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Podcast: Interviews

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- 'Rektorenmangel ist ein zunehmendes Problem'

In Düsseldorf beraten derzeit mehr als 2000 Schulleiter und Experten. Beim 6. Deutschen Schulleiterkongress geht es unter anderem um Führungskultur, optimales Lernklima und die Steuerung des Schulalltags. Den Schwerpunkt bildet jedoch ein anderes Thema: In ganz Deutschland mangelt es an Schulleitern. Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung, fordert für Schulleiter eine bessere Bezahlung und eine gute Vorbereitung auf den Beruf, da sie vielfältige Aufgaben bewältigen müssten und eine große Verantwortung hätten.
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- Wider den Zeitgeist: Martin Walser wird 90

Er ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Schriftsteller - das ist unstrittig. Martin Walser hat mit seinem Werk das Bild der Bundesrepublik entscheidend mitgeprägt. Anfang des Jahres stand er auf einer Rangliste der 500 wichtigsten Intellektuellen auf Platz 1. Und das, obwohl - oder weil - er mit seinen Worten immer wieder heftige Kritik auf sich gezogen hat. Am Freitag feiert Walser seinen 90. Geburtstag. Was macht ihn aus, was wird bleiben? Sein Biograph Jörg Magenau nennt ihn einen "Stimmungsavantgardisten, der voraus fühlt, wo die virulenten Punkte in der Gesellschaft sind".
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- "Wir haben allen Anlass, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen"

In der Geburtsstunde der Euroäischen Union ging es um Kohle und um Atomeneregie. Es war die Wirtschaft, die die erbitterten Weltkriegsfeinde Frankreich, Deutschland, Italien und die Beneluxländer zusammenführte - vor 60 Jahren unterzeichneten sie die Römischen Verträge. Hans-Gert Pöttering saß annähernd 35 Jahre lang im Europaparlament und war von 2007 bis 2009 dessen Präsident. "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffungslos", meint er mit einem Zitat Konrad Adenauers. Die Europäische Union bilde eine Wertegemeinschaft und könne auch die Probleme der Zukunft bewältigen.
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- DGB: Minijobber oft "Beschäftigte zweiter Klasse"

Millionen Minijobber in Deutschland nehmen trotz eines klaren Rechtsanspruchs keinen bezahlten Urlaub. Auch Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Entgelt an Feiertagen bekommen viele Minijobber nicht, obwohl es ihnen zusteht. Das geht aus einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten Studie hervor. Sabrina Klaus-Schelletter, Referatsleiterin Arbeitsmarktpolitik beim DGB, sagte im Inforadio, diese Verstöße würden bereits seit Jahren vom Geswerkschaftsbund kritisiert.
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- Goiny signalisiert Zustimmung zu höherer Zweitwohnungssteuer

Der haushaltspolitische Sprecher der Berliner CDU-Fraktion, Christian Goiny, hat Unterstützung für den Vorschlag von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) signalisiert, die Zweitwohnungs-Steuer zu verdreifachen. Kritik äußerte Goiny daran, dass die geplanten Schul-Sanierungen nur schleppend vorankommen. "Wir brauchen Planungs- und Bauprozesse, die zügig die Sanierung und den Neubau möglich machen. Und wir brauchen darüber hinaus auch mal eine verlässliche Kalkulation. Da ist der Senat aufgefordert, das zügig zu liefern."
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- "Man ist 24 Stunden Concierge"

650 Hotel-Concierges aus aller Welt kommen am Donnerstag in Berlin zu einem Treffen des Clubs "Les Clefs d´Or" zusammen. Es ist bereits das 64. Jahrestreffen, 2016 kam man in Dubai zusammen. Was macht den Beruf aus? "Ein Concierge erfüllt die Extra-Wünsche der Gäste", sagt Florian Weidenbach, der seit 2005 Concierge im "Bayerischen Hof" ist. Diese Wünsche könnten von Tickets für ein Fußballspiel bis zum Ferrari an Heiligabend, beschreibt er.
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- "Am Berg wechselt man die Pferde nicht"

Bundeskanzlerin Angela Merkel will trotz neuer Drohungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen Europa und Deutschland eine Verschärfung der Situation vermeiden. "Deutschland hat kein Interesse an einer Eskalation der Beziehungen zur Türkei", sagte Merkel dem Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB). Was die bevorstehende Saarlandwahl angeht, warnt die Bundeskanzlerin vor rot-rot-grünen Experimenten.
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- "Die Literatur Litauens ist betont sehr europäisch"

