Interviews

Abendstimmung auf Kiews Maidan-Platz (Bild: IMAGO)

Röttgen betont Wichtigkeit der Ukraine-Wahl

Kurz vor der Parlamentswahl in der Ukraine am Sonntag hat CDU-Außenpolitiker Röttgen auf die Bedeutung der Abstimmung hingewiesen. Es gehe nicht nur darum, der Aggression durch die pro-russischen Separatisten stand zu halten, sondern auch darum, die Ukraine zur Demokratie zu führen, sagte er im Inforadio.

Christine Lieberknecht (CDU), und Bodo Ramelow ( Die Linke) (Quelle: dpa)

Ramelow glaubt an seine Wahl noch im Dezember

Spätestens seit dem Ja der Grünen zu Koalitionsverhandlungen mit Linkspartei und SPD in Thüringen rückt der erste Ministerpräsident der Linkspartei immer näher: Bodo Ramelow ist zuversichtlich, noch in diesem Jahr zum Landesoberhaupt gewählt zu werden und freut sich vor allem über das große Vertrauen, das der möglichen Koalition bislang von SPD und Grünen entgegengebracht wird.

"Ein Kartell der Inkompetenz"

Der geschasste FBB-Manager Rainer Schwarz hat trotz des mutmaßlich auch von ihm mitverursachten BER-Desasters weiter Anspruch auf seine Gehaltszahlungen in Millionenhöhe. Entsprechend groß ist die Empörung in der Öffentlichkeit über den Richterspruch. Sven-Oliver Clausen findet das Urteil rechtens, sieht aber sowohl bei Schwarz als auch beim Aufsichtsrat Schuld an den Problemen des Flughafens.

Karstadt am Kurfürstendamm in Berlin (Quelle: imago)

Verdi kündigt Widerstand gegen Karstadt-Pläne an

Gut zwei Monate nach dem Einstieg von René Benko sind bei Karstadt die ersten wichtigen Entscheidungen getroffen worden. Der Chefsessel wurde mit Stephan Fanderl neu besetzt und sechs Filialen sollen geschlossen werden, darunter eine in Frankfurt/Oder. Verdi-Sprecherin Eva Völpel kritisiert die geplanten Maßnahmen: Schließungen ohne Investitionen seien der falsche Weg.

Weitere Interviews

RSS-Feed
  • Die Verhandlungsgruppe der Partei Die Linke mit Birgit Keller (l-r), Bodo Ramelow, Susanne Hennig-Wellsow und Steffen Dittes trifft am 25.09.2014 in Erfurt (Thüringen) zu einem neuen Sondierungsgespräch ein. Foto: dpa

    Fr 24.10.2014 | 16:05 - "Ich traue dieser Koalition nicht allzu viel zu"

    Bodo Ramelow könnte in Thüringen der erste Regierungschef der Linkspartei werden. SPD und Grüne stimmten Koalitionsverhandlungen mit den Linken zu. Der Grünen-Politiker Werner Schulz sieht ein mögliches Rot-Rot-Grünes Regierungsbündnis in Thüringen kritisch. Im Gespräch mit Leon Stebe erklärte Schulz die Gründe. 

  • Fußgängerampel vor der Karstadt-Filiale am Hermannplatz im Berliner Bezirk Kreuzberg (Quelle: dpa)

    Fr 24.10.2014 | 11:05 - Karstadt auf der Kippe

    Nach der Sitzung des Karstadt-Aufsichtsrats am Donnerstag kündigte der neu gewählte Vorstandschef Stephan Fanderl die Schließung von sechs Häusern an und stimmte die Belegschaften auf weitere Einschnitte ein. Jörg Funder, Professor für Unternehmensführung im Handel, spricht im Gespräch mit Oliver Rehlinger von einer 50/50-Chance für den Konzern – dafür sei aber eine größere Transformation nötig und die brauche Langmut.

