Wirtschaft aktuell

Der deutsche Wirtschaftsfachmann Henrik Enderlein bei einer Pressekonferenz in Paris, 27. November 2014 - Foto: dpa

"Größtes Börsenbeben seit 2008"

Die Buchmacher in den Wettbüros haben sich gründlich geirrt: Entgegen ihren Vorhersagen haben sich die Briten mehrheitlich für einen Austritt aus der EU ausgesprochen. Jetzt ist der Crash da - weltweit brachen die Kurse an den Börsen ein. Über die Folgen an den Wirtschafts- und Finanzmärkten spricht Irina Grabowski mit Henrik Enderlein, Professor für Politische Ökonomie an der Hertie School of Governance in Berlin.

 

 

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Apropos Wirtschaft

Börse in Frankfurt/Main nach Brexit-Abstimmung (Bild: Frank Rumpenhorst/dpa)

Wie reagiert die Wirtschaft auf den Brexit"?

Zwei Jahre wird nun verhandelt werden über den Austritt, dann sind die Briten raus aus der Europäischen Union. Ein politisch einiges und wirtschaftlich vereinigtes Europa muss neu gestaltet werden. Um wirtschaftliche Aspekte der britischen Austrittsentscheidung geht es in dieser Ausgabe "Apropos Wirtschaft" von Gerd Dehnel.

Eine Überreaktion des Marktes?

Nach dem EU-Referendum in Großbritannien sind die Wertpapierbörsen auf Talfahrt. Auch die Gemeinschaftswährung Euro und das Britische Pfund verlieren massiv. So haben das die Finanzprofis an den Börsen nicht erwartet. Einige von ihnen hat André Tonn aus der Inforadio-Wirtschaftsredaktion gesprochen.

Illustration_ Brexit (Bild: colourbox.com)

Brexit-Reaktionen aus Industrie und Außenhandel

Es ist amtlich: Die Briten sind raus. Damit ist jener Fall eingetreten, den insbesondere die Wirtschaft im Vorfeld als Katastrophenfall bezeichnet hat. Wie geht's jetzt weiter? Anna Corves aus der Inforadio-Wirtschaftsredaktion mit Reaktionen aus Handel und Industrie.

Der Schriftzug "Digitale Zukunft" an einem Zug der Bahn (Bild: Rainer Jensen /dpa)

Digitalisierung soll Bahn wirtschaftlicher machen

Vor noch nicht allzu langer Zeit knirschte es heftig zwischen der Bahn, Zugherstellern und den Behörden. Nagelneue Züge bekamen beim Eisenbahn-TÜV keine Zulassung und die Bahn musste mit abgewirtschafteten Wagen fahren. Bei der Digitalisierung der Schiene soll die Zusammenarbeit reibungsloser laufen. In Berlin verständigten sich das Bundesverkehrsministerium, die Bahnindustrie und die Bahn darauf, den digitalen Umbau mit staatlichen Hilfen gemeinsam voranzubringen. Ein Beitrag von Johannes Frewel.

Auf eine Europafahne fallen Euro-Münzen (Bild: Uli Deck/dpa)

Die Geldwelt vor dem Brexit-Ergebnis

Kommt es zu einem Aktien-Crash? Geht den Banken vielleicht das Geld aus? Müssen die Zentralbanken eingreifen? All diese bangen Fragen haben sich Investoren an den Finanzmärkten in den Wochen vor dem EU-Referendum in Großbritannien gestellt. Wahre Schreckens-Szenarien haben Volkswirte entworfen für den Fall, dass Großbritannien aus der Europäischen Union ausscheidet. Und jetzt ist der Tag da: am Donnerstag entscheiden die Briten über Gehen oder Bleiben. Ein Gespräch mit Christiane Gronau aus der Inforadio Wirtschaftsredaktion.

Illustration Konjunktur (Bild: colourbox.com)

Konjunkturprognose DIW

Politisch wie ökonomisch gesehen sind es unruhige Zeiten - doch bisher schlägt sich die deutsche Wirtschaft wacker. Wie sie die Gesamtlage für die Konjunktur einschätzen, ihre Stärken, Risiken und Nebenwirkungen - dazu haben sich haben Banker, Wirtschaftsforscher und Handelsexperten auf einer Tagung ausgetauscht. Anna Corves war dabei.

Matthias Müller (2.v.r.), Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, sitzt am 22.06.2016 auf dem Podium bei der Hauptversammlung der Volkswagen AG in Hannover (Niedersachsen). (Bild: Sebastian Gollnow/dpa)

VW demonstriert Bescheidenheit

Vor Beginn der Hauptversammlung von VW in Hannover haben Demonstranten Stimmung gegen die VW-Manager gemacht mit Transparenten wie "Umweltverbrecher sollten nicht entlastet werden" oder "Die Verantwortlichen sollen zahlen". Zum ersten Mal seit Bekanntwerden des VW-Abgas-Skandals haben Aktionäre Gelegenheit, das Management zur Rede zu stellen. Die wichtigste Frage wird sein: Haben die Manager über das Ausmaß des Skandals Bescheid gewusst?  Ein Gespräch mit Inforadio-Wirtschaftsredakteurin Christiane Gronau.

Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen protestieren vor dem SPD-Konvent gegen TTIP und CETA (Bild: imago/Christian Ditsch)

Foodwatch: Schlechterer Verbraucherschutz durch TTIP

Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat und die angestrebte weitere Zulassung haben zu einer heftigen Debatte geführt. Für solche und andere Produkte gibt es bei uns in Zulassungsverfahren umfangreiche Studien, die vorsorglich die Wirkung auf die menschliche Gesundheit untersuchen. Das ist jedoch nach einer Studie der Foodwatch-Lebensmittelschützer durch das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA sowie Kanada in Gefahr. Ein Beitrag von Johannes Frewel.

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Ein Mann arbeitet bei Rolls Royce im Dahlewitz bei Blankenfelde (Bild: Rolls Royce)

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

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Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.