Mo, 20.05.2013 | 15:43 Uhr
Sein Name: Maximilian Reh, geboren am 27.03.1992 in Trier, wo er bis zum 14. Lebensjahr gelebt hat. Der Vater ist Betriebswirt in Trier, die Mutter lebt als freischaffende Künstlerin in Berlin. Er hat eine ältere Schwester, geboren 1989, die demnächst Jura in Hamburg studiert.
Max war vier Jahre auf einem Internat in England, auf der Felsted School in Essex, nördlich von London. Dort hat er das internationale Abitur erworben, das International Baccalaureat. Zuletzt hat er sechs Monate Zivildienst in einem Jugendheim in Trier geleistet und war dort der "Zivi für alles". Seine Hobbys sind Schach und Basketball.
Der Auswärtige: Max in Berlin
Am 26. September 2011 zog Max nach Berlin. In einem 50er-Jahre-Gebäude in Schöneberg hat er eine Dreier-WG gegründet - gemeinsam mit zwei Bekannten aus Trier, die ebenfalls in Berlin anfangen zu studieren.
Mit dem Bezug der Drei-Zimmer-Wohnung gleich die erste große Pleite: Die Wohnung ist nicht renoviert – keine Tapeten, keine Spüle, zwei Türen fehlen, Fenster gehen teilweise nicht auf. Kurzum: Die Wohnung ist in einem erbärmlichen Zustand.
Max geht mit seinen zwei Mitbewohnern zum Mieterschutzbund, aber die machen den drei Neuberlinern wenig Hoffnung, da der Vertrag unterschrieben ist. Das Wohnungsunternehmen sei aber bekannt für derartige "Machenschaften".
Trotz der Wohnungspleite: Max freut sich auf die Stadt Berlin und genießt den "tollen öffentlichen Nahverkehr". Berlin ist für ihn eine Stadt, in der man immer Gleichgesinnte findet, egal was man denkt, tut oder mal machen will - das findet Max toll!
Der Erstsemestler: Max an der Humboldt-Universität
Ab Oktober 2011studierte Max Mathe auf Bachelor, im Nebenfach Physik. Seine Talente liegen offenbar im naturwissenschaftlichen Bereich: Auf dem Internat in England schnitt er zweimal hintereinander als Jahrgangsbester in Mathe ab. Trotzdem brach im Januar das Studium ab, Zukunft noch ungewiss.
Eigentlich wollte er mal Maschinenbau an der TU studieren, dort war er aber mit der Bewerbung nicht schnell genug, einige Unterlagen fehlten. Das stört ihn aber wenig, da er sich vorher sowieso nicht zwischen Mathe und Maschinenbau entscheiden konnte.
Max bekommt kein BAföG, das Studium wird von seinen Eltern finanziert.
Zusammengestellt von Axel Dorloff.