Kultur

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Szenenfoto "Nach uns das All" am Maxim-Gorki-Theater
imago/Martin Müller

"Nach uns das All" im Gorki Theater

Die Kunst hat es immer leichter als die Politik - auf der Suche nach Antworten darf sie ausufernde Utopien oder Dystopien liefern. Am Gorki-Theater in Berlin kam am Wahlabend ein neues Stück von Sibylle Berg zur Uraufführung. In "Nach uns das All - das innere Team kennt keine Pause" schickt die ihre Protagonistin auf den Mars - nachdem Europa fest in rechtsextremer Hand ist. Susanne Bruha hat sich diese Vision angeschaut.

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Szenenfoto: Die Bremer Stadtmusikanten
Robert-Recker.de

"Die Bremer Stadtmusikanten" an der Komischen Oper

Es hat schon Tradition: Immer im Herbst, wenn die Blätter fallen, hebt sich in der Komischen Oper der Vorhang für eine Kinderoper. Keine kleine Alibi-Veranstaltung, sondern ein ausgewachsenes Projekt für die große Bühne. Am Sonntag-Nachmittag hieß das Stück "Die Bremer Stadtmusikanten". Harald Asel hat sich die Aufführung angesehen.

Rückkehr nach Reims
Arno Declair

Eine Versuchsanordnung: "Rückkehr nach Reims"

Vor einem Jahr sorgte die autobiografische Analyse "Rückkehr nach Reims" des französischen Philosophen Didier Eribon für Furore. Aus dem Buch um sexuelle und soziale Scham und den Wechsel der französischen Arbeiterklasse von Links nach Rechts, hat Thomas Ostermeier von der Berliner Schaubühne jetzt ein Recherche-Stück mit Nina Hoss in der Hauptrolle gemacht. Ute Büsing versprach sich Aufschluss am Wahlabend.

Weitere Kulturbeiträge

Szenenfoto: Der kaukasische Kreidekreis - Berliner Ensemble
Matthias Horn

Düster und routiniert: "Der kaukasische Kreidekreis"

Mit großer Schlichtheit und politischer Eindringlichkeit verhandelt Bert Brechts "Der kaukasische Kreidekreis" die Frage: Wem gehört die Welt? In dem Stück geht es um die Geschichte einer Magd, die ein von einer Gouverneursfrau in den Wirren einer Revolution zurückgelassenes Baby an sich nimmt. Dafür wird sie irgendwann vor Gericht gestellt, wo der salomonische Richter Azdak über den Fall Recht spricht. Ute Büsing hat sich die Premiere von Brechts Stück in der Inszenierung von Michael Thalheimer am Berliner Ensemble angesehen.

Szenenfoto: Sieben Sekunden Ewigkeit
Jan Frankl

"Sieben Sekunden Ewigkeit" im Renaissancetheater

Einen Namen machte sich der österreichische Dramatiker Peter Turrini mit gesellschaftskritischen Volksstücken. Jetzt hat er dem frühren Filmstar Hedy Lamarr einen Monolog gewidmet. Die Uraufführung von "Sieben Sekunden Ewigkeit" des Wiener Theaters an der Josefstadt ist nun im Berliner Renaissance Theater zu sehen. Inforadio-Kritikerin Ute Büsing schaute zu.

Ein Aktivist mit Maske steht am 22.09.2017 in Berlin im Foyer der Volksbühne.
dpa

Besetzung der Volksbühne

Der Streit um die künftige Ausrichtung der Berliner Volksbühne mit ihrem neuen Intendanten Dercon hat einen vorläufigen Höhepunkt erreicht: Am Freitagnachmittag besetzten Aktivisten die Volksbühne. Dort wollen sie zunächst für drei Monate bleiben und ein eigenes Programm gestalten - so eine ihrer Botschaften bei der Pressekonferenz am Freitag, bei der auch ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski dabei war.

Tanztreffen der Jugend | Berliner Festspiele: "#2 Von der Schönheit und Seltsamkeit des Anlehnens" ACADEMY Produktionshaus, Berlin
Etienne Girardet

Auftaktveranstaltung: Tanztreffen der Jugend

Mit einem Tanzstück rund ums Sofa eröffnen Jugendliche der Bühnenkunstschule "Academy" aus Berlin Kreuzberg am Freitagabend das "Tanztreffen der Jugend" im Haus der Berliner Festspiele. Dort werden die besten Tanzproduktionen aus ganz Deutschland gezeigt. Anna Pataczek hat das Eröffnungsstück  "Von der Schönheit und Seltsamkeit des Anlehnens" schon erlebt.

Szenenfoto: Caligula - Berliner Ensemble
Julian Roeder

Im Stil einer Harlekinade: "Caligula"

Am Berliner Ensemble begann am Donnerstag Abend der Neustart nach dem Ende der Ära Peymann. Als erste von drei Eröffnungs-Premieren war Albert Camus' existenzialistisches Drama "Caligula" um den blutrünstigen römischen Kaiser zu sehen. Ute Büsing hat sich das Stück angesehen.

