Interviews

Taskforce Görlitzer Park tagt (Bild: dpa)

Taskforce Görli: "Ich sehe kein Konzept"

Die "Taskforce", die dem Drogenhandel im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg Einhalt gebieten soll, hat getagt und als erste Maßnahme mehr Polizeipräsenz beschlossen. rbb-Reporter Torsten Mandalka, der eine Dokumentation über den Drogenhandel im "Görli" gedreht hat, glaubt nicht daran, dass das etwas nütze. In seinen Augen brauche es Kommunikation mit allen Beteiligten - also auch mit den Dealern selbst.

Bedürftige Menschen warten vor einer Tafel-Niederlassung in Cottbus auf die Lebensmittelausgabe (Quelle: dpa)

Brandenburgs Tafeln warnen vor Engpässen

Immer wieder zur Vorweihnachtszeit rufen die Berliner Tafel und ihr Pendant in Brandenburg mit Sonderaktionen zu Spenden auf. Und die haben sie auch dringend nötig. Die Schlangen in den Speiseräumen und Küchen für Bedürftige werden immer länger, auch in Brandenburg, wie der Landeschef der Tafel Norbert Weich betont.

Demonstranten in Ferguson halten der Polizei Schilder mit der Aufschrift "Don't shoot" entgegen © dpa

Ferguson: Der ungelöste Rassenkonflikt in den USA

In der Nacht auf Mittwoch sind nicht nur in Ferguson wieder viele Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die Nicht-Anklage des weißen Polizisten zu protestieren, der einen schwarzen unbewaffneten Teenager erschossen hatte. Diesmal blieb alles friedlich, im Gegensatz zur Nacht davor, in der Ferguson von einer Gewaltwelle erfasst worden war. Dafür haben sich die Proteste auf die gesamten USA ausgedehnt. Der Historiker und Amerika-Kenner Wilfried Mausbach warnt vor einem Flächenbrand.

Beschnittene und gestutze Sträucher stehen am 25.11.2014 in Berlin im Görlitzer Park. Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat seinen Kampf gegen Drogendealer fortgesetzt und im Görlitzer Park weiter Grünanlagen abholzen lassen. (Bild: dpa)

Die "Taskforce Görli" hat die Arbeit aufgenommen

Wenige Tage nach der Eskalation von Gewalt rund um den illegalen Drogenhandel im Görlitzer Park wollen Politik und Polizei auf neue Strategien als Gegenmaßnahme setzen. Am Dienstagnachmittag kam zum ersten Mal die von Innensenator Frank Henkel angekündigte sogenannte "Taskforce" gegen den Drogenhandel im "Görli" Park zusammen. Dabei waren unter anderem Justizsenator Heilmann, Polizeipräsident Kandt und Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann. Henkel hofft nun auf einen ganzheitlichen Ansatz - und dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko (M) und Russlands Präsident Putin in Frankreich © dpa

Ukraine: Wagenknecht kritisiert Merkels "Kalter Krieg - Rhetorik"

In der SPD mehren sich die Stimmen, die Mäßigung im Umgang mit Russland fordern, was nicht gerade zur Harmonie in der Großen Koalition beiträgt. Vor der Generaldebatte im Bundestag übt nun auch Sahra Wagenknecht von der Linkspartei heftige Kritik an Kanzlerin Merkel: Mit "Kalter-Krieg - Rhetorik" heize sie den Konflikt noch an, sagte Wagenknecht im Inforadio.

Viva la Diva - Tina Turner wird 75

Sie ist die unumstrittene "Queen of Rock`n`Roll", sie hat mehr als 180 Millionen Tonträger verkauft - und ist bekannt geworden mit ihren kurzen Röcken, mit ihrer Löwenmähne und mit ihrer unnachahmlichen Stimme: Tina Turner wird am Mittwoch 75 Jahre alt. Marco Skulschuss schreibt für sie einen Blog, er ist Organisator der Tina-Turner-Geburtstagsfeier in Berlin. Für ihn ist die Wahl-Schweizerin "geballte Energie und Power in einer Person mit 1,64 Höhe."

Weitere Interviews

RSS-Feed
  • Proteste nach Entscheidung der Jury zu Ferguson (Bild: dpa)

    Wut und Proteste in den USA

    Zwei Tage nach der Jury-Entscheidung von Ferguson ist die Stimmung in vielen Städten der USA immer noch hochexplosiv: Der Freispruch für den weißen Polizisten, der im Sommer einen unbewaffneten Schwarzen erschossen hat, weil er sich bedroht fühlte, treibt die Menschen auf die Straße. Viele Afro-Amerikaner zweifeln am Justizsystem ihres Landes, sie sehen Rassismus hinter den Todeschüssen. US-Korrespondentin Martina Buttler berichtet im Gespräch mit Oliver Rehlinger von der aktuellen Lage in den USA.

