyl" haben aber mehr als 2.000 Flüchtlinge Anspruch darauf, hierher zu ihren Familien zu kommen. Die CDU-Politikerin Nina Warken ist stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses - sie sagte im Inforadio, Deutschland stehe zu seiner Aufnahmeverpflichtung. Man wolle den Nachzug nicht "deckeln", die Verfahren bräuchten aber ihre Zeit.

    Stau auf der Bundesautobahn, BAB, Stadtring, Richtung Dreieck Funkturm
    imago/Stefan Zeitz

    Schlau im Stau

    Urlaubszeit ist Stauzeit. Denn in den Ferien wollen nicht nur besonders viele Menschen mit dem Auto verreisen, die Kommunen nutzen die Zeit auch, um Straßen oder Brücken zu sanieren. So wird in Berlin derzeit nicht nur die Rudolf-Wissell-Brücke saniert, seit Montag ist auch die Zufahrt zur Avus vom Messedamm aus gesperrt. Der Verkehrspsychologe Peter Kiegeland gibt Tipps, wie man im Stau-Stress gelassener werden kann - und verrät, warum das Warten im Stau aggressiver macht als das Warten an der Supermarkt-Kasse.

    Reiseapotheke. Medikamente und Verbandsmaterial, Hilfsmittel, für die Reise,
    imago/Jochen Tack

    Ferienzeit ist Reisezeit ist Krankheitszeit?

    Immer mehr Touristen reisen in Regionen, wo Erreger unliebsamer oder auch gefährlicher Krankheiten kursieren. Das größte Problem seien Durchfallerkrankungen und von Mücken übertragende Krankheiten wie Denguefiber, sagt Professor Tomas Jelinek, Medizinischer Direktor am Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin. Gegen beides könne man etwas tun und so das Risiko zu erkranken deutlich reduzieren - zum Beispiel indem man sich gegen Mückenstiche einschmiere. In jedem Fall sei Vorbeuge immer besser als Nachsorge. Teilweise sei es schwierig, eine Krankheit im Nachhinein wieder einzufangen.

    Flüchtlinge protestieren vor der deutschen Botschaft in Athen
    imago/ZUMA Press

    "Das Recht auf Familienleben muss beachtet werden"

    Deutschland nimmt im Moment pro Monat nur noch maximal 70 Angehörige von Asylsuchenden aus Griechenland auf - im März waren es noch mehr als 500. Begründung: "begrenzte Betreuungs- und Unterbringungskapazitäten" und "erheblicher logistischer Koordinierungsaufwand von Landes- und Bundesbehörden". Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für Menschenrechte  sagte im Inforadio, eine Drosselung der Zahlen dürfe es nicht geben - es existiere ein Menschenrecht auf Familienleben.

    Symbolbild: Die Logos von Porsche, BMW, VW, Audi und Mercedes vor dunklen Wolken
    imago/Sven Simon

    Zu große Nähe zwischen Kanzleramt und Autobauern?

    Haben große deutsche Autohersteller still und heimlich Preise und Technologien abgesprochen? Dieser Kartellverdacht steht seit dem Wochenende im Raum, eine rasche Aufklärung wird gefordert. Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer warf dem Bundeskanzleramt eine zu enge Beziehung zur Autoindustrie vor. Diese Vorwürfe gebe es seit Jahren - Bundeskanzlerin Merkel habe den Präsidenten des Verbandes der deutschen Automobilindustrie, den ehemaligen CDU-Politiker und Verkehrsminister Wissmann, selbst ausgesucht.  

    Aktivisten demonstrieren am 24.07.2017 in Istanbul vor einem Gerichtsgebäude gegen den Prozess gegen Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" (Bild: dpa)
    Lefteris Pitarakis/AP/dpa

    "Cumhuriyet"-Mitarbeitern drohen bis zu 43 Jahre Haft

    Journalist in der Türkei zu sein - das kann im Moment sehr gefährlich sein. Staat und Justiz gehen massiv gegen Journalisten und damit gegen Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt vor. Am Montag hat in Istanbul ein Prozess gegen zahlreiche Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" begonnen. Unser Istanbul-Korrespondent Reinhard Baumgarten verfolgt den Prozess, allerdings gebe es das Problem, dass sehr vieles hinter verschlossenen Türen stattfinde. Nur spärlich würden Informationen nach außen dringen.

