Berlins neues Gesicht

Berlin entwickelt sich mit großem Tempo - und verändert als Stadt ständig sein Gesicht. Wir besuchen in dieser Woche markante Orte, die für den Wandel Berlins, aber auch für die Konflikte der Stadtentwicklung stehen. Unser Ü-Wagen macht Station am künftigen Humboldtforum, an der Europacity am Hauptbahnhof, an der Clayalle in Dahlem und am Spittelmarkt. Wir sprechen mit Politikern und Architekten, mit Eigentümern und Bewohnern, mit Gewerbetreibenden und Vertretern von Bürgerinitiativen.

Stationen des Ü-Wagens

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  • Di 11.08.2015 | 11:25 

    Neptunbrunnen im Gegenlicht (Quelle: dpa)
    dpa

    Soll der Neptunbrunnen zurück vor das Humboldtforum?

    Mitte 2019 soll das Humboldtforum im neu aufgebauten Berliner Schloss eröffnet werden. Schloss-Bauherr Manfred Rettig möchte auch den Neptunbrunnen vom Platz vor dem Roten Rathaus wieder zurück zum Schloss bringen. Dadurch würde die Fläche vor dem Bauwerk wesentlich historischer anmuten als bisher geplant. Doch das ist umstritten - eine Verlegung würde Millionen kosten. Über das Für und Wider des Brunnen-Umzugs diskutiert unsere Reporterin Annette Miersch mit Verantwortlichen vor Ort.  

  • Mi 12.08.2015 | 10:25 

    Europacity - Blick auf die Baustellen nördlich des Hauptbahnhofs (Bild: Dieter Freiberg)

    Europacity: Langeweile am Hauptbahnhof?

    Nördlich vom Berliner Hauptbahnhof entsteht ein riesiges neues Stadtquartier: In der sogenannten Europacity an der Heidestraße sollen 2.600 Wohnungen gebaut werden, die ersten Bürogebäude sind schon fertig. Doch offenbar gibt es wenig Spielraum für Architekten, hier wirklich Neues entstehen zu lassen - vor allem monotone Langeweile prägt das Bild. Annette Miersch ist mit dem Ü-Wagen vor Ort und trifft sich mit der Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher.

  • Do 13.08.2015 | 11:25 Uhr 

    Oskar-Helene-Park - die Wohnanlage ist größer als das benachbarte 5 Morgen (Bild: Dieter Freiberg)

    Stadtvillen an der Clayallee

    Einst gehörten in Steglitz-Zehlendorf  US-amerikanische Truppen zur Nachbarschaft. Der Bezirk galt und gilt als einer der wohlhabendsten in Berlin. Jetzt wird dort viel von privaten Investoren gebaut. Gleich fünf Edel-Wohnquartiere entstehen rund um den U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim in Dahlem. Wie sich die Gegend entlang der Clayallee verändert, berichtet Reporterin Annette Miersch.

  • Fr 14.08.2015 | 11:25 

    Berlin Mitte, Leipziger Straße, Motel One Spittelmarkt Leipziger Straße Berlin Berlin (Bild: imago/Jürgen Ritter)
    imago stock&people

    Spittelmarkt: Luxus ohne Leben?

    Unsere Reporterin Annette Miersch besuchte zum Abschluss der Reihe "Berlins neues Gesicht" das Quartier am Spittelmarkt - und sah an der Leipziger Straße eine sehr beeindruckende Architektur, die fast "ein bisschen New-York-Feeling" aufkommen lasse. Doch abseits der Hauptstraßen werde es dann schlagartig ruhiger, es gebe keine Läden, keine Cafés. Über die Möglichkeiten des Bezirks, mehr Leben in den Kiez zu bringen, sprach Annette Miersch mit Carsten Spallek, er ist Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen in Mitte.  

Hier macht der Inforadio-Ü-Wagen Station