Mädchen am Bühnenvorhang [Imago]

Podcast: Premierenkritik

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Premierenkritik, 11.07.2016, 06:55 Uhr - 'Luci mie traditrici' in der Staatsoper

Liebe, Hass, Eifersucht und Wahnsinn - das sind die Zutaten großer Opern. Natürlich auch in der Oper "Luci mie traditrici" (Meine verräterischen Augen) des Sizilianers Salvatore Sciarrino. Eine junge Oper, die 1998 uraufgeführt wurde. Graf Malaspina, gesungen von Otto Katzameier, zweifelt an der Treue seiner Gattin. Harald Asel war bei der Premiere und ist begeistert.
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Premierenkritik, 08.07.2016, 06:55 Uhr - Premiere: 'Cyrano de Bergerac' vom Theater Poetenpack

Cyrano der Bergerac, der Poet mit großer Nase und großem Herz, hat gerade aufgrund dieser Eigenschaften weltweiten Ruhm erlangt. Roxane ist die Dame, in der er verliebt ist, aber aufgrund seines Äußeren fürchtet er eine Abfuhr und lässt es dann lieber ganz - aber er hilft einem anderen Mann zum Erfolg bei der schönen Roxane. Das Theater Poetenpack aus Potsdam spielt die romantische Komödie, die der französische Autor Edmond Rostand 1897 geschrieben hat. Gespielt wird im Heckentheater am Neuen Palais im Schlosspark Sanssouci. Am Donnerstag war die Premiere, Ute Büsing war dabei.
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Premierenkritik, 02.07.2016, 07:44 Uhr - Five Easy Pieces in den Sophiensälen

Komische Koinzidenz: Während Belgien gestern Abend bei der Europameisterschaft um den Einzug ins Halbfinale kämpfte, zeigten die Berliner Sophiensäle ein Stück, das sich mit einem nationalen Trauma der Belgier beschäftigt. In Milo Raus "Five Easy Pieces" geht es nämlich um den Mädchenmörder Marc Dutroux. Gespielt wird das Stück allerdings von Kindern. Unsere Kritikerin Ute Büsing schaute zu.
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Premierenkritik, 24.06.2016, 06:55 Uhr - Eine deutsche Geschichte: Stella

Schön intelligent und skrupellos: so beschreiben Zeitzeugin Stella Kübler, geborene Goldschlag. In den 40er Jahren war sie eine sogenannte "Greiferin", eine jüdische Gestapo- Kollaborateurin, die untergetauchte Juden aufspürte und an die Nazis verriet. Stella, eine Lebensgeschichte als Stoff für Bücher und Dokumentationen. Jetzt hat die Neuköllner Oper die Geschichte aufgegriffen. Am Donnerstagabend war die Uraufführung von "Stella". Barbara Wiegand war dort.
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Premierenkritik, 23.06.2016, 07:55 Uhr - Virtuose Unterhaltungskunst: 'Apokalypse'

Herbert Fritsch ist als Allroundgenie des Gegenwartstheaters allgegenwärtig. Kein Theatertreffen mehr ohne ihn und seine knallbunten lustigen Inszenierungen. Keine Spielzeit seiner Hausbühne, der Berliner Volksbühne, ohne Premiere von ihm. Am Mittwoch stand dort die "Apokalypse nach der Offenbarung des Johannes" auf dem Programm. Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Ute Büsing war dort.
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Premierenkritik, 19.06.2016, 08:11 Uhr - Bühnenfassung "Honig im Kopf" überzeugt nicht

"Honig im Kopf" war vor zwei Jahren der erfolgreichste Kinofilm in Deutschland. Till Schweigers Tragikomödie um einen Alzheimer-Kranken brachte Hauptdarsteller Dieter Hallervorden viele Ehrungen ein. Jetzt hat er die Theaterfassung des Erfolgsfilms an sein Berliner Schlosspark Theater geholt. Ute Büsing war bei der Uraufführung.
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Premierenkritik, 18.06.2016, 07:55 Uhr - Schlechte Regie: "Die Entführung aus dem Serail"

Die Geschichte klingt so unwahrscheinlich, wie Handlungen von Opern es öfter sind: Eine junge Braut wird entführt und landet im Palast eines türkischen Herrschers, aus dem der Bräutigam sie zurückholt. Und trotzdem: Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" ist eine der bis heute beliebtesten Opern. In Berlin nahm sie jetzt die Deutsche Oper auf den Spielplan - und engagierte dafür den vieldiskutierten Autor und Regisseur Rodrigo Garcia. Barbara Wiegand war bei der Premiere.
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Premierenkritik, 17.06.2016, 07:55 Uhr - Sehr experimentelles Musiktheater: Underline

Vorne läuft Mozart, Wagner oder Verdi, hinten Jazz, Elektronik und modernes Musiktheater: Die Deutsche Oper leistet sich seit vier Jahren mit ihrer ehemaligen Tischlerei ein Hinterzimmer zum Experimentieren. Am Donnerstag hat "Underline" dort Premiere gefeiert - eine Koproduktion der Deutschen Oper mit der Münchner Biennale für Neues Musiktheater, ein Stück basierend auf einem Science-Fiction-Roman aus dem 19. Jahrhundert, das mit den Grenzen der Vorstellungskraft spielt. Und mit der Geduld der Zuschauer - findet Nadine Kreuzahler.
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Premierenkritik, 10.06.2016, 07:55 Uhr - "Illegale Helfer" am Hans Otto Theater

Manchmal gibt es den Theaterdonner schon vorab. Wie bei Maxi Obexers Stück "Illegale Helfer", das gestern am Potsdamer Hans-Otto-Theater Premieren hatte. Im Vorlauf dazu hatte die AfD-Fraktion im Stadtparlament kritisiert, die Produktion feiere Gesetzesbrecher und das Theater solle die Stückauswahl noch einmal überdenken. Inforadio-Kulturredakteur Harald Asel hat die Vorstellung gesehen und berichtet im Studiogespräch mit Alexander Schmidt-Hirschfelder.
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