Podium von l.n.r. Wolfgang Thierse, Britta Haßelmann, Harald Asel, Wolfgang Merkel und Matthias Zimmer (Bild: Inforadio/Kilian)
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- Volkspartei - Auslaufmodell oder Stabilitätsanker?

Das Willy-Brandt-Gespräch 2017: Die Parteienlandschaft wird kräftig durchgerüttelt. Braucht es weiter die gesellschaftliche Bindungsfähigkeit der Großen? Was unterscheidet sie wirklich von Klientel– oder Themaparteien? Im Wahljahr 2017 zeigt sich auch die Rolle von Programmatik und Personen. Harald Asel diskutiert mit seinen Gästen.

Was ist los in der deutschen Parteienlandschaft? 2016 schien die Fragmentierung munter fortzuschreiten. In diesem Frühjahr brachte der "Schulz-Effekt" steigende Partei-Eintrittszahlen, auch jenseits der SPD. Aber fast überall gehen aus Wahlen nur noch große Koalitionen oder Dreier-Konstellationen hervor. Sind Wahlergebnisse im 30 Prozent-Bereich noch Ausweis für milieuübergreifende Parteien? Andererseits scheinen die großen Fragen der Gegenwart nur noch in breitem Konsens beantwortbar zu sein. Sind die Volksparteien Garant für Kontinuität? Und was wurde aus den Träumen der Kleinen, auch zu den Großen zu gehören?

Podiumsgäste:

Wolfgang Thierse, MdB
Kuratoriumspräsident der Willy-Brandt-Stiftung, SPD

Britta Haßelmann, MdB
Erste parlamentarische Geschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen

Prof. Dr. Wolfgang Merkel
Direktor der Abteilung Demokratie und Demokratisierung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Prof. Dr. Matthias Zimmer, MdB (CDU)

Eine Veranstaltung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) vom 31.05.2017.

Erstsendung:
04.06.2017

Sendung

Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

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