Mädchen am Bühnenvorhang [Imago]

Podcast: Premierenkritik

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Premierenkritik, 19.06.2017, 11:55 Uhr - "Zoroastre": Rameau kann spannender sein

Am Sonntagabend hatte in der Komischen Oper Berlin die selten gespielte Barockoper "Zoroastre" von Jean-Philipp Rameau Premiere. Harald Asel war sich sicher, dass dieses Stück weniger mit dem Religionsstifter Zarathustra zu tun hat, als mit den Leidenschaften des 18. Jahrhunderts. Deshalb war er vor Ort: #take# Nächste Aufführung von "Zoroastre" am kommenden Samstag in der Komischen Oper Berlin. Pressetext:
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Premierenkritik, 19.06.2017, 06:55 Uhr - 'Bette & Joan': Weder Drama, noch Comedy

Bette Davis und Joan Crawford waren zwei amerikanische Filmdiven, die sich nicht ausstehen konnten. Dennoch drehten sie 1961 zusammen einen Film - Stoff für einen Zickenkrieg auf dem Theater. Inforadio-Kritikerin Ute Büsing waBette Davis und Joan Crawford waren zwei amerikanische Filmdiven, die sich nicht ausstehen konnten. Dennoch drehten sie 1961 zusammen einen Film - Stoff für einen Zickenkrieg auf dem Theater. Inforadio-Kritikerin Ute Büsing war bei der Premiere von "Bette & Joan" im Berliner Theater am Kurfürstendamm und sah ein Stück, das echte Dramatik nicht zulässt, aber auch nicht wirklich lustig ist.r bei der Premiere von "Bette & Joan" im Berliner Theater am Kurfürstendamm und sah ein Stück, das echte Dramatik nicht zulässt, aber auch nicht wirklich lustig ist.
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Premierenkritik, 18.06.2017, 8:11 Uhr - Bedrückend beeindruckend: 'Boris Godunow'

Politische Prozesse mit ihrer ganz eigenen Dynamik stehen im Zentrum von Modest Mussorgskijs einziger vollendeter Oper "Boris Godunow". Mit der Partie des Zaren Boris schuf er eine der eindrücklichsten Opernfiguren überhaupt: ein kluger Herrscher und gütiger Familienvater, der es jedoch mit einem grausamen Kindermord auf den Zarenthron gebracht hat. Barbara Wiegand war bei der Premiere von "Boris Godunow" in der Deutschen Oper Berlin und sah ein klug inszeniertes Stück um Macht und Machtkämpfe.
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Premierenkritik, 12.06.2017, 06:55 Uhr - Klamaukig: 'Die Réfugiés/Die Hugenotten'

Als die Hugenotten - die Protestanten im vorrrevolutionären Frankreich - im 17. Jahrhundert in ihrem Heimatland durch den katholischen Klerus und den König zunehmend verfolgt wurden, flohen viele ins Ausland: zum Beispiel auch nach Berlin, wo die Aufnahmebereitschaft groß war. Diese Migrationsgeschichte greift das Stück "Die Réfugiés /Die Hugenotten" auf - am Sonntag wurde es vom Theater an der Parkaue uraufgeführt - im Prater in Prenzlauer Berg. Ute Büsing da.
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Premierenkritik, 11.06.2017, 08:11 Uhr - 'Dark Star' von René Pollesch an der Volksbühne

An der Berliner Volksbühne ist jetzt endgültig die letze Inszenierung der Ära Castorf zu sehen. Hausregisseur René Pollesch nimmt die Odyssee-im-Weltraum-Verballhornung "Dark Star" von 1974 als Vorlage für seinen Abschied. Ute Büsing hat sich die Vorstellung angesehen.
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Premierenkritik, 10.06.2017, 07:55 Uhr - "Kreatur" von Sasha Waltz im Radialsystem