  • Silhouetten von bewaffneten Islamisten © dpa

    Heftige Angriffe auf die "Hauptstadt" des IS

    Die Stadt Rakka im Norden Syriens gilt als "Hauptstadt" der Terror-Miliz "Islamischer Staat". Am Dienstag flog die syrische Luftwaffe heftige Angriffe auf die Stadt, dabei bombardierten Kampfflugzeuge Ziele im Zentrum der Stadt, an die 100 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Sabine Brütting, Korrespondentin für die Region, berichtet im Gespräch mit Oliver Rehlinger von der aktuellen Situation in Rakka und erklärt, warum die syrische Regierung erst jetzt mit dieser Macht angegriffen hat.

  • Sigmar Gabriel und Angela Merkel während der Generaldebatte im Bundestag (Bild: dpa)

    Merkel: Sanktionen gegen Russland unvermeidlich

    Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt dabei: Sie will den Dialog mit Russland nicht abreißen lassen und glaubt weiter an eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts. An den Sanktionen gegen Russland hält sie gleichwohl fest. Kritik daran übt die Linke: Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sprach im Bundestag und zuvor im Inforadio von “Kalte-Kriegs-Rhetorik“. Mit den Sanktionen gegen Russland zettele der Westen einen sinnlosen Wirtschaftskrieg an, so Wagenknecht. Über die Generaldebatte spricht Michael Castritius mit dem Hauptstadtkorrespondent Frank Aischmann.

  • Jean-Claude Juncker schaut flehend zum Himmel (Bild: DPA)

    Junckers 300-Milliarden-Paket

    EU-Kommissionschef Juncker hat ein Investitionspaket vorgestellt, mit dem die Konjunktur angekurbelt werden soll. Die Europäische Investitionsbank soll demnach Risiko-Kredite mit 21 Milliarden Euro absichern. Dadurch würden in den kommenden drei Jahren private Investitionen von insgesamt 315 Milliarden Euro in Telekommunikations- oder Verkehrsprojekte angeschoben, sagte Juncker vor dem Europa-Parlament in Straßburg. Über die Pläne spricht Michael Castritius mit dem Brüsseler Korrespondenten Andreas Meyer-Feist.

  • Polizisten in Fergusion (Missouri/USA) richten ihre Gewehr auf Teilnehmer einer Protestaktion gegen die Erschießung von Michael Brown durch einen Polizisten (Bild: imago)

    Keine neuen Krawalle in Ferguson

    Nach stundenlangen mittlerweile meist friedlichen Protesten in der US-Stadt Ferguson hat die Polizei die Demonstranten von den Straßen beordert. Offiziere riefen die Protestierenden mit Hilfe von Lautsprechern auf, die Straßen zu verlassen. Andernfalls könnten sie festgenommen werden. Über die aktuelle Lage spricht Alexander Schmidt-Hirschfelder mit USA-Korrespondentin Dagmar Pepping.

  • Sigmar Gabriel (SPD), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU) paraphieren am 27.11.2013 im Reichstagsgebäude den Koalitionsvertrag © dpa

    Ist der Koalitionsfrieden hergestellt?

    Die Große Koalition sprühte in den vergangenen Wochen nicht gerade vor Harmonie. Am Dienstagabend trafen sich die Spitzen der "GroKo" deswegen, um die größten Steine aus dem Weg zu räumen. Welchge Streitigkeiten wurden ausgeräumt? Welche Nicht? Und wie haben sich die Koalitionäre nach dem Treffen präsentiert? Fragen von Klemens Schulze an Hauptstadt-Korrespondent Robert Kiendl.  

Interview-Archiv

  • Papst Franziskus besteigt sein Flugzeug (Bild: DPA)

    Schulz: "Papst gibt Orientierung in einer orientierungslosen Zeit"

    Papst Franziskus spricht am Dienstag vor dem Europaparlament und vor dem Europarat in Straßburg. Als bisher einziger Papst hatte Johannes Paul II. 1988 eine Rede vor dem Parlament gehalten. Eingeladen hat ihn EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD), der eine politische Rede des Kirchenoberhauptes erwartet.