    Mitarbeiter der deutschen Automobilmarken BMW, Daimler, Audi, Porsche und Volkswagen montieren und polieren die Logos der jeweiligen Fahrzeuge (Bild: dpa)
    dpa

    Kartellverdacht gegen deutsche Autobauer

    Die deutsche Autoindustrie ist zunehmend in Erklärungsnot. Diesmal geht es nicht um den Dieselskandal – es geht um den Verdacht, fünf Konzerne könnten ein Kartell gebildet haben und so Käufer, Lieferanten und auch Konkurrenten betrogen haben. BMW, Mercedes, VW, Audi und Porsche könnten Absprachen über Technik, Kosten, Zulieferer und Abgasreinigungssysteme getroffen haben, so der Verdacht. Man sollte die Vorwürfe behutsam prüfen, meint Prof. Ulrich Ehricke von der Uni Köln, Experte für Wettbewerbsrecht. "Man sollte aber nicht von Vornherein annehmen, hier seien kartellrechtswidrige Absprachen getroffen worden."

  • Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) stellt am 21.07.2017 in Potsdam (Brandenburg) den Brandenburger Verfassungsschutzbericht 2016 vor
    dpa/Bernd Settnik

    Gewaltopfer-Berater: "Rassistische Gewalterfahrung ist Kontrollverlust"

    Am Freitag stellte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) den neuen Verfassungsschutzbericht vor: Demnach liegen extremistische Gewalttaten auf einem Höchststand – rechts, links und von Islamisten. Alles gleich schlimm.  Doch weil der Rechtsextremismus davon laut Bericht klar das größte Problem ist, sprechen wir mit Joschka Fröschner vom Verein Opferperspektive in Potsdam. Der Verein kümmert sich seit fast 20 Jahren um solche Opfer.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
    imago stock&people/Luo Huanhuan

    "Die neue Eskalationsstufe besorgt uns sehr"

    Einbrechende Exporte, ausbleibende Investitionen: Die deutsche Wirtschaft sieht wegen der politischen Eskalation schwarz für die geschäftlichen Beziehungen zur Türkei, Wirtschaftsministerin Zypries sprach von einem Tiefpunkt in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Wie groß ist die Verunsicherung bei deutschen Unternehmen, welche Risiken drohen? Das fragen wir Volker Treier, er ist Außenhandelschef beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag.   

    Teilnehmer des 38. Christopher Street Day (CSD) ziehen am 23.07.2016 in Berlin feiernd um die Siegesäule.
    dpa, Rainer Jensen

    Homosexualität - heute überhaupt kein Problem mehr?

    In Berlin findet am Samstag der Christopher Street Day statt, der traditionelle Umzug der Queer-Community. Eine der letzten Forderungen von Schwulen und Lesben, nämlich die "Ehe für Alle", wurde vor wenigen Tagen Realität. Ist damit eine "Schwulenbewegung" im früheren Sinne eigentlich überflüssig geworden? Darüber spricht Norbert Hansen mit Stephan Jäkel, Therapeut in der Schwulenberatung Berlin.

  • Der türkische Präsident Erdogan am 30.5.17 in Ankara (Bild: Burhan Ozbilici/AP/dpa)
    Burhan Ozbilici/AP/dpa

    Türkei: Neue diplomatische Eskalation

    Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat weitere Maßnahmen in der Türkei-Politik der Bundesregierung nicht ausgeschlossen. "Wir werden zu jedem Zeitpunkt prüfen, ob weitere Beschlüsse notwendig sind" und diese dann gegebenenfalls auch öffentlich verkünden, sagte Altmaier am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Im Zusammenhang mit der von Außenminister Sigmar Gabriel "(SPD) angekündigten "Neuausrichtung" der deutschen Türkei-Politik sprach Altmaier von einem "Prozess". Über die Reaktion der türkischen Seite berichtet ARD-Korrespondent Reinhard Baumgarten aus Istanbul.

    Smbolbild Social Media
    imago Elly Walton

    Der Wahlkampf und die Social Media

    Der Wahlerfolg einer Partei oder eines Politikers hängt immer stärker von den Medien und vor allem dem Einsatz von Social Media ab. "Ein Wahlkampf ohne Soziale Medien ist im Jahr 2017 nicht mehr denkbar", sagt Kommunikationsforscher Dr. Jan-Hinrik Schmidt. Das deckt sich mit den Erfahrungen aus der Praxis. Die Menschen erwarten dort allerdings nicht "das übliche Wahlkampfgeblubber", sondern "einen anderen Blick auf Themen, die gerade anstehen".

