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50 Jahre nach der Kubakrise
Als die Welt den Atem anhielt
Die Kubakrise vor 50 Jahren brachte die Welt an den Rand eines Atomkriegs. 13 Tage lang hält die Welt im Oktober 1962 den Atem an. Ein erbitterter Streit um sowjetische Raketen auf Kuba drohte zu eskalieren.
Als die Welt vor einem Atomkrieg stand
Es war der Höhepunkt und gleichzeitig auch der Wendepunkt im Kalten Krieg: Nie zuvor und nie wieder standen die beiden Supermächte USA und Sowjetunion so kurz vor einem Atomkrieg wie in jenen zwei Oktoberwochen vor genau 50 Jahren. Eine falsche Entscheidung von Präsident John F. Kennedy oder vom sowjetischen Partei- und Regierungschef Nikita Chruschtschow - und es hätte leicht zu einer nuklearen Katastrophe kommen können.
Begonnen hatte die Kuba-Krise am 14. Oktober 1962, als amerikanische Spionageflugzeuge sowjetische Raketen und Soldaten auf Kuba entdeckten. Das kommunistische Regime unter Fidel Castro mit seinen guten Beziehungen zur Sowjetunion war den USA sowieso ein Dorn im Auge. Nun wurde die Bedrohung real.
Die USA haben am Vortag auf Kuba sowjetische Atomraketen entdeckt. Das kommunistische Regime unter Fidel Castro mit seinen guten Beziehungen zur Sowjetunion war den USA ein Dorn im Auge. Nun wurde die Bedrohung real. _mehr
US-Präsident John F. Kennedy richtet einen Krisenstab ein. Der musste nun entscheiden, wie die USA reagieren sollten: Den Affront ignorieren, Kuba angreifen oder gar die Sowjetunion? _mehr
Vor genau 50 Jahren traf der amerikanische Präsident John F. Kennedy den sowjetischen Außenminister in Washington. Beide Männer wussten zu diesem Zeitpunkt, dass die Sowjetunion auf Kuba heimlich Atomraketen stationiert hatte. _mehr
Die Sowjetunion hat heimlich Atomraketen auf Kuba stationiert. Die USA sammeln für einen möglichen Gegenschlag Soldaten in Florida. Die Verschärfung ruft nach einer Entscheidung. _mehr
Vor genau 50 Jahren hielt die Kuba-Krise die Welt in Atem. Am Montag dem 22. Oktober geht US-Präsident Kennedy zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. _mehr
Es ist Dienstag der 23. Oktober 1962. Am Abend zuvor hat Kennedy die Welt über die sowjetischen Atomwaffen auf Kuba und seine Pläne für eine Seeblockade informiert . Während die Sowjetunion sein Vorgehen verurteilt, stellt sich die Bundesrepublik Deutschland hinter Kennedy. _mehr
Am Tag neun der Kuba-Krise beginnt die Blockade in der Karibischen See. Noch zwei Dutzend sojetische Schiffe mit militärischer Ladung sind auf dem Weg nach Kuba. _mehr
Vor genau 50 Jahren präsentierten die USA der Öffentlichkeit zum ersten Mal Fotos, auf denen die Raketen zu sehen waren, die die Sowjetunion heimlich auf Kuba stationiert hatte. Die Welt steckt mitten in der Kuba-Krise. Inforadio berichtet Tag für den Tag von den damaligen Ereignissen. Anja Dobrodinsky über Tag elf der Krise. _mehr
Am Tag zwölf der Kuba-Krise schreibt Chruschtschow an US-Präsident John F. Kennedy: "Sie und ich, Herr Präsident, sind wie zwei Männer, die an einem Strick mit einem Knoten ziehen. Wird der Knoten jetzt zu fest, dann hilft nur noch das Schwert ihn aufzulösen." _mehr
Seit 13 Tagen droht ein dritter Weltkrieg. Die Sowjetunion hat heimlich Atomraketen auf Kuba stationiert. Die USA fordern deren Abzug und drohen mit einer Invasion. Am "schwarzen Samstag" müssen sich beide Seiten nun entscheiden, ob der Konflikt noch friedlich beigelegt werden kann. _mehr
Mehr zum Thema
Audio 13.10.12
Samstag, 13. Oktober 2012
Höhepunkt im Kalten Krieg
Im Pentagon sorgen die Aufnahmen für Entsetzen: 36 atomare Mittelstrecken-Raketen hat die Sowjetunion klammheimlich nach Kuba geschifft. Schnell erfährt die amerikanische Öffentlichkeit, dass die Nation erstmals in ihrer Geschichte durch Atomwaffen bedroht ist. Martin Ganslmeier, ARD-Studio Washington fasst die Krise zusammen.
Audio 12.10.12
Hintergrund
Castro will Russland an Kuba binden
Fidel Castro und seine Revolutionäre hatten erst knapp vier Jahre zuvor in Kuba die Macht übernommen: "Der Feind versucht uns zu quälen. Aber vier Jahre dieser Bedrängnis haben uns diszipliniert und organisiert. Sie haben aus uns ein heldenhaftes Volk gemacht." Martin Polansky blickt zurück.
Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps. Umgeschichtet - Vergangenheit aus der Nähe betrachtet mit Harald Asel. _mehr
Am 22. Oktober 1962 kündigt das Weiße Haus für den Abend eine Radio- und Fernseh-Ansprache des Präsidenten "von höchster nationaler Dringlichkeit" an. Wie knapp stand die Welt damals vor einem Atomkrieg? Fragen an Bernd Greiner, Historiker und Politologe am Hamburger Institut für Sozialforschung. _mehr
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