In Leipzig startet am Donnerstag die Buchmesse; vier Tage lang können Bücherwürmer sich durch Stapel neuer Titel wühlen. Das Angebot ist breit: So findet alljährlich das Lesefest "Leipzig liest" statt, das im Rahmen der Buchmesse Literatur an ungewöhnlichen Orten präsentiert. Jedes Jahr gibt es ein Gastland, dessen Literatur es zu entdecken gilt: in diesem Jahr ist es Litauen. Mit der Wahl habe man ein EU-Land gewählt, dass sich aufgrund seiner Nachbarschaft zu Russland besonders bewusst sei, dass es starke Partner in Europa brauche, sagt der Direktor der Leipziger Buchmesse Oliver Zille im Interview.
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- "Tempo 30 verbessert Sicherheit und senkt Schadstoffe"

In Berlin ist der Streit um weitere Tempo 30-Zonen in der Stadt in vollem Gang: Rot-Rot-Grün will das Tempolimit auf einigen Hauptstraßen durchsetzen, wo die Luftqualität besonders schlecht ist, etwa die Leipziger Straße, die Frankfurter Allee, die Silbersteinstraße und die Karl-Marx-Allee. Die CDU lehnt das ab. Der Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim kennt die Diskussion um Tempo 30, seit sie in den 70er Jahren aufkam - er sprach sich im Inforadio klar für mehr Zonen mit Geschwindigkeitsbegrenzung aus.
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- Cottbus: "Es pöbeln auch 'normale' Bürger"

In Brandenburg hat es vergangenes Jahr zehn Prozent mehr politisch motivierte Straftaten gegeben. Nach der Kriminalitätsstatistik waren es insgesamt etwa 2.200 Fälle, 1.700 davon mit rechtsextremistischem Hintergrund. Susanne Kschenka vom Mobilen Beratungsteam Cottbus sagte, auch in ihrer Stadt gebe es zunehmenden Rassismus auch im Alltag - und das nicht nur von Neonazis.
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- DSW-Liste: Welche Aktien lohnen sich noch?

Wer sind die größten Geldvernichter Deutschlands? Die DSW, die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz legt jedes Jahr eine Watchlist vor, sozusagen eine Beobachtungsliste, wie Aktienunternehmen mit dem Geld ihrer Anleger umgegangen sind. Auf der Watchlist landen die 50 AGs, die am schlechtesten performt haben, also das meiste Geld vernichtet haben - welche das sind verrät DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler im Inforadio - und er gibt Tipps, worauf Anleger achten sollten.
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- "Hauptverkehrsverbindungen sollen Verkehr flüssig halten"

Regine Günther, Berlins neue Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, will den Stadtverkehr umkrempeln. Radfahrer sollen es besser haben, luftverpestende Autos dagegen möglichst ausgebremst werden - mit weiteren Tempo-30-Zonen. Das hat sie im Gespräch mit Susanne Gugel betont. Stefan Evers, Generalsekretär der Berliner CDU, wirft Rot-Rot-Grün vor, das Thema Tempo-30 politisch zu instrumentalisieren. Es sei wichtig, dass der Verkehr in der Innenstadt fließt. Statt Verordnungen zu erlassen, müsse der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiv gemacht werden - etwa indem das Umland von Berlin besser an das Zugnetz angebunden werde.
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- "Abwasser als Quelle von Energie und Rohstoffen betrachten"

Die Umweltschutzorganisation WWF hat anlässlich des Weltwassertags am Mittwoch vor einer "gefährlichen Verschärfung der globalen Wasserkrise" gewarnt. Bis 2030 werde sich durch ein Zusammenspiel von Klimawandel, Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern die Lage weiter zuspitzen, erklärte der WWF. Wie kann Wasser effizienter genutzt werden? Es gehe besonders darum, die Aufbereitung von Abwasser in vielen Ländern der Welt neu zu organisieren, sagt Lutz Möller im Interview, Vize-Generalsekretär der deutschen Unesco-Kommission.
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- Designierter Bahn-Chef: "Er muss die Weichen richtig stellen"

