Kultur

Startenor René Kollo sitzt im Spätherbst auf einer Parkbank
dpa

René Kollo wird 80

Am Anfang seiner Karriere war René Kollo Schlagersänger. Sein erster Hit hieß "Hello, Mary Lou". Seine Karriere als Opernsänger begann 1965 am Staatstheater Braunschweig und erste große Erfolge feierte er an der Deutschen Oper in seiner Heimatstadt Berlin. Am Montag feiert René Kollo den 80. Geburtstag und vor ein paar Tagen traf Matthias Käther den Tenor vor dem Opernhaus in der Bismarkstraße bei rauschendem Verkehr.

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Das Ringelblum-Archiv in Warschau
imago/Eastnews

Das Ringelblum-Archiv in Warschau

Emanuel Ringelblum gründete im Warschauer Ghetto ein geheimes Archiv. Die Nachwelt sollte von der Vernichtungspolitik der deutschen Besatzer im Ghetto erfahren. Dafür riskierten der junge Historiker und seine Mitstreiter ihr Leben. Das Jüdisch Historische Institut in Warschau hat dem Archiv und dessen Gründer gerade eine Dauerausstellung gewidmet. Jan Pallokat, ARD-Korrespondent in Polen, hat sich die beeindruckende Schau für uns angesehen.

Szenenbild 'Spiel mit der Zeit' (Quelle: Friedrichstadt-Palast Berlin)
Friedrichstadt-Palast Berlin

Die etwas andere Zeitreise: "Spiel mit der Zeit"

Die Kindershows werden am Berliner Friedrichstadt Palast genauso ernst genommen wie die Revuen für das erwachsene Publikum. Am Sonntagabend nun wurde die neue Kindershow "Spiel mit der Zeit" dort uraufgeführt. Ute Büsing schaute sich die Produktion an.

Weitere Kulturbeiträge

Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
imago/Rolf Zöllner

Das 3. Synästhesiefestival - erstmals in der Volksbühne

Das Eröffnungs-Event mit Theater und Performance-Kunst ist abgehakt - jetzt legt die Volksbühne auch musikalisch nach. Und zwar mit der dritten Auflage des Synästhesie-Festivals, das hat dort am Sonntagabend stattgefunden und Jakob Bauer hat sich in eine andere Zeit versetzen lassen.

Eine Szene aus der Aufführung "Versetzung" des Deutschen Theaters
Arno Declair

"Versetzung" im Deutschen Theater

"Versetzung" erzählt vom scheinbar makellosen Leben eines Lehrers, der jedoch ein Geheimnis in sich trägt. Die Inszenierung beruht auf dem autobiografischen Roman von Thomas Melle, in dem seine manisch-depressive Erkrankung thematisiert wird. Ute Büsing war bei der Premiere von "Versetzung" des Buchpreis-Kandidaten Melle im Deutschen Theater Berlin.

Das am 25.10.2017 vom FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum herausgegebene Foto zeigt die Ausstellung "Andere Heimaten - Herkunft und Migrationsrouten von Drogenverkäufern in Berliner Parks"
FHXB FriedrichshainAC-Kreuzberg

Umstrittene Drogendealer-Ausstellung

Wer in Kreuzberg durch den Görlitzer Park läuft, sieht jede Menge herumstehende Drogendealer, die dort Gras oder härteren Stoff verkaufen wollen. Das ist ein tägliches Ärgernis für die meisten der Anwohner. Der Künstler Scott Holmquist jedoch widmet den Dealern eine Ausstellung im Friedrichshain-Kreuzberg-Museum. Noch bevor sie am 21. November eröffnet wird, sorgt sie im Vorfeld für Aufregung und Schlagzeilen - auch beim Pressetermin am Freitag. Nadine Kreuzahler hat sich die Ausstellung über Herkunftsorte und Migrationswege von Drogendealern in Kreuzberger Parks angesehen.

Theater an der Parkaue in Berlin
imago/Rolf Zöllner

Der Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin

Am Samstag wird im Theater an der Parkaue der Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin verliehen. Prämiert werden damit herausragende Kinder- und Jugendtheaterstücke, bzw. Inszenierungen. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgelobt und ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird dieses Jahr zum 28. Mal vergeben. Ute Büsing war in der dreiköpfigen Jury und berichtet von den diesjährigen Preisträgern und der Bedeutung des Grimm-Preises.

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin
imago/Jürgen Ritter

Anarchischer Experimentierraum:"Lolita will nicht sterben"

Vieles hat sich an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit der Intendanz Chris Dercon sehr verändert. Das Jugendtheater P14 ist geblieben. Am Donnerstag hat es seine neue Stückentwicklung gezeigt. Sie heißt "Lolita will nicht sterben" und Ute Büsing hat sie gesehen.

Rapper Sean Paul während eines Konzerts
imago/ZUMA Press

Ein Weltstar - immer noch: Sean Paul

Er ist der größte lebende Popstar aus Jamaica – Sean Paul. Seine Musik ist Dancehall, ein Genre, das er selbst als "Sohn des Reggae und Bruder des Hip Hop" bezeichnet. Am Donnerstagabend hat er im Berliner Tempodrom gespielt. Jakob Bauer hat das Konzert besucht.

Entwurf für das Museum der Moderne (Quelle: rbb/Maria Ossowski)
rbb/Maria Ossowski

Entwurf für Museum der Moderne vorgestellt

Am Kulturforum soll bis 2021 das Museum des 20. Jahrhunderts entstehen. Gebaut nach den Entwürfen des Basler Büros Herzog de Meuron, die für helle Aufregung sorgten. Die einen feierten den Hallenartigen Bau mit dem Satteldach als Archetypus markanter Architektur – die anderen verspotteten ihn als Discounter. Am Mittwochabend stellten sich die beiden der Diskussion in der Akademie der Künste.  

Filmstill "The big Sick"
Photo by Sarah Shatz

Die perfekte Herbst-Romanze: Neu im Kino

Große Superhelden, kleingeistige Aufreißer und einen künstlerischen Überblick auf das Flüchtlingsthema gibt es unter anderem ab Donnerstag neu im Kino. Film der Woche aber ist eine kleine Liebes-Komödie, die zu den größten diesjährigen Kritiker-Lieblingen aus Amerika gehört: "The Big Sick". Mehr über den Film und die anderen Neustarts der Woche von Alexander Soyez.

Kultur-Nachrichten

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Kultur-Sendungen am Wochenende

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  • Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)
    dpa

    Abgedreht

    Das Magazin für Cineasten und alle, die hinter die Kulissen der Filmwirtschaft blicken möchten. Filmkritiken, Gespräche mit Filmemachern, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.

  • Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

    Aufgegabelt

    Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.

  • Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)
    dpa

    Quergelesen

    Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.

  • Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

    Geschichte

    Vergangenheit aus der Nähe betrachtet: Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. 

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