Sabina Matthay [Foto: Annette Koroll]

Zwölfzweiundzwanzig - Das Gespräch am Wochenende mit Sabina Matthay

Das große Gespräch am Wochenende - das sind 38 Minuten intensiver und auch kontroverser Diskurs mit hochrangigen Studiogästen über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

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Zwölfzweiundzwanzig, 19.08.2017, 12:22 Uhr - Von Currywurst und Parmaschinken

Sabina Matthay spricht mit Christine Ott, Professorin für italienische und französische Literaturwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, über Mythen der Esskultur. Der Mensch braucht Fett, Kohlehydrate und Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine zum Überleben. Aber damit hören die Gewissheiten der Ernährung auch schon auf. In dem Gespräch mit Christine Ott wird es um Gastro-Chauvinismus, Stilldebatte und "food porn" gehen. (Whg vom 20.05.2017)
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Zwölfzweiundzwanzig, 12.08.2017, 12:22 Uhr - Schlägt die Stunde der Populisten?

Die AfD ist keine fünf Jahre alt, aber schon jetzt bindet die noch junge Rechtsaußen-Partei große Teile des Wählerpotenzials rechts der Union. Sie sitzt in 13 von 16 Landesparlamenten sowie im Europaparlament. Und sie hat realistische Chancen, im September auch den Sprung in den Bundestag zu schaffen. Gelingt es der AfD, sich als Partei rechts der Union im politischen Spektrum der Bundesrepublik als ernst zu nehmende Kraft zu etablieren? Sabina Matthay spricht mit Alexander Gauland, Landesvorsitzender der AfD Brandenburg und AfD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl.
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Zwölfzweiundzwanzig, 06.08.2017, 12:22 Uhr - Liberale: Wider die asymmetrische Demobilisierung durch die Kanzlerin

Die Entscheidung zwischen Union und Sozialdemokraten scheint gefallen, in den Umfragen liegt die CDU/CSU konstant vor der SPD. Spannend wird die Bundestagswahl durch das Duell der Königsmacher. Dass die politisch und personell erneuerten Liberalen dazugezählt werden, ist an sich schon ein großer Erfolg nach der verheerenden Schlappe von 2013. Mit welcher Strategie will die FDP Platz drei erobern? Hat sie außer Christian Lindner ministrabeles Personal? Sabina Matthay spricht darüber mit Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP.
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Zwölfzweiundzwanzig, 29.07.2017, 12:22 Uhr - Özdemir: "Merkel muss Diesel-Skandal zur Chefsache machen!"

Für die Grünen läuft es nicht rund. Das große Wahlkampfthema ist nicht gefunden, triviale Debatten und Konzeptlosigkeit zum aktuellen Zeitgeschehen haben die Glaubwürdigkeit der Partei angeschlagen. Gerade beim Thema innere Sicherheit herrscht Ratlosigkeit und das Bemühen, sich auf keinen Fall für dieses oder jenes Bündnis auszusprechen, wirkt alles andere als kraftvoll. Das schlägt sich in schwächelnden Umfragewerten nieder. Sind die Grünen überhaupt noch relevant, wird der Wahlkampf der Grünen zum Existenzkampf? Sabina Matthay spricht darüber mit Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Spitzenkandidat der Partei für die Bundestagswahl.
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Zwölfzweiundzwanzig, 22.07.2017, 12:22 Uhr - Protest- oder Gestaltungspartei? Die Partei DIE LINKE im Bundestagswahlkampf

DIE LINKE strebt ein zweistelliges Wahlergebnis an und eine linke Mehrheit im Bundestag. Aber ist die Partei der Aufgabe gewachsen, die große Koalition abzulösen? Oder treibt sie die Wähler eher in Richtung CDU? Sabina Matthay spricht mit Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE.
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Zwölfzweiundzwanzig, 15.07.2017, 12:22 Uhr - Wer sind wir, was wollen wir und brauchen wir eine Leitkultur?

