auf dem Podium v.l.n.r. Alexander Hug, Liana Fix, Johanna Bussemer, Rostyslav Ogryzko und Dietmar Ringel
Inforadio/Begzada Kilian
Bild: Inforadio/Begzada Kilian

- Keine Stille nach dem Schuss

Im September 2014 unterzeichneten Vertreter der Ukraine, Russlands, Frankreichs und Deutschlands das erste Minsker Abkommen, um den Konflikt mit diplomatischen Mitteln zu lösen. Die Ostukraine drei Jahre nach dem ersten Minsker Abkommen, darüber diskutiert Dietmar Ringel mit seinen Gästen.

Seit Februar 2014 dauert der bewaffnete Konflikt in der Ostukraine an. Prorussische Separatisten haben die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk proklamiert, die sich von der Ukraine abspalten wollen. Im September 2014   kam es zur Vereinbarung  des  ersten Minsker Abkommens. Der Minsk-Prozess dauert bis heute an, mittlerweile wurde ein weiteres Abkommen – Minsk 2 -  unterzeichnet. Obwohl der darin vereinbarte Waffenstillstand weitgehend eingehalten wird, kann von Frieden in der Region keine Rede sein. Wir wollen darüber diskutieren, wie die Lage entspannt und der Konflikt dauerhaft gelöst werden kann, welche Verantwortung die Vertragsseiten der Minsker Abkommen haben und wie die Menschen in der Ostukraine unter diesen Bedingungen leben.

Darüber diskutieren:

Alexander Hug 
Vizechef der OSZE Beobachtermission in der Ukraine

Johanna Bussemer
Leiterin des Referates Europa im Zentrum für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Rostyslav Ogryzko    
Gesandter-Botschaftsrat der Ukraine in Deutschland

Liana Fix
Körber Stiftung, Programmleiterin Internationale Politik

Aufzeichnung einer Öffentlichen  Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) vom 14.09.2017.

Sendung

Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

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