Der designierte Bahnchef Richard Lutz steht am Mittwoch zur Wahl im Aufsichtsrat des Bundeskonzerns. Vor der Ernennung fragen wir den SPD-Politiker und Vorsitzenden des Bundestags-Verkehrsausschusses, Martin Burkert, welche Erwartungen er an den neuen Konzernchef hat. Investition und Innovation sind die beiden Stichworte, die Burkert für die neue Aufgabe von Lutz nennt. Dabei müsse sich der Manager von seiner Rolle als Finanzvorstand lösen: "Er muss nach vorne blicken und darf nicht nur aufs Geld schauen."
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- "Die Schotten werden sich nüchtern den Verlauf des Brexit angucken"

Neun Monate nach dem Brexit-Votum will Großbritannien am 29. März die EU-Austrittserklärung abgeben. Die Schotten sollen deshalb nach dem Willen ihrer Regierungschefin Nicola Sturgeon erneut über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen. Am Dienstag begannen die Beratungen im Parlament in Edinburgh, die Abstimmung ist am Mittwoch. Was würde die Unabhängigkeit Schottlands für Großbritannien bedeuten? Wir fragen Anthony Glees, Politikwissenschaftler an der Buckingham University.
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- Unicef beklagt "Kindheit im Wartezustand"

Das Kinderhilfswerk Unicef fordert eine bessere und vor allem kindgerechte Unterbringung von Flüchtlingskindern. Die Kinder verbrächten oft viele Monate in Massenunterkünften, auf engstem Raum mit anderen und ohne Privatbereiche, beklagte Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider. Im Inforadio sagte er, angesichts der hohen Zahl der Flüchtlinge sei eine Unterbringung in Massenunterkünften zunächst nicht zu umgehen. Sorge bereite jedoch, dass sich diese Notstruktur verfestige.
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- Juhnke kritisiert Senator Behrendt

Die Berliner CDU wirft dem neuen Justizsenator Behrendt Untätigkeit vor. In den ersten 100 Tagen im Amt habe der Grünen-Politiker die falschen Prioritäten gesetzt, sagte der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, Juhnke im Inforadio. Anti-Diskriminierungsstellen und Unisex-Toiletten würden die drängenden Probleme der Stadt nicht lösen. Zuvor hatte Justizsenator Behrendt angekündigt, eine Stelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt einzurichten. Kann Behrendt auf die Unterstützung von Juhnke rechnen? Das fragte Alexander Schmidt-Hirschfelder in innenpolitischen Sprecher der Berliner CDU.
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- Ripsas: "Junge Menschen müssen unternehmerischer denken"

Der Digitalwirtschaft fehlt es an Nachwuchs in Deutschland. Viele Aufträge könnten nicht abgearbeitet werden, weil es schlicht an Personal fehle, hat der Geschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, Bernhard Rohleder, am Montag im Inforadio gesagt. Auch Sven Ripsas, Akademischer Direktor an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht, sieht bei diesem Thema "dringenden Nachholbedarf". Die Ökonomie müsse vor allem in den Schulen "positiver belegt werden", sagte Ripsas im Inforadio-Interview.
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- Töpfer: "Wir kommen an den entscheidenden Stellen nicht voran"

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels hat der ehemalige Chef des UN-Umweltprogramms, Töpfer, eine weltweite Zusammenarbeit gegen den Klimawandel angemahnt. Im Inforadio kritisierte Töpfer die Bundesregierung für ihre - so wörtlich - "zögerliche Politik". Hauptprobleme seien der Verkehr und die Kohle-Verstromung in Deutschland. Hintergrund ist der Anstieg der globalen Temperaturen: 2016 war nach Angaben der Welt-Wetterorganisation WMO das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
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- Wahlamt: Volksbegehren Tegel hat rund 247.000 Unterschriften

Die Landeswahlleiterin hat am Vormittag bekanntgeben, wieviele Stimmen das Volksbegehren für den Weiterbetrieb des Berliner Flughafens Tegel erhalten hat. Den Angaben zufolge wurden bis zum Ende der Frist rund 247.000 Unterschriften abgegeben, von denen bisher 91.377 geprüft wurden. 15.327 davon waren ungültig. Zuvor hatte der Vorsitzende des Vereins "Tegel bleibt offen", Kromarek, im Inforadio geschätzt, es seien etwa 220.000 Stimmen zusammen gekommen.
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