    Protest gegen Flüchtlings-Unterkünfte (Quelle: dpa)

    Stahmer will die Bereitschaft zur Flüchtlingsaufnahme wecken

    Die Volksseele kocht, wenn Flüchtlingscontainer in die eigene Nachbarschaft sollen. Deswegen hat Berlins Sozialsenator Czaja den "Beirat für Zusammenhalt" ins Leben gerufen: Prominente Berliner Politikerinnen und Politiker sollen mit den Menschen ins Gespräch kommmen, ihre Ängste ernst nehmen und um Verständnis werben. Eine davon ist Czajas Vorgängerin Ingrid Stahmer, die der Überzeugung ist: Die Hilfsbereitschaft steckt in den Berlinern!

    Ein PKW fährt an einem großen Schlagloch im Straßenbelag vorbei (Bild: dpa)

    Lieberknecht lehnt "Soli"-Vorstoß ab

    Nach dem Willen von SPD und Grünen soll der Solidaritätszuschlag ab 2020 in die Einkommens- und Körperschaftsteuer für Bund, Länder und Kommunen einfließen und auch westlichen Bundesländern zugute kommen. Doch bei den CDU-regierten Ländern stößt der Vorschlag auf wenig Gegenliebe. Die thüringische Ministerpräsidenten Christine Lieberknecht (CDU) lehnt es ab, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen und schlägt einen sogenannten Deutschland-Fonds vor.  

    Papst Franziskus spricht vor Europaparlament (Bild: dpa)

    Lochbihler enttäuscht von Papst-Rede

    In seiner Rede vor dem Europaparlament hat Papst Franziskus zur Rückbesinnung auf die Werte der Europäischen Union aufgerufen: zur Achtung der Menschenwürde und zur Solidarität mit den Armen. Barbara Lochbihler, außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion, hätte sich noch sehr viel deutlichere Worte des Papstes gewünscht.

    Legehennen sollen wegen der neuerlichen Vogelgrippe im Stall gehalten werden (Bild: DPA)

    Vogelgrippe: Ausgeweitete Stallpflicht, aber keine Gefahr

    Das Vogelgrippe-Virus H5N8 wurde bei einer Krickente auf einer Insel bei Rügen entdeckt. Der Bundeslandwirtschaftsminister empfahl daraufhin den Ländern, Maßnahmen zu ergreifen - zum Beispiel Geflügel vorsichtshalber in Ställen unterzubringen. Am Dienstagnachmittag hat das brandenburgische Verbraucherschutzministerien nun entschieden, die Maßnahmen auszuweiten. Gefahr für Verbraucher besteht aber nicht, sagt Dr. Klaus Reimer, Landestierarzt des Landes Brandenburg, im Gespräch mit Oliver Rehlinger.

    Proteste in Ferguson (US-Staat Missouri) nach der Erschießung des Teenagers Michael Brown (Bild: DPA)

    Jung + männlich + schwarz = Verdächtig

    Die Wut in Ferguson ist wieder aufgeflammt: Wie im August, nachdem ein weißer Polizist einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen erschoss, gibt es nun wieder Proteste, weil keine Anklage gegen den Polizisten erhoben wird. Professor Dr. Markus Kienscherf vom John F. Kennedy-Institut der FU Berlin glaubt, dass Afroamerikaner in den USA in puncto Strafverfolgung noch immer stark benachteiligt werden.

  • Rechte Demonstranten am 22.11.2014 in Marzahn-Hellersdorf (Quelle: imago)

    Grüne würdigen Protest gegen Neonazi-Aufmarsch

    Rechte wollten am Samstag in Berlin gegen geplante Flüchtlingsunterkünfte demonstrieren. Doch die Gegenwehr der linken Gruppen war enorm und blockierte den Protestmarsch gegen Flüchtlinge. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, letztlich blieb bis auf vereinzelte Rangeleien alles friedlich. Die Extremismus-Expertin der Grünen im Abgeordnetenhaus, Clara Herrmann, würdigte das zvile Engagement gegen Rechtsextremismus in Berlin.

    Das Portal zum Kunstmuseum in Bern (Bild: DPA)

    Museum Bern nimmt Gurlitt-Erbe an

    Jahrzehntelang behielt der Kunsthändler-Sohn Cornelius Gurlitt für sich, dass er mitten in München mit einem seit der Nazi-Zeit verschollen geglaubten Kunstschatz lebte. Inzwischen ist Gurlitt verstorben – und ein Streit um sein umstrittenes Erbe entbrannt. Seinen Bilderschatz hat er dem Kunstmuseum in Bern vermacht, doch es gibt Widerstand aus Gurlitts Familie. Das Museum nahm das Erbe an.

