Rot-Rot-Grün 100 Tage im Amt

Am vergangenen Wochenende waren die Berliner Senatorinnen und Senatoren die ersten 100 Tage im Amt. Eine gute Gelegenheit, eine erste Bilanz zu ziehen. Dazu sprachen wir in der vergangenen und sprechen wir in dieser Woche immer um 10:45 Uhr mit allen Senatorinnen und Senatoren. Kurz danach, um 11:05 Uhr, wird ein Fachmann aus der Opposition auf das jeweilige Ressort reagieren.

Bisherige Interviews mit Senatoren

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  • Montag, 13.03.2017 

    Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung (Foto: imago/IPON)

    Mo 13.03.2017 | 10:45 | Vis à vis - Lompscher: "Mehr Akzeptanz durch Bürgerbeteiligung"

    Der Berliner Senat will Anwohner bei landeseigenen Wohnungsbau-Projekten besser informieren und beteiligen. Das hat Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (die Linke) am Montag im rbb-Inforadio angekündigt. Ein solches Verfahren sei mit den Wohnungsbaugesellschaften verabredet worden, sagte Lompscher.

  • Dienstag, 14.03.2017 

    Klaus Lederer, Bürgermeister und Kultursenator (Foto: imago/IPON)

    Di 14.03.2017 | 10:45 | Vis à vis - Lederer: "Staatsoper wird im Herbst eröffnet"

    Klaus Lederer war mehr als zehn Jahre lang Landesvorsitzender der Linken. Seit rund 100 Tagen ist er nun Kultursenator in der rot-rot-grünen Regierung. Über seine Erfahrungen in dieser ersten Zeit im Amt, über das Verhältnis zu den Koalitionspartnern - und über den voraussichtlichen Öffnungstermin der Staatsoper hat Klaus Lederer mit der landespolitischen Inforadio-Reporterin Kirsten Buchmann gesprochen.

Die Stimmen der Opposition

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  • Montag, 13.03.2017 

    Der AfD-Politiker Harald Laatsch bei einer AfD-Wahlversammlung, Quelle: imago/Metodi Popow

    Mo 13.03.2017 | 11:05 - Mietpreissteigerungen: "Da kann man nichts tun"

    Zu jedem der Interviews mit den Senatorinnen und Senatoren bringen wir ein Interview mit einem Vertreter der Oppositionsparteien. Auf das Gespräch mit Katrin Lompscher (LINKE) antwortet Harald Laatsch, bau- und wohnungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Er ist der Meinung, dass die Stadt Berlin kaum Möglichkeiten hat, die Mietpreise zu dämpfen. Die AfD plädiere für den Wohnungskauf - und wolle Bürger mit speziellen Maßnahmen dabei unterstützen.

  • Dienstag, 14.03.2017 

    Florian Kluckert (Quelle: FDP/David Ausserhofer)

    Di 14.03.2017 | 11:05 - Florian Kluckert antwortet auf Klaus Lederer

    Zu jedem der Interviews mit den Senatorinnen und Senatoren bringen wir ein Interview mit einem Vertreter der Oppositionsparteien. Auf das Gespräch mit Klaus Lederer (LINKE) antwortet Florian Kluckert, kulturpolitischer Sprecher der FDP im Berliner Abgeordnetenhaus.

  • Freitag, 17.03.2017 

    Hildegard Bentele, CDU (Bild: Dieter Freiberg)

    Fr 17.03.2017 | 11:05 - Hildegard Bentele antwortet auf Sandra Scheeres

    Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres sagte im Interview, dass Bildung kostenlos bleiben müsse - und dass sie deshalb gesetzlich gegen Zusatzbeiträge für Kindertagesstätten vorgehen wolle. Darauf entgegnet Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus: Es ließe sich Eltern nicht verbieten, für "Extra-Qualität" zu zahlen.

  • Robbin Juhnke, CDU (Bild: Dieter Freiberg)

    Di 21.03.2017 | 11:05 - Juhnke kritisiert Senator Behrendt

    Die Berliner CDU wirft dem neuen Justizsenator Behrendt Untätigkeit vor. In den ersten 100 Tagen im Amt habe der Grünen-Politiker die falschen Prioritäten gesetzt, sagte der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, Juhnke im Inforadio. Anti-Diskriminierungsstellen und Unisex-Toiletten würden die drängenden Probleme der Stadt nicht lösen. Zuvor hatte Justizsenator Behrendt angekündigt, eine Stelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt einzurichten. Kann Behrendt auf die Unterstützung von Juhnke rechnen? Das fragte Alexander Schmidt-Hirschfelder in innenpolitischen Sprecher der Berliner CDU.

  • Stefan Evers, CDU (Bild: Dieter Freiberg)

    Mi 22.03.2017 | 11:05 - "Hauptverkehrsverbindungen sollen Verkehr flüssig halten"

    Regine Günther, Berlins neue Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, will den Stadtverkehr umkrempeln. Radfahrer sollen es besser haben, luftverpestende Autos dagegen möglichst ausgebremst werden - mit weiteren Tempo-30-Zonen. Das hat sie im Vis-à-Vis-Gespräch betont. Stefan Evers, Generalsekretär der Berliner CDU, wirft Rot-Rot-Grün vor, das Thema Tempo-30 politisch zu instrumentalisieren. Es sei wichtig, dass der Verkehr in der Innenstadt fließt. Statt Verordnungen zu erlassen, müsse der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiv gemacht werden - etwa indem das Umland von Berlin besser an das Zugnetz angebunden werde.