Interviews

Eine türkische Fahne (Bild: dpa)

Konflikte an der türkischen Wahlurne in Deutschland?

Ab heute dürfen rund 1,4 Millionen Türken bundesweit den Präsidenten ihres Landes wählen. In Berlin geht es im Olympiastadion an die Wahlurne. Rund 140.000 Türken aus Berlin, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg können dort ihre Stimmen abgeben. Beobachter rechnen wegen der Urlaubszeit mit einer schwachen Wahlbeteiligung. Ayse Demir, Vize-Chefin der türkischen Gemeinde in Deutschland, befürchtet Konflikte und sieht im Wahlinteresse eine Botschaft an die deutsche Politik.

Palästinensische Muslime beten in der von einem israelischen Raketenangriff schwer zerstörten Moschee in Rafah im südlichen Gazastreifen (Bild: imago)

Israel: Falsche Strategie gegen Tunnelkrieger?

Militärisch ist die radikalislamische Hamas der israelischen Armee weit unterlegen. Trotzdem tut sich die israelische Armee schwer, die unterirdischen Waffenlager und Nahrungsmitteldepots der Islamisten auszuheben. Das israelische Militär fährt weiter Angriffe und selbst in Israel werden Stimmen laut, die den Geheimdiensten und dem Militär Vorwürfe machen. Terrorismusexperte Dr. Guido Steinberg sieht für Israel keine Chance die Tunnel zu vernichten.

"Fairplay geht vor Inklusion"

Viele hatten es schon befürchtet: Der unterschenkelamputierte Weitspringer Markus Rehm darf nicht bei der Leichtathletik-Europameisterschaft starten. Weil ihn seine Prothese bevorteilt, wie der Deutsche Leichtathletikverband DLV entschieden hat. Der Inklusionsbeauftragte des DLV, Gerhard Janetzky, wirbt im Inforadio-Interview um Verständnis für diese Entscheidung, sagt aber zugleich: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

"Wacken 3D" (Quelle: NFP/Filmwelt)

Ein Dorf im Metal-Rausch

Wacken: Heute beginnt in dem beschaulichen Ort wieder das größte Heavy-Metal-Festival der Welt. Zum 25. Mal empfängt das schleswig-holsteinischen 1.800-Einwohner-Dorf seine langhaarigen Gäste, rund 120 Bands spielen bis Samstagnacht auf sieben Bühnen gemäß dem Motto “Louder than Hell“. In den ersten Jahren machten die Gründer Thomas Jensen und Holger Hübner immer wieder Verluste – und heute?

Weitere Interviews

RSS-Feed
  • Feldaltar mit einem Nagelkreuz von Coventry in der temporären Kapelle an der Garnisonkirche in Potsdam (Quelle: imago)

    Kein Bürgerentscheid zur Potsdamer Garnisonkirche

    Mit viel Taktik hat die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend einen Bürgerentscheid zum Thema Garnisonkirche verhindert: Die sogenannte Rathaus-Kooperation aus SPD, CDU, Grünen, Potsdamer Demokraten und Freien Wählern unter Jakobs enthielt sich - obwohl sie eigentlich gegen das Bürgerbegehren war. Unser Landtagskorrespondent Alex Krämer erklärt die Zusammenhänge.

  • Ein Feuerwehrmann löscht eine brennende Ruine in Horlivka, Ukraine, 29. Juli 2014. Foto: dpa

    Lage in der Ukraine

    Die 28 Regierungen der Europäischen Union wollen heute offiziell die
    im Zuge der Ukraine-Krise geplanten Wirtschaftssanktionen gegen
    Russland beschließen. Beherrschendes Thema in Kiew sind jedoch nach wie vor die Kampfhandlungen im Osten des Landes, wie unser Korrespondent Jan Pallokat berichtet.

  • Aktienhändler am Börsenparkett in der Börse von Buenos Aires, Argentinien, Foto: dpa

    Argentinien vor der Staatspleite?

    Argentinien steht vor der Zahlungsunfähigkeit. Die letzte Gesprächsrunde im Schuldenstreit zwischen der argentinischen Regierung und zwei US-Hedgefonds ging am Mittwochabend (Ortszeit) ergebnislos zu Ende. Das Land sei jedoch noch auf jeden Fall solvent, sagte unser Südamerika-Korrespondent Julio Segador - und erklärte, warum.