    Das Atomkraftwerk in Buscher im Iran (Bild: DPA)

    Verhandlungen mit dem Iran gehen weiter

    Die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm gehen in die entscheidende Phase. In Wien beraten die fünf UN-Vetomächte und Deutschland mit dem Iran über einen Kompromiss. Die Frist für eine Einigung läuft um Mitternacht aus. Die USA haben aber schon eine Verlängerung angeboten. Der Unionspolitiker Ruprecht Polenz warnte vor einer Verlängerung der Atomgespräche.

    Russlands Präsident Putin beim APEC-Gipfel (Bild: imago)

    Grüne: Dialog und entschiedene Haltung gegenüber Russland

    Im Konflikt mit Russland scheint die Diplomatie am Ende. Zweifel an einheitlicher Haltung der Bundesregierung gegenüber Russland und Präsident Wladimir Putin. Russland-Kritiker wollen das dt.-russ. Gesprächsforum "Petersburger Dialog" reformieren. Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, plädiert für eine europäische Politik aus Dialog und entschiedener Haltung.  

    Ein Obdachloser sitzt am 20.11.2014 in Berlin in einem Park auf einer Pritsche. Foto: dpa

    "Die Unsichtbaren": Obdachlose im Portrait

    Der Fotograf Reto Klar und die Autorin Uta Keseling von der "Berliner Morgenpost" haben im Februar 2014 Interviews mit den Gästen der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo geführt. Entstanden sind 52 Foto-Portraits von Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen kein Zuhause mehr haben. Jetzt stellt die Deutsche-Bahn-Stiftung die Schwarz-Weiß-Fotografien im Berliner Hauptbahnhof aus.

    Eine Frau mit Regenbogenfarben bemalt bei einer Demonstration in Berlin am 17.05.2014 - Foto: dpa

    Homophobie im Islam

    Eigentlich wollten sich am Vertreter des Berliner Lesben- und Schwulenverbandes mit Moslems am Montag in der Sehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln treffen, aber das Gespräch wurde von der Moschee-Gemeinde aber abgesagt. Das Treffen hatte heftige Kontroversen in den türkischen Medien und im Türkisch-Islamischen Dachverband der fast 900 Gemeinden in Deutschland ausgelöst. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer von Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V., Bernhard Heider.

    Strommasten vor Abendhimmel (Bild: dpa)

    Gabriel sucht den Kohle-Konsens

    Wirtschaftsminister Gabriel hat am Montag Vertreter der Energieversorger getroffen, um mit ihnen über eine Verringerung des  klimaschädlichen CO2-Ausstoßes zu diskutieren. Im Gepäck hat er ein Konzeptpapier, das vorsiieht, dass alle fossilen Kraftwerke bis 2020 pro Jahr 4,4 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen als heute. Das wäre tatsächlich ein großer Schritt in Richtung Klimaziel, sagt Stephan Kohler von der Deutschen Energie-Agentur (DENA).

  • Aufsteller mit dem Logo von Bündnis 90/Die Grünen stehen dem Tagungsgebäude der Bundesdelegiertenkonferenz (Bild: DPA)

    Das ewige Trauma "Veggie Day"

    Bei ihrem Parteitag in Hamburg will die Öko-Partei weg vom Image der "Verbots-Partei" kommen. Vielmehr möchten sich die Grünen als Freiheitspartei profilieren und spekulieren dabei sicher auch auf verprellte FDP-Wähler. Doch ganz ohne Flügelkämpfe wird das wohl kaum über die Bühne gehen. Michael Castritius spricht mit Angela Ulrich aus dem ARD-Hauptstadtstudio, die den Grünen-Parteitag beobachtet.  

    Ein gewalttätiger Demonstrant schlägt einen Polizeibeamten nieder (Bild: DPA)

    Bleiben die Demonstrationen friedlich?

    Steht Berlin ein "heißes Wochenende" vor mit Auseinandersetzungen zwischen Rechts- und Linksextremisten? Am Nachmittag wollen Neonazis, Rechtspopulisten und Anwohner gegen Wohncontainer für Flüchtlinge in Marzahn-Hellersdorf demonstrieren. Am Abend ist auch die jährliche Silvio-Meier-Demonstration von linken und linksextremen Gruppen in Friedrichshain mit 4000 Teilnehmern angemeldet. Berlins Innenstaatssekretär Bernd Krömer (CDU) kann eine Eskalation nicht ausschließen.

