Der "Nahaufnahme"-Podcast von Inforadio

Podcast: Nahaufnahme

Inforadio liefert an jedem Werktag Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen. Journalisten vom rbb und anderen ARD-Sendern gehen neuen und alten Fragen auf den Grund. Menschen aus Berlin und Brandenburg werden mit ihren ganz persönlichen Anliegen porträtiert. Probleme werden aufgezeigt. Den Hörern von Inforadio bieten sich Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten - in der Millionenstadt ebenso wie auf dem flachen Land. Dazu kommen spannende Auslandsreportagen unserer Korrespondenten.

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Nahaufnahme, 15.12.2017, 09:45 Uhr - Wie eine Mutter ihren Sohn an den Dschihad verlor

Als er anfing, streng zu beten, Gewänder und Bart zu tragen, dachte seine Mutter, das sei eine Phase. Schnell wurde der Glaube ihres Sohnes politisch. Schließlich setzte er sich nach Syrien ab – mit 16. Drei Jahre später sucht seine Mutter ihn immer noch. Wolf Siebert berichtet.
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Nahaufnahme, 14.12.2017, 09:45 Uhr - Afghanistan: Nasimas Blick in den Abgrund

In Afghanistan ereignet sich fast täglich irgendwo ein tödlicher Zwischenfall. Nasima hat am 31. Mai so ihren Ehemann verloren. Er war eines von 150 Todesopfern des Anschlags vor der deutschen Botschaft. Seitdem geht es mit der 40-Jährigen und ihren vier Kindern stetig bergab, denn der Ernährer der Familie fehlt jetzt. Jürgen Webermann, ARD-Korrespondent für Afghanistan, hat die Witwe getroffen und dabei erfahren, wie es denen geht, die nicht in den Meldungen auftauchen - den Angehörigen der Opfer.
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Nahaufnahme, 13.12.2017, 09:45 Uhr - Andalusien: Alter neuer Brennpunkt der Migration

Absolut gesehen sind die Zahlen vergleichsweise klein. Doch während die großen Flüchtlingsrouten über Italien und Griechenland stark rückläufig sind, ist die West-Mittelmeerroute von Marokko nach Spanien so frequentiert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der aufgegriffenen Bootsmigranten hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Auffällig: Unter ihnen sind besonders viele Marokkaner und neuerdings auch Algerier. Was passiert da gerade? Korrespondent Marc Dugge ist an die südlichste Spitze des spanischen Festlands gereist und hat dort nachgefragt.
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Nahaufnahme, 08.12.2017, 09:45 Uhr - Bittersüßer Frieden: Kolumbien und die FARC

Vor gut einem Jahr wurde nach mehr als 50 Jahren der Friedensvertrag zwischen Kolumbien und den FARC-Rebellen unterzeichnet - im zweiten Anlauf, nachdem die Wähler die erste Version verworfen hatten. Die Waffen schweigen und die Entwaffnung der Rebellen lief erstaunlich diszipliniert ab. Aber von der versprochenen rosigen Zukunft sehen die Kolumbianer noch wenig.
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Nahaufnahme, 07.12.2017, 09:45 Uhr - "Traumberuf" Polizist - wie ist die Realität?

Hat die Berliner Polizei ein Problem mit dem Nachwuchs? Entsprechende Negativ-Berichte über Schüler mit Migrationshintergrund sorgten in den vergangenen Wochen für viel Aufregung. Inforadio-Reporter Oliver Soos wollte sich selbst einen Eindruck verschaffen. Er traf sich mit einem Polizeianwärter und zwei jungen Migranten, die im kommenden Jahr auf die Polizeiakademie wollen.
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Nahaufnahme, 06.12.2017, 09:45 Uhr - Illegaler Müll: "Det is allet nich lustig"

Bei der Bekämpfung von illegalen Müllablagerungen in der Stadt setzt Berlin seit zwei Jahren verstärkt auf die Mithilfe der Bewohner. Diese können ihre Beobachtungen online melden. Doch die BSR kann den Müll höchstens abtransportieren - auf Steuerzahlerkosten. Verhindern lässt er sich nicht. Auch nicht durch die Polizei, wie ein Anwohner an einem besonders vermüllten Ort in Berlin-Tempelhof erfahren musste. Inforadio-Reporter Markus Streim hat sich dort umgesehen.
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Nahaufnahme, 05.12.2017, 09:45 Uhr - Jeepney durchs Chaos: Verkehrsmittel à la Manila