Florian Schroeder (Quelle: Die Wühlmäuse/Frank Eidel)
Frank Eidel

Sprachblüten und kluge Gedankengänge: Florian Schröder

Am Donnerstag Abend feierte der Kabarettist Florian Schröder in den Wühlmäusen Premiere mit seinem neuen Programm "Ausnahmezustand". "Erst wenn es richtig böse ist, ist es wirklich gut" heißt es da im Ankündigungstext. Bis Sonntag ist Schröder mit dem Programm in Charlottenburg zu Gast. Magdalena Bienert war bei der Premiere.

Die türkische Autorin Asli Erdogan
dpa

Situation von Kulturschaffenden in der Türkei

Die türkische Schriftstellerin Asli Erdogan ist am Freitag-Vormittag mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis in Osnabrück ausgezeichnet worden. Dass sie ihn persönlich entgegen nehmen konnte, war lange nicht klar. Überraschend hatte sie ihren Reisepass zurückerhalten und konnte die Türkei verlassen. Aber wie frei können Künstler derzeit in Asli Erdogans Heimat agieren? ARD-Korrespondent Christian Buttkereit hat sich umgehört.

Museen Dahlem in Berlin
imago/Schöning

Provenienzforschung im Humboldtforum

Der Weg zum Humboldtforum ist ganz offensichtlich mühsam. Es geht nämlich nicht nur darum, was dort gezeigt und wie es präsentiert werden soll, sondern auch darum, wo die Exponate herkommen. Vor allem die Sammlungen des Ethnologischen Museums sorgen für Diskussionsstoff, denn etliche der Objekte stammen aus einstigen deutschen Kolonialgebieten. Am Mittwochabend gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema in den alten Räumen des Ethnologischen Museums. Barbara Wiegand war dabei.

Der US-Autor Stephen King präsentiert am 19.11.2013 in München sein neues Buch "Doctor Sleep".Am 21. September 2017 feiert er seinen 70. Geburtstag.
dpa, Tobias Hase

Der "Meister des Grauens" wird 70

Gerade erst hat die Verfilmung seines Bestsellers "Es" an den US-Kinokassen den bislang erfolgreichsten Start eines Horrorfilms hingelegt - das ist ein schönes Geburtstagsgeschenk: Stephen King wird am Donnerstag 70. Unsere USA-Korrespondentin Gabi Biesinger erinnert an die Anfänge dieser beispiellosen Karriere, die ganz auf Grusel setzt.

Szenenfoto: It Can´t Happen Here
Arno Declair

Brandaktueller Stoff: "It Can't Happen Here"

Ein Populist und Polit-Neuling schafft es mit seinen Hetzreden, Präsident der USA zu werden. Das, was heute so vertraut klingt, hat sich der Literatur-Nobelpreisträger Sinclair Lewis vor 80 Jahren ausgedacht in seinem Roman "It Can't Happen Here". Am Mittwoch feierte die Bühnenadaption von "It Can't Happen Here" in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Premiere. Nadine Kreuzahler war dabei.

Filmstill: Körper und Seele
Alamode Film

Von trauriger Heiterkeit: Neu im Kino

Zwei Menschen, die von Hirschen träumen, eine Romanze, bei der erstmal ein paar Lügen ausgeräumt werden müssen und eine französische Komödie, die eigentlich gar nicht lustig ist - eher ärgerlich: Das sind drei der Film-Neustarts diese Woche, die sich Reiner Veit genauer angesehen hat.

Die britische Sängerin Kate Tempest
imago/ZUMA Press

Kate Tempest sagt Konzert in Berlin ab

Die Stimmung ist sehr aufgeheizt, seit Chris Dercon das Amt des Intendanten an der Berliner Volksbühne übernommen hat. Nun muss der Theaterchef auch noch bekannt geben, dass das geplante Exklusiv-Konzert der britischen Rapperin Kate Tempest nicht stattfinden wird. Es sollte einer der Höhepunkte der ersten Spielzeit werden. Tempest habe die Absage mit "Drohungen gegen ihre Person" begründet. Hintergrund ist die Unterstützung der israel-kritischen bis -feindlichen BDS-Bewegung durch die Rapperin. Anna Pataczek weiß mehr über den Grund der Entscheidung.

Kultur-Nachrichten

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Kultur-Sendungen am Wochenende

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  • Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)
    dpa

    Abgedreht

    Das Magazin für Cineasten und alle, die hinter die Kulissen der Filmwirtschaft blicken möchten. Filmkritiken, Gespräche mit Filmemachern, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.

  • Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

    Aufgegabelt

    Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.

  • Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)
    dpa

    Quergelesen

    Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.

  • Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

    Umgeschichtet

    Vergangenheit aus der Nähe betrachtet: Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. 

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