    Gemeine Stechmücke beim Blutsaugen (Bild: imago/imagebroker)
    imago/imagebroker

    Mücken: Nicht totschlagen, sondern einschicken

    Ein viel zu warmes Frühjahr, dazu ergiebige Regengüsse im Sommer und überall reichlich gefüllte Seen, Regentonnen, Pfützen und Tümpel: für Mücken ist die Saison 2017 ein Schlaraffenland. Die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg verrät im Inforadio, warum wir Menschen für die kleinen Blutsauger so attraktiv sind. Zugleich bittet sie darum, die Mücken nicht totzuschlagen, sondern einzufangen, einzufrieren und dann einzusenden.

    Wolfgang Bosbach am 12.7.17 bei "Maischberger" (Bild: Melanie Grande/WDR/dpa)
    WDR

    Bosbach: "Mein politisches Interesse wird bleiben"

    Seit 23 Jahren sitzt Wolfgang Bosbach für die CDU im Bundestag - jetzt macht er Feierabend. Viele sagen: Der Mann  wird fehlen. Er hat geradeaus geredet, die Leute erreicht, im Bundestag genau so wie in vielen Talkshows und Interviews. Andere, auch in der CDU, dürften dagegen froh sein, Bosbach los zu werden. Denn gerade in letzter Zeit hat er sich auch heftig mit Parteifreunden, darunter der Bundeskanzlerin angelegt - zum Beispiel in der Flüchtlingsfrage. In einem Interview hat er einmal gesagt: Ich will nicht immer die Kuh sein, die quer im Stall steht.

    Demonstranten halten Kerzen am 20.07.2017 in Warschau (Polen) vor dem Parlamentsgebäude, dem Warschauer Sejm, und protestieren gegen die Justizreform.
    AP

    Polen: "Die Emotionen kochen unglaublich hoch"

    Neben der Türkei sorgt in dieser Woche auch Polen für Negativ-Schlagzeilen: die nationalkonservative Regierung unseres Nachbarlandes hat trotz aller Kritik der EU ein Gesetz beschlossen, mit dem der Oberste Gerichtshof reformiert werden soll. Denn das Gesetz sieht vor, dass die Regierung künftig den Obersten Gerichtshof kontrolliert. Die polnische Politikwissenschaftlerin und Journalistin Aleksandra Rybinska sieht den Rechtsstaat in Polen nicht gefährdet und verteidigte die Justizreform grundsätzlich. Sorge mache ihr eher die Art der öffentlichen Auseinandersetzung.

    Eine deutsche und eine türkische Flagge sowie türkische Spezialitäten stehen am 08.03.2017 in Berlin auf der Reisemesse ITB am Stand der Türkei.
    dpa, Michael Kappeler

    Politikwissenschaftler: "Vorsichtiger Kurs" angebracht

    Der Streit zwischen Deutschland und der Türkei wirkt sich auch auf die Rüstungspolitik aus. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, alle Anträge kämen auf den Prüfstand. Der Politikwissenschaftler Karl-Heinz Kamp, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, sagte im Inforadio, das Nato-Mitglied Türkei drifte offenbar in autokratische Strukturen ab. Dennoch sei das zunächst vorsichtige Agieren der Bundesregierung verständlich: "Eine schwierigere Türkei innerhalb der Nato ist immer noch besser als eine schwierige Türkei außerhalb der Nato."

    Der britische Prinz William und seine Frau Herzogin Kate besuchen am 20.07.2017 ein Treffen mit jungen Unternehmern und Kreativen im Clärchens Ballhaus in Berlin.
    dpa-Zentralbild, Britta Pedersen

    Bilanz des royalen Besuchs

    Prinz William und Herzogin Kate sind mit ihren Kindern George und Charlotte zum Abschluss ihres dreitägigen Deutschlandbesuchs nach Hamburg gereist. Mit dem Zug ging es für die königliche Familie von Berlin in die Hansestadt. Der Adelsexperte der ARD, Rolf Seelmann-Eggebert, zieht eine Bilanz des royalen Besuchs - und spricht über seine persönlichen Highlights der Visite.  