  • Bundesdelegiertenkonferenz in Kiel am 26.11.2011 (Foto: dpa)

    Grüne wollen ihr Profil schärfen

    Wie geht es weiter mit den Grünen? Um diese Frage soll es von heute bis Sonntag gehen, wenn die Partei am Freitag in Hamburg zu einer dreitägigen Bundesdelegiertenkonferenz zusammenkommt. In den Ländern sind die Grünen so stark wie nie. Aber im Bund ist eine Machtoption noch weit entfernt. Dafür wollten die Grünen ihr politisches Profil schärfen, kündigte der ehemalige Bundesminister und frühere Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin an.

    Geplantes Flüchtlingscamp beschäftigt Bürger (Quelle: dpa)

    Kolat: Zeichen gegen Rechts setzen

    Vor der geplanten Demonstration gegen Flüchtlingsunterkünfte in Marzahn-Hellersdorf am Sonnabend hat Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD) dazu aufgerufen, ein "Zeichen gegen Rechts" zu setzen. Es sei wichtig zu zeigen, dass es keinen Platz für Rechtsextreme gebe, die gegen Flüchtlinge hetzen, sagte die SPD-Politiker am Freitag im Inforadio. Kolat will an einer der Gegendemonstrationen teilnehmen, die ebenfalls geplant sind.  Die Polizei stellt sich darauf ein, dass sich an den Demos mehrere tausend Menschen beteiligen.

    Die Hand einer Frau am Triangelgriff eines Pflegebettes (Quelle: dpa)

    Glück fordert mehr Palliativmedizin

    Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) beschäftigt sich seit heute vormittag auf seiner Herbstvollversammlung mit dem umstrittenen Thema Sterbehilfe. Im Vorfeld der Bundestagsdebatte in der vergangenen Woche hatte sich die Laienorganisation bereits positioniert und sich gegen jede organisierte Beihilfe zum Suizid ausgesprochen. Eine Position, die auch Alois Glück teilt.

    Muslime beim Freitagsgebet vor der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem (Bild:DPA)

    "Die Radikalisierung hat zugenommen"

    Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem, bei dem zwei palästinensische Angreifer fünf Menschen töteten und weitere verletzten, droht eine weitere Spirale der Gewalt im Nahen Osten. Israels Ministerpräsident Netanjahu kündigte eine härtere Gangart an. Die Stimmung in Jerusalem ist angespannt, sagt Walter Klitz, den Direktor der Friedrich-Naumann-Stiftung in Israel und den palästinensischen Gebieten.

    Stadtentwicklungssenator Michael Müller (r, SPD) sitzt am 08.11.2014 beim Landesparteitag der Berliner SPD in Berlin nach seiner Antrittsrede als Kandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters neben Klaus Wowereit (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin (Quelle: dpa).

    Müller lobt Kompetenz der neuen Senatoren

    Der ehemalige Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), soll neuer Finanzsenator in Berlin werden. Das teilte der designierte Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit. Der derzeitige Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) verlässt den Senat. Das Amt des Stadtentwicklungssenators, das bislang Müller innehat, übernimmt der derzeitige Bürgermeister des Berliner Bezirks Lichtenberg, Andreas Geisel (SPD). Der designierte Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) hob die umfassenden Erfahrungen der neuen Senatoren hervor.

  • Thüringens Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow (Bild: dpa)

    Rot-rot-grüner Koalitionsvertrag für Thüringen

    Linke, SPD und Grüne in Thüringen haben ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Verhandlungsführerin der Linkspartei, Hennig-Wellsow, sagte, man verstehe sich als Reformbündnis. Dazu gehöre eine Gebietsreform mit weniger Kreisen. Frank Aischmann, Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio sagte im Gespräch mit Michael Castritius, die Linke sei tief gespalten. Daran könnte das Bündnis scheitern.

    Das Bohrfeld von ExxonMobil, aufgenommen am 06.10.2012 in Bötersen bei Rotenburg-Wümme. (Bild: dpa)

    Gas-Fracking nur in engen Grenzen

    Die Förderung von Gas aus tiefen Gesteinsschichten soll nach dem Willen der Bundesregierung in Einzelfällen und unter Auflagen erlaubt werden. Bundesumweltministerin Hendricks bezeichnete die Regeln als die stengsten, die es jemals für Fracking gab. Umwelt und Trinkwasser hätten die oberste Priorität. Angela Ulrich vom ARD-Hauptstadtstudio sagte im Gespräch mit Irina Grabowski, über die Details des Gesetzentwurfs werde es noch lange Debatten geben.

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US-Präsident Barack Obama empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 02.05.2014 im Oval Office im Weißen Haus in Washington (USA). (Bild: dpa)

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