  • Die Fahnen der EU-Mitgliedstaaten vor dem EU-Ratsgebäude in Brüssel (Bild: dpa)

    Fr 24.10.2014 | 05:44 - EU-Gipfel mit langer Agenda

    Die Staats- und Regierungschefs in Brüssel sprechen seit Donnerstag über die Klima- und Energiepolitik der EU. Aber auch über wirtschaftliche Fragen und die Lage in der Ukraine sowie über den Kampf gegen Ebola soll gesprochen werden. Welche Themen welche Priorität haben, klärt Alexander Schmidt-Hirschfelder mit Brüssel-Korrespondentin Bettina Meier.

Interview-Archiv

  • Pressekonferenz der Flüchtlinge der Gerhart-Hauptmann-Schule. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat die 45 im Gebäude gebliebenen Flüchtlinge aufgefordert, das Gebäude bis spätestens Ende Oktober zu verlassen (Quelle: imago).

    Flüchtlinge: Veit nimmt Bund in die Pflicht

    Vertreter von Bund und Ländern kommen heute in Berlin zu einer Flüchtlingskonferenz zusammen. Dabei will Kanzleramtsminister Altmaier mit den Chefs der Staats- und Senatskanzleien über die finanziellen Belastungen beraten, die durch die wachsende Zahl von Asylbewerbern und Kriegsflüchtlingen entstehen. Der SPD-Innenexperte Veit hält eine schnelle Hilfe des Bundes bei der Versorgung von Aslysuchenden für notwendig.

    "Damals war ein Flughafen noch ein Flughafen"

    Vor 40 Jahren wurde der Flughafel Berlin Tegel eingeweiht. Nur dank mehrerer Zusatzbauten kann er heute das Achtfache des Fluggastaufkommens bewältigen, das ursprünglich mal geplant war. Der Architekt von damals, Professor Dr. Meinhard von Gerkan, erklärt, warum man heutzutage von dieser Art des Flughafens weggekommen ist: Heutzutage müsse ein Flughafen in erster Linie eine Shopping-Mall sein.

    Nach dem Anschlag in Ottawa (Bild: imago)

    "Die Sicherheitsbehörden stecken in einem schlimmen Dilemma"

    Einiges spricht dafür, dass es sich bei dem Attentäter von Ottawa um einen Sympathisanten der Terrorgruppe "IS" handelt. Doch genau geklärt ist es noch nicht. Fest steht aber, dass die Sicherheitsbehörden in einem Dilemma stecken, sagt Terrorexperte Guido Steinberg: Selbst wenn ein Verdächtiger unter Beobachtung steht, kann ein Anschlag oft nicht verhindert werden.

    Der ehemalige Senator für Stadtentwicklung und künftige Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD) (Bild: DPA)

    "Flüchtlingspolitik zur Chefsache machen"

    Die CDU setzt offenbar große Hoffnungen in den designierten Bürgermeister Michael Müller (SPD): Der stadtentwicklungspolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Stefan Evers, geht davon aus, dass mit Müller eher Lösungen möglich seien als mit seinem Vorgänger. Vor allem in der Flüchtlingspolitik erwartet er von Müller ein entschlossenes Handeln.

    Asylbewerber gehen über das Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt (Bild: DPA)

    Vor dem Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt

    Die brandenburgische Integrationsbeauftragte Lemmermeier hat den heute stattfindenden Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt begrüßt. Lemmermeier sagte hier im Inforadio, sie sei froh, dass nun auf höherer Ebene zwischen Bund und Ländern über die Flüchtlingssituation gesprochen werde.

    Schwarz klagt gegen BER (Quelle: Grafik, rbb-Fernsehen)

    Ein halbfertiger Flughafen mit zwei Chefs

    Dem ehemaligen Berliner Flughafenchef Schwarz stehen Gehaltszahlungen in Millionenhöhe zu. Das hat das Landgericht Berlin nach rbb-Informationen entschieden. Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hatte Schwarz im Januar 2013 entlassen und ihm eine Mitschuld dafür gegeben, dass die Eröffnung des BER immer wieder verschoben werden musste. Das Gericht sieht dagegen Schwarz' Vertrag als ungekündigt an.  