  • Türkischer Präsident Erdogan beim G20-Gipfel in Hamburg (Bild: Emmanuele Contini/imago)
    Emmanuele Contini/imago

    Sommer: "EU muss härtere Gangart anschlagen"

    Die diplomatische Krise zwischen Deutschland und der Türkei eskaliert. Nach der Verhaftung eines deutschen Menschenrechtlers und fünf Kollegen von ihm wurde der türksiche Botschafter ins Auswärtige Amt einbestellt. Man habe ihm "klipp und klar" gesagt, dass die Verhaftungen nicht nachvollziehbar und vermittelbar seien, sagte ein Sprecher in Berlin. SPD-Chef Martin Schulz deutete an. dass nun über Reisehinweise für deutsche Türkei-Besucher nachgedacht werde. Renate Sommer (CDU) ist Türkei-Berichterstatterin der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. Im Inforadio sprach sie sich für einen solchen Schritt aus. Zudem forderte sie weitere finanzielle und wirtschaftliche Sanktionen, etwa über die Zollunion.

    Der Vorsitzende der Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS), Jaroslaw Kaczynski, spricht am 19.07.2017 im Parlament in Warschau (Polen) über die umstrittene Justizreform in Polen. (Bild: Bartomiej Zborowski/PAP/dpa)
    PAP

    Polen: "Der Rechtsstaat wird auseinandergenommen"

    Erneut treibt die polnische Regierung der EU-Kommission tiefe Sorgenfalten ins Gesicht: Warschau will die Justiz reformieren und den Handlungsspielraum von Richtern deutlich einschränken. Die EU-Kommission reagiert empört und droht mit drastischen Konsequenzen und einem weiteren Strafverfahren. Auch der SPD-Außenpolitiker und Vize-Vorsitzenden der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe, Dietmar Nietan, sieht die Demokratie in unserem Nachbarland in Gefahr.

    Flaggen Deutschland Türkei
    Colourbox

    Türkei: Krise auch in den Wirtschaftsbeziehungen

    Der Streit zwischen Deutschland und der Türkei zeigt mittlerweile auch handfeste ökonomische Folgen. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern beginnen zunehmend zu kriseln. Übereinstimmende Medienberichte, nach denen 68 deutsche Firmen in der Türkei der Terror-Hilfe beschuldigt werden, sind da auch nicht gerade hilfreich. Eric Graydon sprach mit Leon Stebe über diese Liste und über die Entwicklung der deutsch-türkischen Handelsbeziehungen.

    SYMBOLBILD: Schild der U-Bahnlinie 7 in Berlin, undatierte Aufnahme
    imago/STPP

    Verkehrsexperte: U7-Verlängerung "nicht sinnvoll"

    Dass Berlin ein Infrastruktur-Problem hat, ist nicht neu: S-Bahn, Stadtring, Dauerbaustellen, U-Bahn - man weiß gar nicht, wo zuerst saniert werden soll. Und die Lage dürfte sich noch verschärfen: Bis 2030 soll die Stadt auf vier Millionen Einwohner wachsen. Auch die erwarteten Passagierzahlen des BER-Flughafens stellen Verkehrsplaner vor schwierige Aufgaben. Brächte eine Verlängerung der U7 tatsächlich etwas? Der Verkehrsexperte Oliver Schwedes gibt sich da eher skeptisch.

    Josef Goeppel, MdB, CSU. Berlin, 03.09.2013. Berlin Deutschland
    imago/Thomas Trutschel/photothek.net

    Göppel: "Umweltpolitik der GroKo nur eine Vier bis Fünf"

    Er ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, war 28 Jahre lang Förster, hat sich lange vor Fukushima für den Atomausstieg ausgesprochen, im Bundestag gegen die Neuzulasung des Unkrautvernichters Glyphosat gestimmt und findet, die Energiewende weg von der Kohle gehe viel zu langsam. Nein, Josef Göppel ist nicht bei den Grünen, er sitzt für die CSU im Bundestag. Allerdings nur noch ein paar Wochen, denn aus Altersgründen kandidiert der 67-Jährige nicht noch einmal. Zum Abschluss gibt er der Bundesregierung schlechte Noten in der Umweltpolitik. Im Inforadio erklärte er, warum.