Nicht nur CDU-Politiker wie einst Friedrich Merz oder gerade Lothar de Maiziere bewegt diese Frage, sondern auch den Berliner SPD-Politiker Raed Saleh. Der gebürtigen Palästinenser gibt eine eindeutige Antwort: "Ich Deutsch" nennt er sein Buch, in dem er Demokratie und Weltoffenheit als Grundlagen unserer gesellschaftlichen Stabilität das Wort redet. Sabina Matthay spricht mit Raed Saleh über neue Spielregeln für unsere Gesellschaft.
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Zwölfzweiundzwanzig, 08.07.2017, 12:22 Uhr - Der gescheiterte Putsch in der Türkei und seine Folgen – ein Jahr danach

Im Juli 2016 scheiterte in der Türkei ein Umsturzversuch des Militärs gegen die Regierung von Staatspräsident Erdogan. Laut Erdogan ein "Geschenk Allahs", das seiner Regierung die Verhängung des Ausnahmezustands ermöglichte. Bis heute sind viele Grundrechte außer Kraft gesetzt. Auch die Meinungs- und Pressefreiheit ist massiven Angriffen ausgesetzt. Viele Journalisten sitzen in Haft, von der vielfältigen türkischen Medienlandschaft ist wenig übrig. Sabina Matthay spricht mit der Journalistin Kristina Karasu über eine Türkei ohne freie Medien.
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Zwölfzweiundzwanzig, 01.07.2017, 12:22 Uhr - Friedenseinsätze – Markenzeichen der deutschen Außenpolitik?

Wenn von Deutschlands Beteiligung an Friedenseinsätzen die Rede ist, geht es meist um Soldaten, Aufklärungsflugzeuge oder Marineschiffe. Dabei steht die zivile Krisenvorbeugung inzwischen im Mittelpunkt der deutschen Außenpolitik. Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens des ZIF spricht Sabina Matthay mit Dr. Almut Wieland-Karimi, Direktorin des Zentrums für internationale Friedenseinsätze.
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Zwölfzweiundzwanzig, 24.06.2017, 12:22 Uhr - Großbritannien vor dem Absprung

Die Verhandlungen über Großbritanniens Austritt aus der EU laufen - eine Expedition ins Unbekannte, in zehn Monaten soll die Einigung stehen. Welche Strategie soll die EU dabei verfolgen? Wie einen Zerfall Europas verhindern?, welche Rolle wird Deutschland künftig in der Union spielen? Sabina Matthay spricht darüber mit Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt.
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Zwölfzweiundzwanzig, 17.06.2017, 12:22 Uhr - Totalitarismus-Analyse als Lebensaufgabe

Mit dem Philosophen und Verleger Peter Engelmann spricht Sabina Matthay über seine nicht-systemkonforme DDR-Biographie, über das Habermas'sche Kritik-Monopol und darüber, warum Philosophie heute wieder ein junges Publikum erreichen kann.
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Zwölfzweiundzwanzig, 10.06.2017, 12:22 Uhr - Alfred Grosser – Weltverbesserer von pessimistischer Zuversicht

Der deutsch-französische Soziologe war stets Vermittler zwischen Deutschland, dem Land, in dem er geboren wurde, und Frankreich, dem Land, in dem er Zuflucht und Heimat fand. Nun wirbt der 92-jährige Alfred Grosser in einem neuen Werk für sein Konzept der Mitverantwortungsethik und wendet sich in einer „Ethik der Identitäten“ aus aktuellen Gründen gegen grobe Vereinfachungen und Vereinnahmungen. Sabina Matthay spricht mit Alfred Grosser über die komplexen Aspekte von Identität heute.
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Zwölfzweiundzwanzig, 03.06.2017, 12:22 Uhr - Der Schahbesuch 1967: Zäsur in der westdeutschen Geschichte

Vor fünfzig Jahren besuchte der iranische Schah die Bundesrepublik Deutschland. Eine Visite, die als ein zentrales Ereignis der westdeutschen Geschichte gilt, weil sie die Radikalisierung der Studentenbewegung auslöste. Zur Mobilisierung von Demonstranten in Westberlin trug ein Vortrag des iranischen Oppositionellen Bahman Nirumand an der Freien Universität bei. Sabina Matthay spricht mit Bahman Nirumand über den 2. Juni 1967.
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