  • Einzelne Ukrainer protestieren vor der französischen Botschaft in Kiew gegen Frankreichs Waffenexport nach Russland (Bild: DPA)

    "Keine zu hohen Erwartungen in der Ukraine"

    Wirtschaftssanktionen: Die EU greift zur bislang schärfsten Waffe, um Russlands Präsident Putin in seine Schranken zu verweisen. In der Ukraine wird diese Neuigkeit wohlwollend, eber eher beiläufig zur Kenntnis genommen. Im Fokus der ukrainischen Medienberichte stehen aber die militärischen Operationen im Osten des Landes. Aus Kiew berichtet ARD-Korrespondent Jan Pallokat im Gespräch mit Heiner Martin.

  • Zerstörungen in Gaza nach israelischen Militärschlägen (Bild: DPA)

    Aktuelles aus Gaza 30.07.2014 13:45

    Das israelische Militär hat für Teile des Gazastreifens eine vierstündige Feuerpause ausgerufen. Die Waffenruhe habe humanitäre Gründe, hieß es. Sie trat um 14.00 Uhr MESZ in Kraft und ist auf bestimmte Gebiete im dicht besiedelten Küstenstreifen beschränkt.  Aus Tel Aviv berichtet Christian Wagner. Mit ihm spricht Anne-Katrin Mellmann.

  • Kilometerlange Rohre, in denen Rohöl aus Russland in eine deutsche Erdölraffinierie transportiert werden (Bild: dpa)

    Hoffnung auf ein Einlenken Putins

    Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Ruprecht Polenz (CDU), glaubt an den Erfolg der EU-Sanktionen gegen Russland. Er hofft nun auf ein Einlenken des russischen Präsidenten Putin im Ukraine-Konflikt. Positiv aus EU-Sicht sei auch zu bewerten, dass sich die 28 Staaten auf einen Beschluss einigen konnten.

Interview-Archiv

  • Hartz-IV-Klagen: Ein Stapel mit Akten beim Sozialgericht Berlin

    Sozialverband schlägt Alarm

    Rund zehn Jahre nach Einführung von Hartz IV zieht der Sozialverband Deutschland (SoVD) ein vernichtendes Fazit: "Die Bilanz der Hartz-Gesetze ist niederschmetternd", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Mittwoch in Berlin. Im Inforadio-Interview monierte er vor allem die Art der Jobvermittlung, aber auch die seiner Meinung nach zu niedrigen Geldleistungen für Langzeitarbeitslose.

    "Das Leid der Kinder ist unermesslich"

    Schon mehr als 1250 Menschen sind durch die israelische Offensive im Gazastreifen ums Leben gekommen, und selten waren mehr Zivilisten unter den Opfern des seit Jahrzehnten wütenden Nahost-Konflikts. Auch am Mittwoch starben wieder zahlreiche Menschen, als ihr Haus im südlich gelegenen Chan Junis von Panzern beschossen wurde. Um die vielen Kinder, die jetzt ohne ihre gestorbenen Eltern auskommen müssen, kümmert sich ein SOS-Kinderdorf in Rafah. Der Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer, Louay Yassin, berichtet von schwer traumatisierten Kinderseelen.

    Der russische Präsident Wladimir Putin, AD: 16. Juli 2014, Foto: dpa

    Sanktionen können Putin innenpolitisch stützen

    Nach der Ansicht von Jens Siegert, Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Moskau, wird der innenpolitische Druck auf Putin wegen der Wirtschaftssanktionen nicht unbedingt zunehmen. Stattdessen könne er die Wirtschaftskrise Russlands nun mit dem Handeln von Europäischer Union und den USA begründen.

    ARCHIV - Die Kapelle an der Potsdamer Garnisonkirche (r.), aufgenommen am 16.07.2014 in Potsdam (Quelle: dpa)

    Potsdams Bürgermeister verteidigt Bauvorhaben

    Die Potsdamer Stadtverordneten kommen am Mittwoch zu einer Sondersitzung wegen des Wiederaufbaus der Garnisonkirche zusammen. Gegner dieses Vorhabens fordern die Auflösung der Stiftung Garnisonkirche. Oberbürgermeister Jann Jakobs will an dem Projekt festhalten: "Am Ende finden es alle gut", sagte er am Mittwochmorgen.