    Liegestühle im türkischen Antalya (Bild: Lena Klimkeit/dpa)
    Lena Klimkeit/dpa

    Deutschland verschärft Reisehinweise

    Die diplomatischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei werden stärker. Angesichts der immer bedrohlicheren Menschenrechtslage in der Türkei will es das Auswärtige Amt nicht länger dabei bewenden lassen, nur Besorgnis zu äußern. Die Reisehinweise für deutsche Urlauber werden verschärft, zudem drohen Beschneidungen bei Wirtschaftsfördergeldern. Unser Hauptstadtkorrespondent Alex Krämer fasst die Maßnahmen zusammen.

    Mann mit Rollator im Pfleheim
    dpa, Sven Hoppe

    Wie finde ich ein geeignetes Pflegeheim?

    Sie liegen sich wund, werden nicht ausreichend ernährt, sind dehydriert, weil niemand Zeit hat, ihnen etwas zu trinken zu geben - für viele alte Menschen ist das Leben in Pflegeheimen eine Hölle. Nach einer aktuellen Umfrage der Bertelsmannstiftung herrschen Angst und Unsicherheit unter den Patienten. Einer der Autoren der Studie, Stefan Etgeton, erklärte im Inforadio, was sich im Pflegebereich seiner Meinung nach ändern muss.

    Türkei-Stand auf der ITB im März 2017 (Bild: imago/Stefan Zeitz))
    imago/Stefan Zeitz

    Wirtschaftsexperte: "Es wird keine Gewinner geben"

    Schärfere Reisehinweise für deutsche Urlauber in der Türkei, eingeschränkte Hermes-Bürgschaften, große Fragezeichen hinter EU-Beitrittshilfen: damit will die Bundesregierung die türkische Regierung unter Druck setzen. "Die seit zwei Jahren ohnehin geringe Summe von Türkei-Reisenden wird noch kleiner werden", befürchtet Bülent Tulay, Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Wirtschaftsvereinigung. Von solchen wirtschaftlichen Schritten würden grundsätzlich beide Seiten getroffen: "Es gibt hier keine Gewinner, sondern es verlieren alle Beteiligten."  

    Kinder gehen am 29.06.2017 in Berlin auf einer überfluteten Straße im Stadtteil Schöneberg über eine Kreuzung
    dpa/Stephanie Pilick

    Der Sommer bleibt launisch

    Nur wenige Wochen ist es her, als ein heftiger Starkregen über unsere Region hinwegfegte. Die Folgen waren in Berlin und Brandenburg noch Tage danach spür- und sichtbar. Auch jetzt noch gilt: Der Sommer zeigt sich launisch. Sonne, Gewitter mit kräftigen Schauern und regionale Unwetter bestimmen weiter unsere Tage, so auch am Donnerstag wieder. In den Abendstunden können Starkregenfälle und Hagel über Berlin und Brandenburg hinwegziehen, kündigt der Meteorologe Friedrich Foest an. Und: Es bleibt auch am Wochenende und in der nächsten Woche wechselhaft und schwül mit neuen Gewittern.

     

    leerer Strand in der Provinz Antalya, Türkei
    imago/Steffen Schellhorn

    Die schärferen Reisehinweise und ihre Folgen

    Die Bundesregierung justiert ihre Türkei-Politik um: EU-Gelder für die Türkei und Hermes-Bürgschaften werden überprüft, Reisehinweise sind verschärft. Urlaubern wird empfohlen, sich auch bei Kurz-Aufenthalten in die Listen für Deutsche im Ausland bei Konsulaten und der Botschaft einzutragen. Das erledigen die Reiseveranstalter für ihre Kunden, erklärt Ellen Madeker, Sprecherin des Deutschen Reiseverbands. Gleichzeitig betont sie: “Das ist keine Neubewertung der Sicherheitslage, es gibt keine Reisewarnung.“

RSS-Feed

Die Inforadio-Welt: Unsere Interviews der vergangenen 7 Tage

Auch auf Inforadio.de

US-Präsident Barack Obama empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 02.05.2014 im Oval Office im Weißen Haus in Washington (USA). (Bild: dpa)
dpa

Nachrichten

Rund um die Uhr besser informiert: Hier finden Sie die Nachrichten der Stunde, einen Überblick über das Wichtigste der vergangenen sieben Tage sowie Wetter und Verkehrs-Informationen.

Hertha BSC - Olympiastadion (Bild: dpa)
dpa

- Sport im Inforadio

Ergebnisse, Interviews, Sieger und Verlierer des Tages. Dazu am Wochenende Fußball satt: Erste und zweite Liga live, natürlich mit der Bundesliga-Konferenz und dem Tippspiel.