Mädchen am Bühnenvorhang [Imago]

Podcast: Premierenkritik

Was ist neu auf den Bühnen Berlins und der Region? Unsere Kulturredaktion bringt Ihnen am Morgen danach, in der Frühe, die Premierenkritik. Und damit Sie keine davon verpassen, können Sie sie auch als Podcast abonnieren.

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Premierenkritik, 23.05.2016, 07:55 Uhr - Beeindruckend zeitgemäß: "Geschichten aus dem Wienerwald"

Es hört sich harmlos an, ist aber abgründig und zutiefst melancholisch. Die "Geschichten aus dem Wienerwald", das bekannteste Theaterstück von Ödön von Horvath. Der Österreicher HK Gruber hat es vertont und nach der Uraufführung zu den Bregenzer Festspiele vor zwei Jahren feierte es am Sonntag an der Komischen Oper Premiere. Barbara Wiegand hat sie sich angesehen. Ihr Fazit: Ein bedrückend zeitgemäßes Stück, dem ein paar Zwischentöne mehr gut getan hätten.
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Premierenkritik, 20.05.2016, 06:55 Uhr - Premiere: Nacktbadestrand

Vor fünf Jahren erregte der Bestseller "Nacktbadestrand" die Gemüter. Er handelt von einer fast 80jährigen Frau, die Sex mit jüngeren Männern sucht und findet. Jetzt hat Filmregisseur Rosa von Praunheim den Aufreger für den Berliner Heimathafen Neukölln in Szene gesetzt. Kulturreporterin Ute Büsing war bei der Premiere dabei.
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Premierenkritik, 13.05.2016, 07:55 Uhr - "Berlin Alexanderplatz" im Deutschen Theater

Berlin hat ein Theaterleben neben dem Theatertreffen! Lebendigster Beweis: "Berlin Alexanderplatz" am Deutschen Theater. Donnerstag hatte eine Bühnenfassung nach dem Jahrhundertroman von Alfred Döblin Premiere. Kulturredakteurin Ute Büsing ist begeistert.
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Premierenkritik, 09.05.2016, 07:55 Uhr - Tyrannis - erstarrte Spießbürger

Eine Familie, deren komplettes Leben durchritualisert ist. Die Sprache ist den Familienmitgliedern im Laufe der Jahre abhanden gekommen. Alle sind zu Masken erstarrt. Die Inszenierung des jungen und gerade sehr gefragten Regisseurs Ersan Mondtag für das Staatstheater Kassel stand Sonntag auf dem Spielplan des Theatertreffens. Kulturredakteur Harald Asel ist nicht ganz überzeugt. Ihm ist das Stück zu oberflächlich. Die Zeit sei wie beim Computerspiel vergangen und man habe sich am Ende gefragt, was habe ich eigentlich gemacht?
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Premierenkritik, 06.05.2016, 07:55 Uhr - 'Wallenstein' in der Schaubühne

Friedrich Schillers Dramentrilogie "Wallenstein" wird an deutschen Bühnen gerne - und gerne auch sehr lang - in Szene gesetzt. Legendär ist Peter Steins zehnstündige Inszenierung. Jetzt legt an der Berliner Schaubühne der radikale Verdichter von Klassikern, Michael Thalheimer, nach. Unsere Kritikerin Ute Büsing war bei der Premiere.
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Premierenkritik, 25.04.2016, 07:55 Uhr - Göttlich und ganz menschlich: "Amor vien dal destino"

"Amor vien dal destino" - frei übersetzt "Die Liebe ist Schicksal" - lautet der Titel einer Oper von Agostino Steffani. Eine Oper, die kaum einer kennt. Das ist kein Wunder, wurde sie doch vor 300 Jahren das letzte Mal inszeniert. Jetzt hat sie der Spezialist für Barockmusik René Jacobs wiederendeckt. In der Regie von Ingo Kerkhof wurde sie am Wochenende in der Staatsoper im Schillertheater. Barbara Wiegand war bei der Premiere.
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Premierenkritik, 25.04.2016, 06:55 Uhr - Entzückend: "Die Hose" im Renaissancetheater

Als die Komödie von Carl Sternheim 1911 im Deutschen Theater Berlin uraufgeführt wurde, löste die Satire über die bürgerliche Spießermoral der wilhelminischen Epoche einen Skandal aus. Zeitweise wurde das Stück sogar verboten. Jetzt hat das Renaissancetheater Berlin den Klassiker wieder auf die Bühne gebracht. Ute Büsing hat die Premiere gesehen.
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Premierenkritik, 23.04.2016, 07:55 Uhr - "Unterwerfung" am Deutschen Theater

Das Skandalbuch "Unterwerfung" erschien am Tag des Anschlags auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Darin zeichnet der Schriftsteller Michel Houllebecq ein Zukunftsszenario, in dem Frankreich von einem muslimischen Präsidenten regiert wird. Am Deutschen Theater Berlin ist jetzt eine Bühnenversion zu sehen. Ute Büsing hat sie sich angeschaut.
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Premierenkritik, 11.04.2016, 07:55 Uhr - Sperriger Titel, müder Beifall

Der Roman mit dem sperrigen Titel "Die Erfindung der Rote Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" gewann im vergangenen Jahr den Deutschen Buchpreis. Jetzt folgt an der Berliner Schaubühne die Theaterfassung. Erarbeitet und inszeniert hat sie einer der Spezialisten für Bücher auf der Bühne: der Stuttgarter Intendant Armin Petras. Ute Büsing schaute, was er aus Frank Witzels Opus Magnum gemacht hat.
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Premierenkritik, 04.04.2016, 06:55 Uhr - "Einer flog übers Kuckucksnest" im Schlossparktheater

Das Vorbild ist riesig-groß: Fünf Oscars hat die Verfilmung von "Einer flog übers Kuckucksnest" gewonnen, mit einem genialen Jack Nicholson in der Hauptrolle. Jetzt wagt sich das Berliner Schlossparktheater an den Stoff und der bekannte Fernsehschauspieler Jürgen Schüttauf tritt in Nicholsens Fusstapfen. Am Wochenende feierte es Premiere und Anna Pataczek hat sich das Stück angesehen.
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