Mi, 19.06.2013 | 22:42 Uhr
775 Jahre Berlin - und noch immer ist die Stadt nicht fertig. Aufgeschlossen, kritisch, aber auch starr und unbeweglich - welche Klischees halten einer genauen Betrachtung stand?
Berlin ist eine Metropole, die sich deutlich unterscheidet von anderen in der Welt. Was nicht zuletzt an denen liegt, die gekommen sind, um zu bleiben. Im Rahmen des Forums begegnen wir in einer dreiteiligen Reihe „Berlinmachern“ und fragen danach, was die bewegt, die in Berlin was bewegen.
Den Auftakt macht Hatice Akyün. 1969 in einem anatolischen Dorf geboren, kam sie als Kleinkind nach Deutschland. Seit 2001 lebt und arbeitet die Autorin und Journalistin in Berlin. 2011 erhielt sie den Integrationspreis des Landes. Zu einer der wichtigen Debatten der Stadt betont sie streitbar: "Wir haben kein Integrationsproblem. Wir haben ein Bildungsproblem!“
Aber weil niemand für sich alleine "Berlinmacher“ sein kann, begegnen wir im Berlinmacher-Salon auch weiteren Akteuren der Stadt, mit denen etwas bewegt werden kann - und auf ein Publikum, das mitreden darf.
Eine Diskussion mit:
Hatice Akyün
und
Sigrid Klebba
Staatssekretärin für Jugend und Familie in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Moderation:
Harald Asel
Inforadio (rbb)
Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung des Stadtmuseums Berlin in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) vom 18.06.2012. Im Begleitprogramm zur Ausstellung ”Berlinmacher. 775 Portraits - ein Netzwerk” im Ephrimpalais.