Mi, 16.05.2012 | 23:44 Uhr
Das 59. Zukunftsgespräch
Kaum eine andere Stadt in Europa hat zurzeit eine ähnlich lebendige, vielfältige und anziehende Kunstszene wie Berlin. Neben rund 6000 bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt gibt es in der Stadt hunderte Museen, Galerien sowie Sammler, Händler und Agenturen. Zusammen mit den großen Kunstfestivals und Ausstellungen prägen sie Berlins Ansehen als Kunstmetropole – aber auch als Kunstmarkt.
Andererseits gibt es wohl in kaum einer anderen Stadt so viele Künstler, die unentdeckt, unbezahlt und ungesehen Kunstwerke schaffen und vom Kunstmarkt unbeachtet bleiben. Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftkrise ist Kunst mehr als je zuvor zum Anlage- und Spekulationsobjekt geworden. Vom Kunstmarkt profitieren außerdem zahlreiche vor- und nachgelagerte Wirtschaftszweige – von Fotoateliers und Druckereien bis zu Transportfirmen und Versicherungen, neue Geschäftsfelder entwickeln sich. Der Berliner Kunstmarkt ist einer der wichtigsten Kreativwirtschaftszweige der Stadt. Gute Gründe also, über Kunst, Künstler und den Markt in Berlin zu diskutieren.
Podiumsgäste:
Marek Claaßen,
Gründer und Direktor von artfacts.net
Volker Diehl,
Galerie Volker Diehl
Valeska Hageney,
Kunstagentin, Art Agency Berlin
Erika Hoffmann-Koenige,
Sammlung Hoffmann
Barbara Wiegand,
Kulturredaktion inforadio vom rbb
Moderation: Harald Asel
Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung von PROJEKT ZUKUNFT der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Zusammenarbeit mit Inforadio/rbb vom 07.12.2011.