Sie sind laut, sie stinken, sie heißen Jeepneys. Als die Amerikaner die Philippinen verließen, ließen sie ihre alten Willys Jeeps dort zurück. Die Bevölkerung verlängerte die Autos und machte eine Art Kleinbusse daraus. Viele dieser abenteuerlichen Gefährte tun immer noch ihre Dienste, und viele von ihnen könnten schon bald durch Elektro-Varianten ersetzt werden. Aber die Bewohner befürchten, dass ihnen dann ein billiges Verkehrsmittel - und vor allem Atmosphäre fehlt. Aus Manila berichtet Lena Bodewein.
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Nahaufnahme, 04.12.2017, 09:45 Uhr - Grenzfrage: In Irland und Nordirland wachsen die Sorgen

Wenn der Brexit einmal vollzogen ist, sind Irland und Nordirland durch eine EU-Außengrenze getrennt. Dann wird Irland noch zur EU gehören, Nordirland als Teil des Vereinigten Königreiches aber nicht mehr. Das wird das Zusammenleben der Menschen in der Grenzregion deutlich verkomplizieren, wie Korrespondent Thomas Spickhofen berichtet.
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Nahaufnahme, 01.12.2017, 09:45 Uhr - Rohingya: Anhaltende Flucht, überbordendes Elend

Der Papst reist gerade durch Südostasien und wird auch in Bangladesch so viel über das Schicksal der verfolgten Minderheit der Rohingyia sagen, wie bereits in Myanmar: Nämlich gar nichts. Diese bekommen von der Reise des Oberhaupts der katholischen Kirche wohl kaum etwas mit. Dass sie zurückkehren dürfen oder können, glauben sie nicht. Vielmehr fliehen noch immer täglich Hunderte Rohingya über den Grenzfluss nach Bangladesch, wie ARD-Korrespondent Jürgen Webermann von dort berichtet.
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Nahaufnahme, 30.11.2017, 09:45 Uhr - Eine unsichtbare Mauer für 100.000 Dollar

Ziemlich skurril ist das schon: Eine Angelschnur umspannt in New York große Teile von Manhattan, fest gemacht an Laternenmasten. Was das soll, weiß die jüdische Community der Millionenmetropole: der "Eruv" symbolisiert eine unsichtbare Mauer - ein Trick, um ein bestehendes Sabbat-Verbot zu umgehen. In New York wird sie jede Woche für viel Geld von einem Rabbi auf "Löcher" kontrolliert. Unser Korrespondent Kai Clement hat ihn auf seiner Tour begleitet und erfahren, was genau es damit auf sich hat.
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Nahaufnahme, 28.11.2017, 09:45 Uhr - Aus der Notunterkunft mitten ins Leben

Mehr als zwei Jahre lang war das Rathaus Wilmersdorf ein großes Berliner Flüchtlingsheim - viel länger, als geplant. Jetzt aber kommt die Rückverwandlung: Aus der Notunterkunft wird wieder ein Behördengebäude. Bis Ende November werden alle Asylsuchenden ausziehen. Wie hat die Zeit im Rathaus die Menschen geprägt? Konnten sie sich integrieren ins Berliner Leben? Sylvia Tiegs hat zwei Wilmersdorfer Flüchtlinge getroffen.
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Nahaufnahme, 27.11.2017, 09:45 Uhr - "Nicht unter 400" - Japans kleinstes Dorf will überleben

Wo die Bevölkerung schrumpft, sterben die Dörfer. Das ist in Deutschland so wie in Japan. Doch eine winzige Gemeinde verweigert sich dem Untergang. Okawa, mit 403 Einwohnern das kleinste, selbständige Dorf Japans, will unbedingt überleben. Dazu darf die Zahl der Bewohner allerdings nicht unter 400 sinken, sagt der Bürgermeister. Er und seine Mitstreiter haben alle möglichen Ideen. ARD-Japan-Korrespondent Jürgen Hanefeld war vor Ort.
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