    Personen betreten eine Arbeitsagentur © dpa - Bildfunk
    Arbeitsmarkt

    Jobcenter "von Bürokratie entlasten"

    Der Städte- und Gemeindebund möchte, dass die Prozesse der Vergabe von Sozialleistungen vereinfacht werden. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Mittwoch. Wenngleich vieles gut funktioniere, gebe es noch immer Verbesserungsbedarf.

    Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan (Bild: imago)

    "Erdogan wird Machtbefugnisse erweitern"

    Caner Aver vom Institut für Türkei-Studien in Essen geht davon aus, dass Racep Tayyip Erdogan die Machtbefugnisse des türkischen Präsidenten ausweiten wird, sofern er die Wahl gewinnen sollte. Ab Donnerstag können in Ostdeutschland lebende Türken im Berliner Olympiastadion abstimmen, wer ihr neues Staatsoberhaupt werden soll.

  • Aufgebrochenes Fahrradschloss. (Bild: imago)

    Gubener fordern mehr Schutz gegen Grenzkriminalität

    Über Fahrrad- und Autoklau klagen viele grenznahe Orte in Brandenburg, ganz besonders die Bürger der Stadt Guben an der deutsch-polnischen Grenze. Hier nehmen laut Bürgermeister Fred Mahro auch die tätlichen Übergriffe auf die Bürger deutlich zu. Deshalb hat er nun der Landesregierung eine Petition übergeben.

    Traditionsfirma Rheinmetall, die Waffen herstellt; Quelle: rbb/Jule Sommer

    Streit um Rüstungsexporte

    Krieg im Gazastreifen, Krieg in der Ostukraine - an diesen Orten sterben Menschen durch Waffen, möglicherweise auch durch solche aus deutscher Produktion. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) kündigte an, Rüstungsexporte künftig strenger zu handhaben. Rainer Arnold, der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, unterstützt den Kurs von Gabriel.

    Zwei Tischschilder mit der Aufschrift "Verteidigung Zschäpe" und eines mit der Aufschrift «Angeklagte Zschäpe» stehen am 29.07.2014 auf der Anklagebank des Gerichtssaal A101 im Oberlandesgericht in München (Bayern). (Bild: dpa)

    NSU-Prozess geht weiter

    Am Dienstagmorgen ist der NSU-Prozess wieder aufgenommen worden. Die Angeklagte Beate Zschäpe wird weiter von ihren Pflichtverteidigern vertreten, obwohl sie dem Gericht mitgeteilt hatte, dass keine Vertrauensbasis mehr bestehe. Anwalt Mehmet Daimagüler, Vertreter der Familien mehrerer Mordopfer, ist über das "zerschnittene Tischtuch" verwundert. Schließlich habe die Angeklagte ihre Pflichtverteidiger selbst ausgesucht.

    US-Vorwürfe an Russland

    Die USA haben Satellitenaufnahmen vorgelegt, die beweisen sollen, dass Russland sich am Ukraine-Konflikt beteiligt. Unser Gesprächspartner Henning Riecke von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik hält diese Bilder für glaubwürdig. Es sei wichtig, „darauf zu beharren, dass Russland die Separatisten seit Monaten aktiv unterstützt.“

    Auf Russland kommen Wirtschaftssanktionen zu. (Bild: dpa)

    Ferber: EU wird Sanktionen verhängen

    Die Botschafter der 28 EU-Staaten treffen sich am Dienstag, um über weitergehende Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu entscheiden. In einem Brief an die Staats- und Regierungschefs hatte zuvor EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy um deren rasche persönliche Zustimmung gebeten. Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament, geht davon aus dass sich die EU-Staaten auf ein einheitliches Vorgehen einigen können.

    Ramy (li) und Shai (re) - Foto: rbb Inforadio/Marwa Eldessou´ky

    Di, 29.07.2014 - "Wir sollten uns die Hände reichen"

    Die Lage zwischen Israel und Palästina bleibt weiter angespannt. Marwa Eldessouky hat den 29-jährigen Palästinenser Ramy und den 32-jährigen israelischen Juden Shai an einen Berliner Café-Tisch gebracht. Beide kommen aus Berlin und haben Familie im Nahen Osten.