Es waren nicht immer leichte Zeiten zwischen der Choreografin Sasha Waltz und Berlin. Ihr Wunsch nach mehr finanzieller Unterstützung erfüllte sich lange nicht. Nun ist alles ausgestanden: Jetzt wird Sasha Waltz ab 2019 Ko-Intendantin des Berliner Staatsballetts. Und es gibt ein neues Stück, die erste Neuproduktion für Berlin nach zwölf Jahren! Ganz gespannt war deshalb Anna Pataczek auf die Uraufführung am Freitag im Radialsystem.
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Premierenkritik, 06.06.2017, 06:55 Uhr - Erhellend: 'Willkommen' im Renaissance Theater

Immer wieder sind die Stücke des meist gespielten deutschen Gegenwartsdramatikers Lutz Hübner in Potsdam und Berlin zu sehen. Das Renaissance Theater zeigt jetzt seinen Beitrag zur Flüchtlings-Debatte "Willkommen". Ute Büsing war bei der Premiere des Stücks.
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Premierenkritik, 04.06.2017, 8:11 Uhr - 'Peng' in der Schaubühne

In eine Welt, in der alles gleichzeitig stattfindet, der Elternabend der Kinder, die Besetzung der Krim, die Frage, ob Filterkaffee vielleicht doch besser ist als Espresso, das Massaker an Zivilisten im Südsudan, die Suche nach dem lichtdurchfluteten Stuckaltbau und die endgültige Vernichtung unseres Planeten durch Treibhausgase - wird ein Kind geboren, das antritt, unser aller Leben zu verändern: Ein kleiner Junge - hochbegabt -, der schon im Mutterleib seine Zwillingsschwester erdrosselt, um rechtzeitig klarzumachen, dass nichts ihn aufhalten wird auf seinem Weg nach oben. Ute Büsing hat sich die Uraufführung von Marius von Mayenburgs "Peng" an der Berliner Schaubühne angesehen.
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Premierenkritik, 03.06.2017, 7:55 Uhr - 'Der Schuss' in der Neuköllner Oper

An vielen Stellen wird derzeit an den 2. Juni 1967 erinnert. Die tödlichen Schüsse auf den Demonstranten Benno Ohnesorg vor der Deutschen Oper waren ein Fanal für die Studentenproteste, die wir unter der Chiffre "68er" zusammenfassen. Exakt zum Termin fand gestern abend an der Neuköllner Oper die Urauführung des Musiktheaterprojektes "Der Schuss" statt. Und unser Kulturredakteur Harald Asel war vor Ort. Harald, 50 Jahre später und statt in Charlottenburg in Neukölln.
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Premierenkritik, 02.06.2017, 07:55 Uhr - 'Ein schwaches Herz' - der letzte Castorf an der Volksbühne

"Ein schwaches Herz ist eine kurze, stille und traurige Geschichte über die Unerträglichkeit des Glücks. Mit ihr widmet sich Castorf in seiner letzten Inszenierung an der Volksbühne noch einmal seinem Lieblingsdichter Fjodor M. Dostojewskij. Ute Büsing hat sich die Premiere angesehen.
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Premierenkritik, 29.05.2017, 07:55 Uhr - Abgründe der Seele: La Damnation de Faust

Der möglicherweise deutscheste Stoff überhaupt regt immer wieder zu neuen Deutungen an: Goethes "Faust". Der französische Komponist Hector Berlioz schrieb Mitte des 19. Jahrhunderts seine Version, "La Damnation de Faust" nach Goethe, aber nicht nur. Seit dem Wochenende ist sie in der Staatsoper im Berliner Schillertheater zu sehen. Harald Asel war bei der Premiere der Inszenierung von Terry Gilliams.
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Premierenkritik, 26.05.2017, 06:55 Uhr - 'Werther' im ersten Onlinetheater

Ein Theater, das nur im Netz existiert - kann das gelingen? Die Künstlerplattform NUU aus Berlin probiert es gerade aus. Ihre Homepage ist das Schauspielhaus, der Livestream ihre Bühne. Auf dem Spielplan ihres Online-Theaters: eigene fürs Internet gemachte Inszenierungen. Am Mittwochabend war Premiere ihres ersten Stückes: "Werther". Nadine Kreuzahler hat es sich dabei zu Hause vor dem Rechner bequem gemacht.
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