Mädchen am Bühnenvorhang [Imago]

Podcast: Premierenkritik

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Premierenkritik, 24.06.2016, 06:55 Uhr - Eine deutsche Geschichte: Stella

Schön intelligent und skrupellos: so beschreiben Zeitzeugin Stella Kübler, geborene Goldschlag. In den 40er Jahren war sie eine sogenannte "Greiferin", eine jüdische Gestapo- Kollaborateurin, die untergetauchte Juden aufspürte und an die Nazis verriet. Stella, eine Lebensgeschichte als Stoff für Bücher und Dokumentationen. Jetzt hat die Neuköllner Oper die Geschichte aufgegriffen. Am Donnerstagabend war die Uraufführung von "Stella". Barbara Wiegand war dort.
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Premierenkritik, 23.06.2016, 07:55 Uhr - Virtuose Unterhaltungskunst: 'Apokalypse'

Herbert Fritsch ist als Allroundgenie des Gegenwartstheaters allgegenwärtig. Kein Theatertreffen mehr ohne ihn und seine knallbunten lustigen Inszenierungen. Keine Spielzeit seiner Hausbühne, der Berliner Volksbühne, ohne Premiere von ihm. Am Mittwoch stand dort die "Apokalypse nach der Offenbarung des Johannes" auf dem Programm. Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Ute Büsing war dort.
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Premierenkritik, 19.06.2016, 08:11 Uhr - Bühnenfassung "Honig im Kopf" überzeugt nicht

"Honig im Kopf" war vor zwei Jahren der erfolgreichste Kinofilm in Deutschland. Till Schweigers Tragikomödie um einen Alzheimer-Kranken brachte Hauptdarsteller Dieter Hallervorden viele Ehrungen ein. Jetzt hat er die Theaterfassung des Erfolgsfilms an sein Berliner Schlosspark Theater geholt. Ute Büsing war bei der Uraufführung.
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Premierenkritik, 18.06.2016, 07:55 Uhr - Schlechte Regie: "Die Entführung aus dem Serail"

Die Geschichte klingt so unwahrscheinlich, wie Handlungen von Opern es öfter sind: Eine junge Braut wird entführt und landet im Palast eines türkischen Herrschers, aus dem der Bräutigam sie zurückholt. Und trotzdem: Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" ist eine der bis heute beliebtesten Opern. In Berlin nahm sie jetzt die Deutsche Oper auf den Spielplan - und engagierte dafür den vieldiskutierten Autor und Regisseur Rodrigo Garcia. Barbara Wiegand war bei der Premiere.
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Premierenkritik, 17.06.2016, 07:55 Uhr - Sehr experimentelles Musiktheater: Underline

Vorne läuft Mozart, Wagner oder Verdi, hinten Jazz, Elektronik und modernes Musiktheater: Die Deutsche Oper leistet sich seit vier Jahren mit ihrer ehemaligen Tischlerei ein Hinterzimmer zum Experimentieren. Am Donnerstag hat "Underline" dort Premiere gefeiert - eine Koproduktion der Deutschen Oper mit der Münchner Biennale für Neues Musiktheater, ein Stück basierend auf einem Science-Fiction-Roman aus dem 19. Jahrhundert, das mit den Grenzen der Vorstellungskraft spielt. Und mit der Geduld der Zuschauer - findet Nadine Kreuzahler.
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Premierenkritik, 10.06.2016, 07:55 Uhr - "Illegale Helfer" am Hans Otto Theater

Manchmal gibt es den Theaterdonner schon vorab. Wie bei Maxi Obexers Stück "Illegale Helfer", das gestern am Potsdamer Hans-Otto-Theater Premieren hatte. Im Vorlauf dazu hatte die AfD-Fraktion im Stadtparlament kritisiert, die Produktion feiere Gesetzesbrecher und das Theater solle die Stückauswahl noch einmal überdenken. Inforadio-Kulturredakteur Harald Asel hat die Vorstellung gesehen und berichtet im Studiogespräch mit Alexander Schmidt-Hirschfelder.
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Premierenkritik, 23.05.2016, 07:55 Uhr - Beeindruckend zeitgemäß: "Geschichten aus dem Wienerwald"

Es hört sich harmlos an, ist aber abgründig und zutiefst melancholisch. Die "Geschichten aus dem Wienerwald", das bekannteste Theaterstück von Ödön von Horvath. Der Österreicher HK Gruber hat es vertont und nach der Uraufführung zu den Bregenzer Festspiele vor zwei Jahren feierte es am Sonntag an der Komischen Oper Premiere. Barbara Wiegand hat sie sich angesehen. Ihr Fazit: Ein bedrückend zeitgemäßes Stück, dem ein paar Zwischentöne mehr gut getan hätten.
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Premierenkritik, 20.05.2016, 06:55 Uhr - Premiere: Nacktbadestrand

Vor fünf Jahren erregte der Bestseller "Nacktbadestrand" die Gemüter. Er handelt von einer fast 80jährigen Frau, die Sex mit jüngeren Männern sucht und findet. Jetzt hat Filmregisseur Rosa von Praunheim den Aufreger für den Berliner Heimathafen Neukölln in Szene gesetzt. Kulturreporterin Ute Büsing war bei der Premiere dabei.
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Premierenkritik, 13.05.2016, 07:55 Uhr - "Berlin Alexanderplatz" im Deutschen Theater

Berlin hat ein Theaterleben neben dem Theatertreffen! Lebendigster Beweis: "Berlin Alexanderplatz" am Deutschen Theater. Donnerstag hatte eine Bühnenfassung nach dem Jahrhundertroman von Alfred Döblin Premiere. Kulturredakteurin Ute Büsing ist begeistert.
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Premierenkritik, 09.05.2016, 07:55 Uhr - Tyrannis - erstarrte Spießbürger

Eine Familie, deren komplettes Leben durchritualisert ist. Die Sprache ist den Familienmitgliedern im Laufe der Jahre abhanden gekommen. Alle sind zu Masken erstarrt. Die Inszenierung des jungen und gerade sehr gefragten Regisseurs Ersan Mondtag für das Staatstheater Kassel stand Sonntag auf dem Spielplan des Theatertreffens. Kulturredakteur Harald Asel ist nicht ganz überzeugt. Ihm ist das Stück zu oberflächlich. Die Zeit sei wie beim Computerspiel vergangen und man habe sich am Ende gefragt, was habe ich eigentlich gemacht?
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Premierenkritik, 06.05.2016, 07:55 Uhr - 'Wallenstein' in der Schaubühne

Friedrich Schillers Dramentrilogie "Wallenstein" wird an deutschen Bühnen gerne - und gerne auch sehr lang - in Szene gesetzt. Legendär ist Peter Steins zehnstündige Inszenierung. Jetzt legt an der Berliner Schaubühne der radikale Verdichter von Klassikern, Michael Thalheimer, nach. Unsere Kritikerin Ute Büsing war bei der Premiere.
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