    Zerstörungen in Gaza nach israelischen Militärschlägen (Bild: DPA)

    "Das humanitäre Völkerrecht wird verletzt"

    Das Deutsche Rote Kreuz arbeitet eng mit dem Roten Halbmond zusammen. DRK-Chef Rudolf Seiters hat sich mit einem dringenden Appell an die Öffentlichkeit gewandt und eine Waffenruhe gefordert angesichts der katastrophalen Situation im Gaza-Streifen. Am Telefon beschreibt Seiters die aktuelle humanitäre Lage.

    Auf Russland kommen Wirtschaftssanktionen zu. (Bild: dpa)

    Ferber: EU wird Sanktionen verhängen

    Die Botschafter der 28 EU-Staaten treffen sich am Dienstag, um über weitergehende Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu entscheiden. In einem Brief an die Staats- und Regierungschefs hatte zuvor EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy um deren rasche persönliche Zustimmung gebeten. Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament, geht davon aus dass sich die EU-Staaten auf ein einheitliches Vorgehen einigen können.

  • Öllager in der libyschen Hauptstadt Tripolis brennt nach Rakenbeschuss (Foto: dpa)

    Libyen - Ein Land am Abgrund

    Bei Kämpfen um die Kontrolle des Flughafens in der libyschen Hauptstadt Tripolis ist ein riesiges Öldepot von Milizen in Brand geschossen worden. Die Übergangsregierung warnt vor einer Katastrophe für Mensch und Umwelt. Der Nahost-Experte Prof. Andreas Dittmann meint: "Wir erleben in Libyen, wie ein Staat zerfällt."

    Palästinensische Jugendliche protestieren gegen die Überfälle Israels auf den Gaza-Streifen (Bild: DPA)

    Differenzierte Aufklärung gegen Antisemitismus

    Seit den Demonstrationen gegen die israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen gibt es eine neue Diskussion über einen vermeintlichen Antisemitismus in Deutschland. Der Diplom-Psychologe und wissenschaftliche Mitarbeiter am Zentrum für demokratische Kultur in Berlin, Ahmad Mansour, fordert eine differenzierte Aufklärung von moslemischen Jugendlichen in den Schulen.

    Ein Teilnehmer zeigt am 24.05.2014 in Köln bei einer Wahl-Veranstaltung einen Teppich mit dem Bild des Türkischen Ministerpräsident Erdogan. Foto: dpa

    "Erdogans Chancen stehen gut"

    Am 10. August will sich der amtierende türkische Ministerpräsident Erdogan zum neuen Präsidenten des Landes wählen lassen. Erstmals dürfen auch die in Deutschland lebenden Türken mitwählen. Erdogans Chancen stünden gut, sagt der türkische Politikberater Ekrem Güzeldere.

    Edward Snowden (Quelle: dpa)

    "Da steht nichts von Videovernehmung"

    Die Opposition hat ihre Forderung nach einer Vernehmung von Edward Snowden vor dem NSA-Untersuchungsausschuss bekräftigt. Der Grünen-Politiker von Notz sagte hier im Inforadio, der Gesetzgeber habe dafür klare Regeln geschaffen, die man notfalls in Karlsruhe einklagen werde.

  • Bildausschnitt von Mund, Hand und Mikrofon eines als Hassprediger kritisierten Imam. Foto: dpa

    "Null-Toleranz gegen Antisemitismus"

    Wegen der anhaltenden Gewalt im Gaza-Streifen sind in Berlin auch heute wieder mehrere Kundgebungen angemeldet. Etwa 2000 Menschen wollen ab 14 Uhr auf dem Alexanderplatz für eine friedliche Lösung des Konflikts demonstrieren. Der SPD-Politiker Reinhold Robbe forderte "deutliche Worte" gegen judenfeindliche Äußerungen.

    Die ehemalige Rennfahrerin Heidi Hetzer und ihr Beifahrer Jordane Schönfelder posieren am 24.07.2014 in Berlin an einem Hudson Great Eight Oldtimer mit dem Baujahr 1930. - Foto: dpa

    "Fahren kann ich ja!"

    Am Sonntag startet Heidi Hetzer um 10 Uhr am Olympischen Platz eine Oldtimer-Tour um die Welt. Die ehemalige Rennfahrerin und Autohändlerin will in zwei Jahren durch 60 Länder fahren. Dass ihr 25-jähriger Co-Pilot Jordane Schönfelder keinen Führerschein hat, macht ihr dabei noch am wenigsten Sorge.