    Reaktion auf Urteil Schwarz

    Der frühere Chef der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg, Schwarz, hat Anspruch auf Gehaltszahlungen in Höhe von rund einer Million Euro. Das hat das Landgericht Berlin entschieden. Es erklärte damit zwei Kündigungen für unwirksam. Schwarz hätten keine schwerwiegenden Pflichtverletzungen beim Bau des neuen Airports BER nachgewiesen werden können, hieß es zur Begründung. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Linken im Abgeordnetenhaus, Matuschek forderte im Inforadio eine Prüfung, ob das Urteil angefochten werden könne.

    ARCHIV - Dunkle Regenwolken liegen über dem Terminal des neuen Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in Schönefeld (Brandenburg) am 20.08.2013. Foto: dpa

    "Man hat sich gefreut, einen Sündenbock zu haben"

    Das Berliner Landgericht hat die Kündigung des früheren Chefs der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg, Schwarz, für unwirksam erklärt. Schwarz habe keine schwerwiegenden Fehler begangen, urteilten die Richter. Damit habe er Anspruch auf Gehaltszahlungen in Höhe von einer Million Euro. Der Vorsitzende des BER-Untersuchungsausschusses, der Piraten-Politiker Delius, wies Schwarz hier im Inforadio eine große Mitverantwortung bei den Pannen beim BER zu.

  • Die Flaggen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wehen am 12.06.2012 vor dem Gebäude des Europäischen Parlaments in Straßburg © dpa

    "Eine Sternstunde der Demokratie"

    Drei Wochen lang mussten sich die neuen EU-Kommissare den Anhörungen im Europa-Parlament stellen. Aber am Mittwoch  soll das gesamte Personalpaket abgesegnet werden,  am 1. November soll dann die neue EU-Kommission unter Jean-Claude Juncker die Arbeit aufnehmen. Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, lobt das langwierige Verfahren überschwänglich und glaubt, dass er am Mittwoch gute Kandidaten wählt.

    Salafisten bei einer Demonstration in der Innenstadt von Frankfurt am Main (Bild: DPA)

    Berliner Verfassungsschutz begrüßt Strafverschärfung im Kampf gegen IS

    Der Berliner Verfassungsschutz hat die geplante härtere Bestrafung von Sympathisanten der Terrormiliz Islamischer Staat in Deutschland begrüßt. Bernd Palenda, Leiter des Berliner Verfassungsschutzes, sagte im Inforadio, eine "Optimierung" der geltenden Strafvorschriften sei sicher hilfreich.

    Kinder von Asylbewerbern spielen auf dem Gelände der Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) am 13.09.2013 (Quelle: dpa).

    Flüchtlingsunterbringung: Berlin fordert Hilfe vom Bund

    Berlins Bildungs-Staatssekretär Rackles hat den Bund aufgefordert, bei der Unterbringung insbesondere minderjähriger Flüchtlinge zu helfen. Berlin brauche vom Bund finanzielle Unterstützung für die Flüchtlinge, die ohne Eltern in die Stadt kommen. Diese Zahl habe sich verdoppelt. Zugleich forderte Rackles den Bund auf, den Ländern Bundesimmobilien zur Verfügung zu stellen - zum Beispiel alte Kasernen oder große unbebaute Liegenschaften.

    Das Logo von Wikipedia unter einer Lupe (Bild: DPA)

    Ein Denkmal für die "größte Enzyklopädie der Menschheit"

    Wikipedia ist laut Selbstanzeige die "größte Enzyklopädie der Menschheit". Vor  13 Jahren ist das Online-Nachschlagewerk gegründet worden, es umfasst heute schon rund 27 Millionen Artikel in 285 Sprachen.  Jetzt ist der Wikipedia in Slubice gleich hinter der deutsch-polnischen Grenze ein Denkmal gesetzt worden. Der Soziologe René König vom Karlsruher Institut für Technologie geht jedoch keineswegs davon aus, dass es das mit Wikipedia gewesen ist – ein Ende sei nicht in Sicht, sagt er im Interview mit Oliver Rehlinger.

    Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) nach der SPD-Entscheidung zu rot-rot-grüner Koalition (Bild: DPA)

    CDU befürchtet Rückfall in DDR-Zeiten

    Weil die rot-rot-grüne Regierung in Thüringen kaum noch abwendbar ist, hat sich die bisherige Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) mit einem Appell an die SPD-Mitglieder gewandt: Die sollen gegen eine solche Regierung stimmen und so den ersten linken Ministerpräsidenten verhindern. Während dieses Vorgehen manchem merkwürdig erscheint, verteidigt der stellvertretende Unionsfraktions-Vorsitzende im Bundestag, Arnold Vaatz, den Rettungsversuch seiner Parteifreundin: Er hätte es genauso gemacht, sagt er im Interview mit Dörthe Nath.

    Freiwillige Helfer üben mit Schutzanzügen den Umgang mit Ebolapatienten (Quelle imago)

    DRK sucht Freiwillige für Ebola-Hilfe

    Das Deutsche Rote Kreuz versucht, den Menschen, die vom Ebola-Ausbruch in Afrika betroffen sind, zu helfen. Doch dafür werden freiwillige Helfer benötigt. Was diese mitbringen müssen und wie sie sich bewerben können, klärt Dörthe Nath mit DRK-Sprecher Dieter Schütz.

  • Das Internet bestimmt zunehmend unser Leben (BIld: imago)

    BITKOM fordert besseren Schutz des Datenverkehrs

    Vor Beginn des nationalen IT-Gipfels in Hamburg hat der Chef des IT-Branchenverbandes BITKOM, Rohleder, an die Bundesregierung appelliert, für einen besseren Schutz im Datenverkehr zu sorgen. Hier im Inforadio sagte Rohelder, die Regierung müsse die rechtlichen Bestimmungen verbessern.

    Motivbild: Menschen stehen am Freitag (08.10.2010) vor einer Unterkunft für Asylbewerber in München-Feldmoching (Oberbayern). Foto: dpa

    Unterricht in Containern?

    Der Bürgermeister des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf, Stefan Komoß, SPD, hat grundsätzlich mit Zustimmung auf die Pläne des Berliner Senats reagiert, in fünf Berliner Bezirken Unterkünfte aus Metallcontainern zu errichten. In unserem Programm sagte er am Dienstag, sein Bezirk werde alles tun, damit die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge gut funktioniert.

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe © dpa - Bildfunk

    Bundesregierung muss nicht früher informieren

    Die Bundesregierung muss den Bundestag nicht vorab über mögliche Waffenexporte unterrichten. Das hat am Dienstag das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. So weit reichten die Informationsrechte des Parlaments nicht, hieß es zur Begründung. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Ströbele hatte verlangt, dass solche Rüstungsexporte nicht im Geheimen vom Bundessicherheitsrat genehmigt werden dürften, sondern vom gesamten Bundeskabinett.

    Silhouetten von bewaffneten Islamisten © dpa

    Was treibt junge Männer zum IS?

    Die radikal-islamischen Kämpfer der Terrororganisation IS erhalten Zulauf aus aller Welt - auch aus Deutschland, und fast immer von jungen Männern. Woran liegt das? "Es ist das Bedürfnis, ein Held sein zu wollen und eine Gemeinschaft zu finden", sagt der Religionswissenschaftler Moussa Al-Hassan Diaw.

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (l) und der französische Finanzminister Michel Sapin im Finanzministerium in Berlin (Bild: DPA)

    Sparen und investieren - geht das zusammen?

    Der Vorschlag sorgte für Aufsehen: "50 Millarden sparen wir, und 50 Milliarden investieren Sie" - so der französische Finanzminister Macron am Montag bei einem Treffen mit seinen deutschen Kollegen Gabriel und Schäuble in Berlin. Was ist davon zu halten? 

    Wohncontainer stehen auf dem Gelände für Asylbewerber (Bild: DPA)

    Flüchtlingsheime in Berlin: Vorbereitungen laufen

    In Berlin gibt es eine Debatte über die Pläne des Berliner Senats, in den nächsten Monaten sechs Containerdörfer für insgesamt 2.400 Flüchtlinge bauen zu lassen. Einige betroffene Bezirksbürgermeister machen auf mögliche Probleme aufmerksam. Es geht unter anderem um die geplanten Standorte und Engpässe beim Schulangebot. Sind die Bedenken gerechtfertig? Fragen an die Bereichsleiterin für Flüchtlingsheime Berlin Internationaler Bund, Ute Sternal.

