Ausstellung: Der Britische Blick - Gerhard Richter: Betty (Edition 23/25),1991 - © Gerhard Richter

Ausstellung im Gropiusbau - Der Britische Blick

"Der Britische Blick: Deutschland - Erinnerungen einer Nation" lautet der Titel der Ausstellung, die derzeit im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen ist. Der Initiator der Ausstellung ist Neil MacGregor, der ehemalige Direktor des British Museum in London, wo sie bereits im Jahr 2014 unter großem Erfolg lief.

Diese Ausstellung ist ursprünglich für ein britisches Publikum konzipiert worden und sollte eine Neugier der Briten über Deutschland befriedigen. Doch auch wir Deutschen scheinen uns sehr dafür zu interessieren, wie die Briten uns sehen. Und so ist die erfolgreiche Londoner Ausstellung jetzt im Berliner Martin-Gropius-Bau zu Gast - noch bis zum 9. Januar 2017.

Vom VW-Käfer bis Caspar David Friedrich

"Der Britische Blick: Deutschland - Erinnerungen einer Nation" erzählt von 600 Jahren wechselvoller deutscher Geschichte anhand von rund 200 Objekten, die prägend sind für Kultur, Wirtschaft und Politik in Vergangenheit und Gegenwart. Neben technischen Neuerungen und weltweit erfolgreichen Produkte wie dem VW-Käfer werden auch Traditionen, Kunstwerke und Zeugnisse der Geschichte gezeigt.

So steht selbstverständlich ein Chanukka-Leuchter mit preußischem Adler in der Ausstellung wie Figuren aus Meißner Porzellan oder ein Modell des Berliner S-Bahnhofes Friedrichstraße. Was erst einmal wirkt wie ein Puppenhaus, "entpuppt" sich in dieser Ausstellung als Trainingsmodell für Stasi-Mitarbeiter in den 1970er Jahren. Zu den 200 Objekten gehören auch zahlreiche Gemälde, u.a. von Caspar David Friedrich.

"Der Britische Blick" im Inforadio

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  • Neil MacGregor (Bild: imago/CommonLens)
    imago stock&people

    Britischer Blick auf die Deutschen

    "Der Britische Blick: Deutschland - Erinnerungen einer Nation" lautet der Titel einer am Freitag im Berliner Martin Gropius-Bau eröffneten Ausstellung. Sie war bereits vor zwei Jahren in London im British Museum erfolgreich. Der Initiator der Ausstellung ist der damalige Direktor des British Museum, Neil MacGregor, auch einer der Gründungsintendanten des Humboldt-Forums. Mit Harald Asel spricht er über den besonderen Blick auf die britische Erinnerungskultur, wie er jetzt im Gropiusbau zu sehen ist.

  • Modell des Grenzübergangs Bahnhof Friedrichstraße, um 1970 Holz, Metall, Weißblech (Bild: Deutsches Historisches Museum)

    "Der Britische Blick": Der Grenzübergang Friedrichstraße

    "Der Britische Blick: Deutschland - Erinnerungen einer Nation" - so heißt die neue Ausstellung im Martin-Gropius-Bau. Der Intendant des Humboldtforums in Berlin, Neil MacGregor, hat die 200 Exponate dafür ausgewählt. Wir wollen einige der Ausstellungsstücke näher vorstellen. Am Montag geht es um den Bahnhof Friedrichstraße - besser gesagt: ein ganz besonderes Modell davon. Nadine Kreuzahler hat es sich aus der Nähe angesehen.

  • Münze aus der Ausstellung "Der Britische Blick" (Bild: Nadine Kreuzahler)

    "Der Britische Blick": Münzen aus deutschen Landen

    In dieser Woche blicken wir immer am Nachmittag in die Ausstellung "Der Britische Blick: Deutschland - Erinnerungen einer Nation" im Martin-Gropius-Bau. Und Inforadio-Kulturredakteur Harald Asel beschäftigt sich mit einigen der weniger glanzvollen Objekte in der Schau. Aber, so meint er, genau mit denen lässt sich die komplizierte Geschichte Deutschlands darstellen.

  • Chanukka-Leuchter mit preußischem Adler in der Ausstellung "Der Britische Blick" im Berliner Martin Gropius Bau - Foto: rbb Inforadio/Nadine Kreuzahler

    'Der Britische Blick': Chanukkaleuchter mit preußischem Adler

    Was hat ein jüdischer Chanukka-Leuchter mit Meißner Porzellan, dem Zweispitz von Napoleon oder einem VW-Käfer zu tun? Er gehört ganz selbstverständlich zur deutschen Geschichte und zu den 200 Exponaten, die gerade im Martin-Gropius-Bau zu sehen sind. Zuerst lief die Schau "Der Britische Blick: Deutschland - Erinnerungen einer Nation" zum 25. Mauerjubiläum im British Museum in London - jetzt ist sie in Berlin zu sehen. Wir betrachten einige Ausstellungsstücke näher. Am Mittwoch: einen besonderen Chanukka-Leuchter. Nadine Kreuzahler hat ihn sich angesehen.

  • Ausstellung: Der Britische Blick - Caspar David Friedrich: Fichtendickicht im Schnee (Aus der Dresdner Heide I), um 1828 - © Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München

    "Der Britische Blick": "Fichtendickicht im Schnee" von C.D.Friedrich

    Bei einem britischen Blick auf die deutsche Nation darf er natürlich nicht fehlen: Der deutsche Wald  - am besten gemalt von Caspar David Friedrich, dem großen Romantiker. Barbara Wiegand hat sich das Bild genauer angesehen.

  • Ein sogenannter "Brezelkäfer" (Bild: imago/Manja Elsässer)

    "Der Britische Blick" - auf den Brezelkäfer

    Was eigentlich macht unser Land aus - und unsere Geschichte? Dieser Frage versucht eine Ausstellung im Berliner Martin Gropius Bau nachzugehen. Das Besondere: Es geht um den britischen Blick auf Deutschland anhand von 200 historischen Objekten. Nadine Kreuzahler hat einen genaueren Blick auf den VW-Käfer geworfen, dem Symbol für das deutsche Wirtschaftswunder.

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