  • Großeinsatz der Polizei bei einem Spiel von Werder Bremen (Bild: DPA)

    Tschöpe verteidigt Bremer Alleingang

    Trotz des Länderspiel-Entzugs durch den DFB will die rot-grüne Landesregierung in Bremen standhaft bleiben: Der Fußball soll künftig an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligt werden, wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Tschöpe bekräftigte.

    Protesthemd in der Stillen Straße (Quelle: rbb/ Rautenberg)

    Fr, 25.07.2014 - Verlängerung für Seniorentreff "Stille Straße"

    Vor zwei Jahren hatte es um den Seniorentreff "Stille Straße" in Pankow richtig Rabatz gegeben. Der Bezirk wollte die Einrichtung schließen und daraufhin hatten die alten Menschen ihr Haus besetzt. Doch Ende des Monats drohte der endgültige Zapfenstreich. Doch jetzt gibt es neue Hoffnung für den Pankower Seniorentreff.

    Ein Mann mit Schläfenlocken nimmt teil an einer Demonstration zum Al-Kuds-Tag in Berlin 2013 (Quelle: dpa)

    "Symptom der Übersensibilität"

    Die aktuellen Diskussionen um die Al-Quds-Demonstrationen sind eher problematisch als hilfreich - so sieht es Armin Langer, der mit Neuköllner Freunden die Salaam-Schalom Initiative für ein friedliches Zusammenleben nicht nur von Juden und Muslimen gegründet hat. Für den aus Ungarn stammenden Juden ist der Marsch überbewertet.

    Wegweiser zeigen "Erziehinnen" und "Erzieher" an (Bild: DPA)

    Studie: Erzieherinnen fehlen

    In Deutschland werden etwa 120.000 zusätzliche Erzieherinnen in Kinderkrippen benötigt. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh hervor. veröffentlichte. Die Projektmanagerin Frühkindliche Bildung bei der Bertelsmann Stiftung, Kathrin Bock-Famulla, sagt, nur so eine hochwertige pädagogische Arbeit möglich.

    Jordanier protestieren gegen Israels Militärschläge gegen den palästinensischen Gaza-Streifen (Bild: DPA)

    Jordanien, ein stabiler Staat zwischen Konfliktherden

    Krieg in Gaza, Krieg im Irak, Krieg in Syrien - der Nahe Osten bleibt eine Krisenregion. Zum Abschluss unserer Serie "Konfliktherd Nahost" befassen wir uns mit Jordanien. Der Leiter des World Vision Büros in Amman, Steffen Horstmeier, beschreibt Jordanien als einen stabilen Staat, für den der Flüchtlingsstrom allerdings eine Herausforderung sei.

    Eine Fahne mit dem Aufdruck "Spreeufer für alle!" weht in Berlin (Bild: DPA)

    Renner: Kulturszene nicht verdrängen

    Das Projekt "Mediaspree" hat für mehr Unmut in der Bevölkerung gesorgt als so manches andere Bauvorhaben in Berlin. Die Anwohner befürchten u.a., dass sie durch höhere Mieten und andere Kosten vertrieben werden. Subkulturen beklagen die Vertreibung zahlreicher alternativer Kulturprojekte. Der Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten beim Regierenden Bürgermeister von Berlin, Tim Renner, sagte, Berlin müsse darauf achten, dass Liegenschaften der Stadt auch Platz für Kulturschaffende bieten.


    ARchivbild v. 18.08.2012: Demonstranten bei der alljährlichen Al-Quds-Kundgebung in Berlin, Foto: dpa

    Krömer: Polizei ist auf "Al-Quds-Tag" gut vorbereitet

    Am heutigen "Al-Quds-Tag" rufen Islamisten in Berlin zu einer anti-israelischen Kundgebung auf auf. Bei den Kundgebungen wird die "Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern" gefordert. Der Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Bernd Krömer (CDU), kündigte an, die Polizei werde gegen judenfeindliche und gewaltverherrlichende Parolen sofort einschreiten.

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US-Präsident Barack Obama empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 02.05.2014 im Oval Office im Weißen Haus in Washington (USA). (Bild: dpa)

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