    Thüringens Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow (Bild: dpa)

    Thierse rät zu Gelassenheit bei Rot-Rot-Grün

    In Thüringen wird es voraussichtlich eine rot-rot-grüne Koalition geben. Nachdem sich am Montagabend der SPD-Vorstand einstimmig für den Regierungswechsel ausgesprochen hatte, stimmt nun die SPD-Basis ab. Stimmen die SPD-Mitglieder mit Ja und verlaufen die Koalitionsverhandlungen erfolgreich, wird Bodo Ramelow der erste Ministerpräsident der Linken. Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) plädierte für Gelassenheit.

  • Der designierte Regierende Bürgermeister Michael Müller reckt einen Blumenstrauß in die Höhe, während Raed Saleh (links) und Jan Stöß (rechts) applaudieren. (Quelle: dpa)

    Saleh: "Jetzt geht es um Geschlossenheit!"

    Der Berliner SPD-Fraktions-Chef Saleh hat an die Abgeordneten seiner Partei appelliert, den Nachfolger für das Amt des Regierenden Bürgermeisters  zu unterstützen. Saleh sagte hier im Inforadio, jetzt gelte es, die Regierungsfähigkeit des Senats zu garantieren.

    Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) demonstrieren am 01.03.2013 in Berlin vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen über die Einkommen von rund 137 000 Beschäftigten der Deutschen Bahn und sechs anderer Nahverkehrsbahnen. (Bild: dpa)

    Hommel appelliert an GdL

    Die Eisenbahngewerkschaft EVG hat an die  Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer appelliert, wieder mit der Deutschen Bahn zu verhandeln. Der Vize-Chef der EVG, Hommel, schlug der konkurrierenden Lokführer-Gewerkschaft GDL zudem erneut vor, wieder zusammenzuarbeiten.

    Liberische Helfer tragen den Leichnam eines Ebola-Opfers aus den Vororten Monrovias. (Bild: dpa)

    Nooke fordert Abstimmung in der EU

    Die Außenminister der Europäischen Union beraten am Montag über Möglichkeiten, die Ebola-Epidemie besser zu bekämpfen. Bei dem Treffen in Luxemburg liegt bereits ein Vorschlag von Außenminister Steinmeier auf dem Tisch. Der SPD-Politiker schlägt vor, eine zivile EU-Mission nach Westafrika zu schicken. Der Afrika-Beauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, sagte hier im Inforadio, die EU müsse ihre Hilfe besser koodinieren.

    Ein Mann im gelben Schutzanzug wird desinfiziert

    Bundeswehr bereitet sich auf Einsatz vor

    Heute beginnen bei der Bundeswehr die Vorbereitungen für freiwillige Einsätze in den Ebola-Krisengebieten. Zunächst werden 40 Freiwillige fünf Tage lang auf einem Bundeswehr-Gelände in Hamburg geschult. Sie sollen Mitte November in Afrika zum Einsatz kommen. Oberstleutnant Matthias Frank erklärte hier im Inforadio, wie die Schulung aussieht und was passiert, wenn sich trotz aller Schutzmaßnahmen doch einer der Helfer mit Ebola infiziert.

    Michael Müller im Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg)

    Müller gegen vorgezogene Bürgermeister-Wahl

    Michael Müller wird Berlins nächster Regierender Bürgermeister. Damit hätte noch vor kurzem niemand gerechnet, denn seit er 2012 von Jan Stöß vom Thron gestoßen wurde, galt Müller als verbrannt. Nach dem bisherigen Fahrplan soll Müller bei einem SPD-Parteitag am 8. November offiziell nominiert und bei der letzten Abgeordnetenhaussitzung am 11. Dezember gewählt werden. Müller lehnte im Inforadio-Interview eine vorgezogene Wahl zum Regierenden ab und forderte seine unterlegenen Mitbewerber beim Parteivotum zur Solidarität auf.

