Sa, 25.05.2013 | 04:18 Uhr
In Spanien, Italien und Griechenland ist die Arbeitslosigkeit unter den jungen Menschen erschreckend hoch. Trotz guter Ausbildung gibt es keine Beschäftigung. Selbst Studenten mit guten Abschlüssen haben keine Zukunft. Was tun?! In dieser Situation könnte die "Duale Ausbildung“ in Deutschland europaweit Vorbild für die berufliche Ausbildung werden. Verschiedene Länder haben bereits Interesse an der zweigleisigen Berufsausbildung bekundet. Dabei ist die duale Ausbildung längst in die Jahre gekommen.
Das Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen feiert in diesen Wochen sein hundertjähriges Bestehen. Am 1. Oktober 1912 wurde die Berufsschule für Versicherungen in Berlin gegründet. Wir fragen nach: Ist die Berufsausbildung im Betrieb und in der Schule zukunftsfähig? Welche Chancen ergeben sich für die jugendlichen Berufsschüler? Engagieren sich die Beteiligten – Betriebe, Schule, Staat - genügend, um die Ausbildung fit für die nächsten 100 Jahre zu machen? Welche Strukturen haben sich bewährt? Was müsste erneuert werden? Und wie steht es um die Vorbildfunktion in Europa?
Podiumsgäste:
Gerold Ihnken
Schulleiter des Oberstufenzentrums Banken und Versicherungen Berlin
Silke Kreuter
Landesbank Berlin, Ausbildungsleiterin bei der Landesbank Berlin
Ludger Pieper
Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Michael Teutsch
Referatsleiter für "Allgemeine und berufliche Bildung in Europa 2020 / Länderanalyse" bei der
Europäischen Kommission in Brüssel
sowie den OSZ-Schülern Angela Binias und Kevin Kraftmeyer
Moderation:
Ute Holzhey,
Leiterin der Inforadio-Wirtschaftsredaktion
Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung des Oberstufenzentrums Banken und Versicherungen in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) vom 26.09.2012.