    Rauch über der Stadt Kobane nach einem Luftangriff; im Vordergrund ein Panzer - Foto: dpa

    Kurden in Kobane bestätigen US-Waffenlieferungen

    Zum ersten Mal hat das US-amerikanische Militär Waffen, Munition und Medizin für die kurdischen Kämpfer in der nordsyrischen Stadt Kobane abgeworfen. In die Stadt also, die seit Wochen von der Terrorgrupe "Islamischer Staat" belagert wird. Björn Blaschke, ARD-Korrespondent, meint, die Waffen dürften den Kämpfern helfen und die Grenze zwischen Kobane und der türkischen Grenze sichern.

    Stimmen des SPD-Mitgliedervotums zur Wowereit-Nachfolge werden ausgezählt (Quelle: dpa)

    Michael Müller - die Zukunft der Berliner SPD?

    Die Berliner SPD-Mitglieder haben viele Beobachter überrascht und Michael Müller mit komfortabler Mehrheit zum Nachfolger Klaus Wowereits gewählt - und das gleich im ersten Wahlgang Der Politikwissenschaftler und Parteienforscher Gero Neugebauer meint, es werde Müller gelingen, das Klima in der Koalition zu pflegen und und realistische Ziele zu setzen.

    Berlin baut Containerdörfer für Flüchtlinge

    Der Berliner Senat lässt in den nächsten Monaten sechs große Containerdörfer für 2400 Flüchtlinge bauen. So soll Wohnraum für die steigende Zahl von Ankömmlingen entstehen. Sozialsenator Maio Czaja sagte, die Container würden an Standorten in fünf Bezirken errichtet. Dort könnten jeweil zwischen 300 und 480 Menschen wohnen. Nina Amin, landespolitische Reporterin des rbb, schildert im Gespräch mit Leon Stebe Einzelheiten.

  • Bahnstreik - Bremslicht eines ICE (Bild: dpa)

    Welche Züge fahren? - Überblick der Bahn

    GdL-Chef Claus Weselsky geht aufs Ganze: Ausgerechnet zum Ferienbeginn an diesem Wochenende und an einem Bundesliga-Spieltag hatte seine Lokführer-Gewerkschaft am Freitag erneut zu einem bundesweiten Streik aufgerufen - dem zweiten binnen einer Woche. Seit 2 Uhr früh stehen die meisten Züge still. In Ballungsgebieten kann die Bahn nur ein sehr ausgedünntes Angebot umsetzen, im Fernverkehr fährt maximal jeder dritte Zug, wie Bahnsprecher Achim Stauß berichtet.

    Bahnstreiks laufen - Kritik an GdL

    Die Lokführer-Gewerkschaft GDL hat am frühen Morgen ihren zweitägigen Streik im Personenverkehr der Bahn begonnen. Betroffen ist der Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr, wie die Bahn mitteilte. Der Ausstand trifft nicht nur Wochenendpendler, sondern auch viele Urlaubsreisende, weil in neun Bundesländern Schulferien beginnen oder enden. Der CDU-Arbeitspolitiker Peter Weiß zeigt dafür wenig Verständnis und kritisiert die Begründung der GdL für die neuen Streiks.

    Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (Parteilos) erklärt am 17.10.2014 in Berlin seinen Rücktritt zum Dezember dieses Jahres. (Bild: dpa)

    "Reisende soll man nicht aufhalten"

    Berlins Finanzsenator macht Schluss mit der Politik, tritt zusammen mit Klaus Wowereit zurück. Er sagte, das sei eine persönliche Entscheidung unabhängig vom Mitgliedervotum in der SPD. Der Koalitionspartner CDU bedauert Nußbaums Abtritt, betont aber zugleich: "Die Personaldiskussionen bei der SPD müssen jetzt aufhören", wie CDU-Generalsekretär Kai Wegner im Inforadio sagte.   

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US-Präsident Barack Obama empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 02.05.2014 im Oval Office im Weißen Haus in Washington (USA). (Bild: dpa)

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